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Vereinsnews

über die Aktivitäten unserer Vereinsmitglieder…

Team milliSPORTS: News

über die Aktivitäten unserer Vereinsmitglieder

Vereinsnews

Wolfgangseelauf und Salzkammergut Marathon – 15.10.17

 

Klaus:

Hier ist es nun, das heimliche Saison–Highlight, der Marathon im Zuge des Wolfgangseelaufs! Alle, die sagten – „Den musst du laufen, der ist wunderschön!“ – haben nicht übertrieben! Wir sind schon am Freitag angereist, das Wetter eigentlich von Beginn unseres Aufenthaltes an der Hammer, so auch am Wettkampftag!

 

Ich hatte eigentlich keinen wirklichen Plan, wie dieser Bewerb ablaufen soll.......war vielleicht auch gut so! Ohne zu wissen, welche Bedeutung die viel besagten Steigungen haben werden, dachte ich bei mir, eine Durchschnittspace von 5:10 wäre super......also schauen wir mal!

 

Start in Bad Ischl, los geht’s! Gemeinsam mit ca. 200 Mitstreitern mache ich mich auf den Weg nach St. Wolfgang. Ich habe beim Laufen noch nie so viel „Gegend geschaut“.....das Wetter, die Berge, die herbstlichen Farben, die Umgebung......heute alles irgendwie kitschig, aber geil! Ich halte mich an regelmäßige Geleinnahme und Flüssigkeitszufuhr......was soll ich sagen, es läuft......bis zur ersten (und eigentlich auch einzigen) wirklichen Steigungen bin ich bei Pace 4:55......ohne es gemerkt zu haben und ohne es körperlich zu spüren!

 

Zeitweise stecke ich im Verkehr der kurz vor mir gestarteten Klassiker-Teilnehmer, daher waren bergauf einige Gehphasen nicht zu vermeiden – im Nachhinein betrachtet, vielleicht gar nicht mal schlecht! Leider haben mich bergab mehr Läufer überholt, als ich bergauf....aber gut, ist halt so. Wieder im Flachen, kann ich meine mittlerweile auf 5:18 gestiegene Pace wieder auf 5:10 drücken und einen ganzen Haufen 27-er Läufer überholen. Bis Kilometer 34 ist alles im mehr als grünen Bereich! Ab hier allerdings merke ich, dass ich doch schon ein Zeiterl unterwegs bin. Ich passiere einige gehende Teilnehmer und versuche sie zum Weiterlaufen zu motivieren, was sogar funktioniert, noch besser, auch mich wieder motiviert......ich fresse Kilometer um Kilometer......Kilometer 39, ab hier geht es nur mehr leicht bergauf.......es wird zach – beißen, die letzte Steigung ca. 1 Kilometer vor der Ziellinie.......500 Meter bergab, aufpassen, dass ich mich nicht selber überhole, nochmals Gas geben!

 

Nach 3:41:43 für einen Marathon mit ca. 420 Höhenmetern war von den seit 2 Wochen nur mehr müden Beinen nichts mehr zu spüren. Vielen, vielen Dank an Kamila, dass sie mir diesen würdigen Saisonabschluss ermöglicht hat!!

 

Unterm Strich kann ich diese Veranstaltung nur weiterempfehlen! Ist toll organisiert, der Start/Ziel-Bereich im Zentrum von St. Wolfgang könnte netter nicht sein!

 

Wenn’s reinpasst, 2018 gerne wieder ;-)

 

Sylvia:

27km rund um den Wolfgangsee sollten es sein – ein Herantasten an den für Frühjahr geplanten Marathon. Im Vorfeld habe ich schon von diversen Seiten gehört: Du musst dir den Lauf gut einteilen, Bergauf –bergab…. Was mich da wohl erwartet?  

Ca. 3km nach dem Start, also mitten im Pulk, stellt sich der zu überwindende Falkenstein auf. Der Großteil der ca. 300 Höhenmetern ist in dieser Steigung versteckt. Also an laufen ist da nicht zu denken – zumindest nicht für mich - denn nach diesem Berg beginnt erst der Halbmarathon und den will ich mir durch Übermut nicht versemmeln. Falkenstein bergab geht’s auch nur geringfügig flotter, die Sprunggelenke quietschen, die Knie nicht viel weniger. Leider habe ich weder das eine noch das andere im Vorfeld genug trainiert. Trailläufe gehören ins Land! Ich werde in Zukunft doch öfter der Straße den Rücken kehren und unsere Hügel anpeilen.

Vor lauter Herbststimmung bei wunderschönstem Wetter und grandioser Umgebung vergesse ich bald darauf, dass der Lauf doch etwas länger als die gewohnte Halbmarathondistanz ist. Bis km 22 kann ich laufend locker überholen und den Ritt durch die herbstliche Stimmung genießen. Die letzten 4 km mit ständig leichter Steigung hängen sich dann doch mehr rein als mir lieb ist, die Lockerheit schwindet geringfügig und eine gewisse Anspannung macht sich breit. Ich bin dann doch froh, dass ich nach 27km das Ziel erreiche, mich gut bewegen kann und ohne Hopalla die doch etwas anspruchsvollere Laufstrecke überwinden konnte.

  

Klaus Sauer:         3:41:43 - Salzkammergutmarathon (42,2km)

Sylvia Steindl:      2:38:39 – Wolfgangseelauf (27km)

Petra Tvarocska: 0:28:20 – Wolfgangsee Panoramalauf (5km)

 

Ergebnisse:          http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13188

 

 

 

Seestadlauf 12km / 01.10.17

Klaus Sauer                   0:54:41
Michael Wagenhofer   1:00:47
Sylvia Steindl                1:01:04
Wolfgang Kren             1:03:03
Yvonne Haller               1:07:39
Andrea Wagenhofer    1:34:12

Ergebnisse: http://www.maxfunsports.com/event/2017/3-cewe-seestadtlauf-powered-by-siemens

IRONMAN Barcelona / 30.09.17

Kamila Polak  erreicht beim Ironman in Barcelona den 9. Rang im Profifeld:  0:58/54/4:58:21/3:34:00 / 9:37:59

Ergebnisse: http://ironman-results.r.mikatiming.de/2017/cervia/?pid=search

 

IRONMAN Emilia Romagna / 23.09.17

Petra:Es war ein sehr hartes Rennen! 1. IM im Meer - aber das ging dafür echt super! Zu Beginn konnte ich nicht schwimmen, aber Gottseidank hat sich das dann eingespielt und ich habe einen Rhythmus gefunden! Leider war ein Landgang! Der hat mich dann wieder ein wenig hinausgebracht. Die Wechselzone war 2km lang und endlos!

Rad waren sogar 186km!

Laufen ging die 1. Runde ganz gut! Dann kamen Magenkrämpfe und später noch ein Schlechtgefühl dazu! Habe mich ernährt wie in Klagenfurt und da hatte ich überhaupt kein Problem! Für mich ging es dann nur mehr zu finishen! Bin aber trotzdem sehr enttäuscht, weil es im Training immer super lief. Ich war schon sehr nervös davor!

Petra Tvarocska   1:14:37/7:0138/5:58:34 / 14:34:59

Ergebnisse: http://ironman-results.r.mikatiming.de/2017/cervia/?pid=search

Saisonende in Österreich: die letzten Triathlonbewerbe für unsere Mitglieder

P3 Vienna Triathlon/ 10.09.17

Markus: Zum Ende einer durchwachsenen Saison habe ich heute noch am Wien Triathlon (Sprint) teilgenommen.

Endzeit 1:22:40 - Klassenrang 11/20

Schwimmen: Leider diesmal etwas in der Neuen Donau verschwommen und einige Minuten liegen gelassen.

Rad: Konnte ordentlich Tempo machen und eine für mich sehr gute Radzeit erzielen.

Laufen: Ging für meine Verhältnisse erstaunlich gut und ich konnte ein konstantes Tempo über die gesamte Strecke laufen.

Zusammenfassend sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis und freue mich nach der Regeneration auf die Vorbereitung Saison 2018.

Abschließend noch ein Dank an das Team von P3 - ein gelungener Event, top organisiert.

 

Claudia:P3 Vienna Tri abgehakt. Für meine Begriffe super schnell unterwegs und nicht Schnecke: 1:34h. Bin mega zufrieden -) obwohl ich zu Beginn überhaupt nicht motiviert war.

 

Sprint (0,75/20/5):

Michael Wagenhofer   13:56/35:36/24:45 / 1:16:45
Markus Bolte                13:57/35:02/30:17 / 1:22:40
Claudia Granit              19:38/41:25/29:15 / 1:34:37
Andrea Wagenhofer    16:47/42:15/34:33 / 1:37:41

 

Olympisch (1,5/40/10):

Alexandra Ranefeld           25:42/1:09:22/51:53 / 2:29:30  AK 3.

 

Ergebnisse:          http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13295

 

 

 

1/8 Man Schönberg/Kamp / 10.09.17 (0,3/20/5)

 

Yvonne:

Mein letzter Triathlon für dieses Jahr war der 1/8-Man in Schönberg am Kamp. Ein sehr netter und gut organisierter Bewerb, mit schöner Umgebung. Leider gab es keine Möglichkeit zum einschwimmen und im Vergleich zum Vorjahr war das Wasser „arschkalt“, dementsprechend war meine Schwimmzeit. Wie immer hab ich mich am Rad wohlgefühlt und ich hatte jemanden aus einer Staffel gefunden, mit dem ich mich auf der Radstecke ein wenig matchen konnte, was mir wieder irrsinnigen Spaß gemacht hat. Die erste Laufrunde war dann übel, da ich das Gefühl hatte, dass mir jemand die Luft abschnürt. Als das jedoch verging, lief sich der Rest ziemlich gut. Auch den Zielsprint gegen eine Bekannte konnte ich noch gewinnen und insgesamt meine Zeit zum Vorjahr um 10 Minuten verbessern. Alles in allem war es ein schöner Saisonabschluss.

 

Klaus:

Erneut ein kleiner, aber feiner Bewerb.....

.......in der Früh vor Ort doch ziemlich kühl, das Wasser auch eher auf der kälteren Seite – gefühlt zumindest!

Beim Schwimmen alles, wie immer – viel Luft nach oben. Ich war diesmal im Wasser sehr unruhig, ja fast hektisch......keine Ahnung, woran das lag.

Was den Wechsel vom Schwimmen aufs Rad betrifft, sollte ich mir wohl mal eine neue Taktik zurechtlegen, habe erneut mit nicht auf nasse Füße wollenden Socken gekämpft – ja, ich brauche Socken, da meine Prinzessinnenfüßchen das Laufen nie ohne Blasenbildung schaffen.

Am Rad fühle ich mich von Beginn an wohl, es läuft nicht schlecht. Diesmal schaffe ich es sogar, nirgends falsch abzubiegen – das war nicht immer so ;-). Kaum aus der Wechselzone draußen, bin ich auch schon wieder drinnen, der Radpart verging ziemlich schnell! Der zweite Wechsel lief viel flüssiger und es geht auf die Laufstrecke.

Die verläuft heuer anders, als bei der ersten Auflage im Vorjahr. Teils Asphalt, teils Wiese, also ziemlich abwechslungsreich und wohl daher sehr kurzweilig.

Mit den Teilzeiten 6:27 / 34:29 / 21:45 war ich nach gesamt 1:05:10 im Ziel. Jetzt nicht der große Hammer, aber auch nicht ganz so schlecht. Zu verbessern gibt’s ja bekanntlich immer etwas, aber ich bin zufrieden!

An dieser Stelle vielen Dank an meine Vereinskolleg(innen) fürs Anfeuern – man hat euch auch im Wasser gehört :-0 !!!

 

Sylvia:

Auch für mich der Saisonabschluss im Triathlon in Schönberg. Ich mag diese kleine, familiäre Veranstaltung mit einer rechtabwechslungsreichen Rad- und Laufstrecke.

Das Einschwimmen habe ich aufgrund der Außentemperatur ausfallen lassen, denn da ich relativ weit vorne gereiht war, hätte ich gut 45 Min. bei ca. 15 Grad warten müssen und das hätte sicher zu einer Erkältung geführt. Der trockene Sprung ins doch kalte Wasser hat mir den Atem verschlagen. Ich brauchte fast 100m bis ich mich endlich entspannte und „entspannt“ schwimmen konnte. Da war es auch schon vorbei.

Aufs Rad durch die kleine Orte, Weinberge und über die Bundesstraße retour ging gut. Ich fühlte mich trotz des Starts in Podersdorf in der Vorwoche recht locker und kraftvoll.

Die Laufstrecke, gegenüber dem Vorjahr verändert, glich teilweise einem Crosslauf. Es ging bergauf, bergab, kurvenreich, auf Wiese und wenig Asphalt dahin. Ein richtiger Rhythmus war kaum zu finden – außer man ist Trailläufer – aber dafür war’s sehr kurzweilig und die drei Runden zumindest gefühlt rasch vorbei.

Ich bin mit meinem letzten Sprint für heuer zufrieden, konnte ich mich doch um 2:30 Min. gegenüber dem Vorjahr verbessern und den Bewerb absolut genießen. Ein schöner Saisonabschluss im kleinen Kreise von MilliSportlerInnen!

 

Klaus Sauer          6:27/34:29/21:45 / 1:05:10

Sylvia Steindl       6:12/36:43/25:21 / 1:10:04            AK 1.

Yvonne Haller      7:05/38:01/28:39 / 1:15:55

 

Ergebnisse: https://www.achtelman.at/wp-content/uploads/2017-Achtelman-Einzelbewerb.pdf

 

 

Staffel:

Marie:

Ganz schön kalt und viel Verkehr bei den Wenden. Ich war froh als ich aus dem Wasser war. Dann hieß es warten, denn ich freute mich auf den gemeinsamen Zieleinlauf mit meiner Mama. - 1. Platz der Damenstaffeln :-D STOLZ

Martina:

Aus gar keinem Triathlon 2017 wurde ein Staffeltriathlon der anderen Art - 1 Woche zuvor das Schwimmen in der Staffel Podo, eine Woche danach den Rad- und Laufteil in einer Staffel mit meiner Tochter in Schönberg. Schön...

Rad nicht voll, aber auch nicht als Schnecke unterwegs, schließlich muss ich ja noch ein bisschen laufen (2 Tage zuvor seit gefühlter Ewigkeit einen kleinen Koppler probiert, kein Kommentar). Alles in allem viel Spaß gehabt - Saisonanfang und -ende in einem Aufwaschen erledigt :-D 

 

 

Zuzana Halasova/Jindrich Bydzovsky/Matyas Bydzovsky                  6:19/31:25/21:28 / 0:59:57

Marie Froböse/Martina Froböse          6:54/36:17/27:19 / 1:12:06      Staffel Damen 1.

 

Ergebnisse: https://www.achtelman.at/wp-content/uploads/2017-Achtelman-Staffelbewerb.pdf

 

Staatsmeistertitel & Gesamtsieg für Kamila Polak!

Austria Triathon Podersdorf: FAST, HARD, LEGENDARY - 02.-03.09.1207

Langdistanz:

Kamila Polak                 0:58:22/5:03:01/3:28:07 / 9:32:56      ÖSTM, Gesamtsieg, AK 1.

 

Langdistanz Staffel:

Martina: Ok, pack ma halt den Neo sicherheitshalber ein, wenn Markus krank ist - so hieß es am Freitag für mich. Am Samstag (leicht angeschlagen, aber nicht der Rede wert) stand ich dann echt vor meinen aller ersten 3,8km in der Gatschlacke. Gewünscht irgendwas um die 1:10 wäre insgeheim echt megamegalässig ... bisschen weniger als 1:05 und das aufgrund der Wellen mit hauptsächlich "durch Wellen brechend" standen dann zu Buche - wow - I pack‘s net... Bekanntlich hat die Gatschlacke oder Neusiedler See in Echt genannt eigene Gesetze, trotzdem mehr als happy - auch wenn der Wandertag störend war, wie ein Fels - kaum zu umschwimmen ....

Klaus: Das Wichtigste gleich vorab – i hob in Präsi eine g’haut ;-))........ok, ernsthaft – das hatte ich natürlich nicht von vorne herein am Plan, da seine Zeit aus 2016 schon ziemlich schnell war. Es ist mir einfach passiert!
Also gut, nun ist sie Geschichte, meine zweite Teilnahme an einer Langdistanz – auch, wenn’s nur in einer Staffel und auch nur der Radpart war!
Da ich bisher noch nie annähernd 180 km am Stück mit dem Rad gefahren bin, wusste ich wieder mal so was von gar nicht, was auf mich zukommt. Da es mir vorab im Training einfach nicht möglich war, über nur 2 Stunden einen vernünftigen 29-er Schnitt hinzubringen, waren meine Erwartungen nicht allzu hoch – also ich hielt eine Zeit von 6:00 – 6:15 schon für das Höchste der Gefühle!
Nach einem sensationellen Schwimmsplit von Martina, die zum einen ziemlich kurzfristig für den erkrankten Markus – gute Besserung an dieser Stelle – eingesprungen ist und zum anderen selbst nicht ganz am Damm war (ich kam fast zu spät zum Wechsel), ging es für mich in die erste Runde! Grundsätzlich Wind von allen Seiten lief es eigentlich super, die zweite Runde ging ich viel zu schnell an, in der Dritten meldeten sich zum ersten Mal meine Beine – jetzt schon? = gar nicht gut, aber es lief einfach! Ok, jetzt nicht zurückfallen, nächste Runde noch versuchen, weiter zu drücken! Fünfte Runde irgendwie überleben, rechnen, denken, Kopfkino und in der letzten Runde die Zeit nur irgendwie nach Hause bringen.
Irgendwann, während Runde 5 kam ich bei meiner Rechnerei zum Ergebnis, dass 5:30 drin sein könnten......jetzt erstmals der Gedanke, mich mit’m Präsi zu messen......noch zweimal gegen den Wind, es beginnt nun richtig weh zu tun, zum vorletzten Mal durch den Ort, nach wie vor viele bekannte Gesichter unter den Zuschauern, die mich (wie schon während des ganzen Bewerbs) lautstark anfeuern – das bringt wieder Saft in die müden Beine. Ein letztes Mal raus, mit dem freundlichen Wind, jetzt ordentlich andrücken, umso mehr bleibt für den Teil mit dem unfreundlichen Wind.....hier gelang es mir diesmal wirklich, das Hirn abzuschalten und einfach nur mehr zu kurbeln, zu treten, zu.... was auch immer! Ich konnte noch einige Radfahrer überholen und letztendlich weit früher, als erträumt an Martin übergeben.
Unterm Strich steht nach 180 gefahrenen Kilometern eine Zeit von 5:26:52 und die finde ich, wie soll ich sagen.......... schon ziemlich „GEIL“ – einer freut sich ;-)

Martin: Mein erster Marathon oder soweit die Füß  tragen - Erster Marathon, Podersdorf, innerhalb einer LD-Staffel.
Das bedeutet vier Runden durch die Hölle. Es gibt wahrscheinlich angenehmere Strecken, abwechslungsreichere. Aber egal. Hic Rhodie, hic salti.
Nachdem Martina und Klaus zwei Top Zeiten abgeliefert haben, war ich unter Zugzwang. Keine Ahnung wie man so etwas angeht. Ratschläge gab es im Vorfeld viele. Einige haben sich sogar nicht widersprochen. Egal. Einfach loslaufen und Spaß haben. Vielleicht gewinnen wir ja die goldene Ananas.
Erste Runde guter Schnitt. Zu schnell! Halbmarathon ja, aber zwei hintereinander? Also Tempo runter. Geholfen hat es nicht, bei km 25 kam trotzdem der Mann mit dem Hammer und die Oberschenkel wurden dick. Aber durchbeißen, es ist ein gutes Training. Es wurde vielmehr eine Erfahrung.
Positive Erfahrung - Das Team milliSports hat die besten Supporter, Unterstützer, Schlachtenbummler, Kameraden usw. der Welt. Danke, ihr habt mir echt weitergeholfen. Weitere positive Erfahrung: Mit dem richtigen Körperteil Laufen, soll heißen: das nächste Mal schalten wir den Kopf beim Laufen ein. Erst Denken, dann Laufen! Und zu Zeiten des Diesel-Skandals: Ich bin ein Diesel! Nicht schnell, aber unkaputtbar. Dann kann man auch mal eine Halbdistanz und einen Marathon innerhalb einer Woche absolvieren.
Negative Erfahrung? Habe ich vergessen, kaum dass der Muskelkater weg war.
Und bei der richtigen Motivation klappt das auch mit dem Schlusssprint!

Martina Froböse/Klaus Sauer/Martin Froböse           1:04:48/5:28:01/4:34:01 / 11:08:53

 

Mitteldistanz:

Gabi: Das Familienduell Mutter gegen Tochter wurde vor Podersdorf ausgesprochen.
Leider machten sich 1 Woche vor Podersdorf wieder massive Rückenschmerzen bemerkbar, daher wurde nach Sonntag keine Radeinheit mehr gemacht und das Radfahren die große Unbekannte.
Schwimmen: starker Wind, Wellen, seichtes Wasser machten das Schwimmen nicht leicht und teilweise war es ein Wandertag, ab der letzten Boje konnte ich fast bis zum Ausstieg schwimmen, sonst hat das mit Schwimmen eher nix zu tun gehabt.
Radfahren: erstmals entschloss ich mich ohne Radcomputer zu starten und rein nach Gefühl zu fahren; es ist zwar sehr komisch für mich gewesen, keine km/h, Watt zu sehen, aber es funktioniert! Ab km 20 machte sich mein Rücken wieder bemerkbar (genauso wie bei meinen 2 letzten Ausfahrten von 80km + 100km); es war ein ständiges Up and Down bis zum Schluss; öfters raus aus dem Aufleger, um den Rücken zu entlasten; Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf: Wieso tu ich mir das an, ich scheiss drauf und fahr in die WZ; nein weiterfahren; Deine Devise ist: Aufgegeben wird ein Brief; Dann auch noch ein Bienenstich an der Hand in der 2. Runde;
Ca. bei km 70 hab ich dann Steffi endlich eingeholt und ich sagte: Komm wir machen das Ding gemeinsam.
1km vor der Wechselzone wie immer noch g‘schwind ein Gel und dann der vertrottelste Fehler: will das leere Gel nach links zu einem Mann schmeißen, schrei ihm zu, statt mit der linken Hand zu werfen, nein mit der rechten und schon flog ich über den Lenker; Harter Aufschlag links mit dem Kopf am Asphalt; So schnell konnte ich gar nicht schauen schrie mich Steffi an: Steh auf, steh auf! Gesagt getan
In der Wechselzone musste ich mich dann erst einmal sammeln und vom Schock erholen.
Steffi rief wieder: Lauf es locker.
Laufen: Das ging von Anfang an echt gut, ich bleib bei Peter stehen und erzählte ihm mein Hoppala; er schreit: Renn und lauf dir den Frust raus! Gesagt getan: Ich laufe konstant unter 5´
Martina Albrecht schreit: Die Andreas Brigitte ist 4,5 min. vor dir. Immer wieder Anfeuerungen vom Team und div. Bekannten. Vor der 1. Wende hab ich dann Steffi wieder eingeholt, feuer sie noch an und dann wollte ich mein Ding nur so schnell wie möglich hinter mich bringen. 1km vor dem Ziel hab ich dann Andreas Brigitte doch noch eingeholt und konnte mir den 2. Platz in der AK sichern.

Schlussendlich war ich dann happy und stolz auf mich, nicht aufgegeben zu haben -> das war eine mentale Spitzenleistung und gut für den Kopf. Wenn ich jedoch Steffi + Peter nicht gehabt hätte, hätt ich nach meinem Sturz wirklich drauf gesch……

Trotz des starken Aufpralls am Beton mit dem Kopf ist der Sturz Gott sei Dank glimpflich ausgegangen: kleinere Abschürfungen, Hämatom am Oberschenkel, leicht geprellter kleiner Finger; die Halsschmerzen machen mir Beschwerden. Anne muss da mit ihren goldenen Händen eine größere Traumabehandlung machen.

 

Andi: Als ich Samstag früh aus dem Fenster sah, ratterte es in meinem Hirn, welche Ausrede ich mir einfallen lassen kann, um den Wettkampf abzusagen. Aber nach ein paar motivierenden Worten von meiner Frau Alexandra, dachte ich mir: OK machst halt eine Trainingseinheit.
Nach dem Startschuss ging es dann los mit dem „Hadsch“( Rundlauf um die Kaaba in Mekka), denn mit schwimmen, hatte das Getümmel im Wasser nichts zu tun. Die Wellen waren für mich was Neues, aber so ist es halt. Nach 30 Minuten war‘s für mich dann erledigt und ab in die Wechselzone, Neo runter, Helm auf, Weste an und ab aufs Rad mit eine sch… Wechselzonenzeit.
Am Rad konnte ich die ersten Kilometer ziemlich viele überholen und es ging voran. Im Kopf nur den einen Gedanken: Ducken, ducken, ducken! Doch der Wind forderte von mir, gegenüber der Zeit vom letzten Jahr ca. 10 min mehr ein.
Zum Laufen kann ich nur sagen, mir ist es mit einer kleinen Ernährungsumstellung vor dem Wettbewerb echt gut gegangen, die Füße waren nicht schwer und die Kraft ging auch nicht aus. Somit erreichte ich das Ziel mit meiner persönlichen Bestzeit von 5:11:24 und war echt Happy!

Insgesamt war es wieder ein toller Wettkampf mit den Millis!!!

Sylvia: Podersdorf war meine Premiere auf der Mitteldistanz! Entsprechend unsicher war ich vor dem Start, weniger wegen der Distanz sondern wegen der Nebengeräusche wie: Habe ich genug zum Energie auffüllen mit? Muss ich vielleicht auf der Strecke verhungern? Wie wird das Getränkefassen bei der Labe am Rad ablaufen? Usw.

Im Nachhinein betrachtet unnötiges Kopfzerbrechen, aber nachher ist man immer klüger.

Das Schwimmen war bei diesem Bewerb – wie jedes Jahr in Podersdorf – ein eigenes Thema. Dem Wandertag bin ich entkommen, da ich wieder mal irgendwo abseits herumgeschwommen bin. Wenn es schwimmen heißt, dann schwimme ich! Zwar teilweise etwas kraftlos und Brust wegen der entgegenkommenden Wellen, aber ich bin zumindest nicht gegangen – die Zeit ist mir da echt egal. Das ist eine Frage der Ehre für mich. Kurz stand ich wohl zwischendurch ein paarmal auf, um mich über die Wellen hinweg zu orientieren. Naja, der Erfolg war mäßig.

Mit einem Radsplit von ca. 3 Std. hatte ich gerechnet – 3:05:46 wurde es. Da ist noch viel Luft nach oben – aber das ist mir nichts unbekannt. Ich darf mir beim nächsten Mal mehr zutrauen.

Laufen konnte ich am wenigsten abschätzen, wollte aber unbedingt unter 2:00:00 bleiben, da dies doch meine persönliche Schmerzgrenze ist. Mit 1:58:37 ist mir das knapp geglückt.

An der Energiezufuhr muss ich definitiv arbeiten. Beim Laufen habe ich die Gels reduziert, da ich nichts Süßes mehr sehen wollte. Das hat wohl auch dazu beigetragen, dass mir gegen Ende hin die Energie ausgegangen ist, aber sicherlich fehlt auch die Routine und das Gefühl, wie weit ich meinen Körper belasten kann und wo überhaupt meine Grenze liegt.

Mit dem Endergebnis von 5:51:03 bei der ersten Mitteldistanz bin ich dennoch zufrieden. An einer Verbesserung wird gearbeitet. Eine Referenzzeit liegt vor, nächstes Jahr werden dann die Splitzeiten verglichen.

Vielen Dank an alle fürs Anfeuern!

 

Gerd: 2017 sollte ich also meine erste Halbdistanz bestreiten und das in Podersdorf. Geworden ist es eine Doppelpremiere. Mein erster Aquathlon und meine erste HD, aber der Reihe nach…..

Bis Anfang August laborierte ich seit März an einem Fersensporn, sodass ich auf max. 1 Stunde laufen pro Woche kam. Milli meinte, „Wirst sehen, das spürst gar nicht so“, andere sagen „Laufen tust eh im Kopf“. Die Stoßwellentherapie hat Anfang August alles weggeblasen und plötzlich konnte ich nach 5 Monaten meinen ersten schmerzfreien Schritt machen. Nun sollte man eigentlich eine Pause machen und regenerieren….. Vorbereitungswettkämpfe Sprint Marchfeld und Olympisch Fürstenfeld waren aber noch am Programm und „Jetzt tuat eh nix mehr weh“ – also auf in den Kampf. Diese Wettkämpfe liefen SUPER und ich war bester Dinge für Podersdorf. 5 Tage vor Podo hat die Ferse wieder gezwickt und somit startete ich mit der Erwartung „5:45 wäre cool“, „5:30 wäre top“, „durchkommen nehm ich auch“, „Haupsoch es tuat nix weh“…

Über den Aquathlon am Anfang in Podo wurde ja schon ausführlichst berichtet. Mir kostete es eher 1-2 Minuten. Hatte vor 2 Wochen olympisch ohne Neo in 1:26 Schnitt gefinisht und in Podo brauchte ich mit Neo 1:29, egal mit sub 30 war ich komfortabel in der Erwartungszone.

Radln wünschte ich mir einen 34-er Schnitt, auch das ging relativ im anstrengenden, aber angenehmen Wettkampfmodus und ich finishte das Bike mit 34,5 Schnitt in 2:37:20. Wäre mehr gegangen bestimmt, aber ich wollt noch etwas Laktat fürs Laufen aufbehalten…So und jetzt begann die Lotterie.

Am Plan stand 5:30 die ersten 10km anlaufen und dann auf den Einbruch warten….. und ich wartete und wartete. Bei km 17 begann ich dann auf die Endzeit zu rechnen und bei km 19 war ich auf einer sicheren sub 5:10:00 Finisherzeit unterwegs und dachte „Bist Du deppat, bin i guat“ und „Oida Fuchs, des wird anstrengend für mich das in 2018 zu unterbieten“. Die Bedingungen waren zum Laufen (mein Schwachpunkt) mit ca. 22 Grad und nur bissi Sonne idealst…. Egal, ich konnte die restlichen 2 km nun voll genießen, vor allem, weil Markus (Team Ausdauersport), der mich beim Sprint in Gerasdorf noch beim Lauf überholt hatte – ebenfalls in Schach gehalten wurde. Bei einer Gesamtzeit von 5:04:50 riss ich dann die Arme ins Ziel und war überglücklich.

Wie auch Milli schon analysiert hat: „Wos, Du worst ned k.o. im Ziel? Dann hast nicht alles gegeben“ lautet somit das Ziel für 2019: Wattmessgerät ins Radl, schmerzfrei die Ferse aufbauen und Laufen trainieren und dann a g‘scheite sub5-er Zeit mit k.o. im Ziel. Wo gibt’s also schnelle HDs in 2018 und wer kommt mit?

Gabi Pauer                    0:29:48/2:43:04/1:43:31 / 5:01:14      AK 2.
Gerd Gröbminger        0:28:39/2:37:20/1:55:32 / 5:04:50
Andreas Bartsch           0:31:41/2:43:03/1:50:39 / 5:11:24
Michael Wagenhofer   0:38:01/2:49:08/2:06:46 / 5:39:33
Sylvia Steindl                0:40:12/3:05:46/1:58:37 / 5:51:03
Andrea Wagenhofer    0:31:47/3:23:06/2:59:08 / 7:02:56

 

Ergebnisse:          http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13071

 

Olympisch:

Yvonne: Letzten Sonntag hatte Josef, mein zweirädriger Gefährte, seine Prämiere bei der olympischen Distanz in Podersdorf. Ob ich an dem Bewerb antreten werde oder nicht stand in der Woche davor krankheitsbedingt noch in Frage. Da ich mich in den Tagen vorm Bewerb jedoch gut gefühlt habe, wollte ich natürlich unbedingt starten. Ich habe aber beschlossen den Bewerb unter dem Motto „Girls just wanna have fun“ zu bestreiten und Spaß dabei zu haben.
Nachdem mein „kleines Malheur“ mit meinem Hinterreifen, von Klaus behoben wurde (wieder mal vielen Dank für deine Hilfe ;-) ), hab ich meine Wechselzone eingerichtet und versucht mich bis zum Start warm zu halten, da das Wetter ja nicht gerade berauschend war (Außentemperatur 13 Grad mit einer „zarten Brise“).
In der WK-Besprechung wurden wir gebeten zu schwimmen… Beim Schwimmstart war ich dann etwas überrascht, dass von Anfang an Leute an mir vorbeigelaufen sind. Das war ziemlich frustrierend, vor allem weil mich am Ende der ersten Runde ein netter Mann beim vorbeigehen untergetaucht hatte. Insgesamt hatte das Ganze dann eher was von einer Wanderung.
Am Josef ist alles gut gelaufen. Ich habe mir Anfangs die Kraft gespart, weil ich durch den Rückenwind sowieso zügig unterwegs war und am Schluss hatte ich dadurch noch genug Kraft in den Beinen um gegen den Wind anzukämpfen und sogar noch einige Leute zu überholen. Beim Seitenwind hatte ich zwar „die Hosen ziemlich voll“, weil ich so einen starken Wind mit Josef noch nicht erlebt hatte, aber er hat mich nicht abgeworfen.
Auch beim Laufen ging es trotz Krämpfen und ein wenig „Bauchzwicken“ für meine Verhältnisse relativ gut und ich konnte meine Laufzeit zu Wallsee wieder verbessern. Also gibt’s auch hier nichts zu meckern.
An den Fotos vom Bewerb sieht man deutlich, dass ich mein Ziel (und Motto) erreicht habe und sehr viel Spaß hatte.

Yvonne Haller               0:25:15/1:22:26/0:57:34 / 2:50:22

Sprint:
Zuzana Halasova          0:13:57/0:36:46/0:25:42 / 1:19:25      AK 2.

Sprint Staffel:
Eva Hubinger, Heidi Dochnal, Waltraud Ondiege       0:14:09/0:36:05/0:25:55  1:18:51

Ergebnisse:          http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13070

 

ein aufregendes Wochenende in Zell am See und top Erfolge in Breitenbrunn beim Ladies Tri

Ironman 70.3 Zell am See und Ladies Tri

Ironman 70.3 Zell am See Kaprun / 27.08.2017

Gerhard:
Am Sonntag, 27. August, war es so weit: Zell am See zum zweiten Mal: Diesmal lief es für mich top was die Disziplinen Schwimmen & Rad betraf. Beim Laufen lief es nicht ganz so rund als gedacht.

Beim Schwimmen war der Plan: Lange Züge gerade nach vorne, kraftvoll abdrücken, bis nach hinten durchziehen (Daumenkontrolle) über die gesamte Distanz. Auch die Navigation lief top, kein Zick zack, Wende an den Bojen Grand Hotel geschmeidig durchgezogen. Ziel 37:00, Ist 35:55.

Der Wechsel auf Rad lief top. Hab aber hier 1 Minute liegen lassen, da wie im Vorjahr sehr viele mit den Radschuhen liefen und somit diesen schmalen Gang  blockierten. Beim Radfahren war der Plan knapp unter Sub 3:00:00. Umso mehr freut mich das Ergebnis 02:52:22. Habe mir das Radfahren in 30 km Splits eingeteilt. Am Berg nicht abschießen. Meine Stärke ist nach wie vor flach mit Anstiegen, 01:00:28, 00.58:22,00:53:03 es lief einfach; hatte eine Topgefühl und konnte ordentlich Druck machen. Gesamt habe ich die Zeit um ca. 13 Minuten verbessert zum Vorjahr.

Dann ging‘s in die Wechselzone, schnell gewechselt. Als ich dann loslief - ein Hoppala - keine Socken an; schnell retour. Ich bekam mein Sackl noch (war schon weggeräumt). Da ist ca. 01:30 draufgegangen. Nachgelagert weiß ich jetzt: Doch etwas zvü Laktat im Körper J. Der Plan beim Laufen war ambitioniert. In St Pölten konnte ich 4:53 für 7 km halten somit 01:45:00 das Ziel erreichen. Offenbar doch etwas mehr Pulver beim Radfahren verschossen als gedacht;  Angaben in ca. je 5 km: 5:00, 05:15, 5:30, 6:00 dann leichter Zielsprint. Ja, die Dosis mit dem Einteilen. Die letzten 10 km waren sehr hart. Die Oberschenkel wurden schwerer, Stiche am linken Fuß; dachte ich brech mir was am linken Fußgelenk, und schwerer und schwerer wurden die Haxen: Jetzt hieß es durchbeißen. Nachgelagert hätte ich doch etwas mehr Atmen können sollen, um die Belastung zu kompensieren, aber da ist dann die mentale Pille nicht voll zur Wirkung  gekommen. Hatte nur mehr das Ziel „Auf ins Ziel“ und das rasch.

In Summe sehe ich das Endergebnis 05:34:39 als Topleistung. Der nächste Half-Ironman wird in allen Disziplinen rund laufen. Die gesammelten Erfahrungen sind eben Erfahrungen, die man sich nur im Wettkampf aneignen kann.

Stiegen steigen fiel gestern seltsamerweise etwas schwerer aus ( bis dato war ich nach Half Ironmans nicht so muskulär angeschlagen. Das Hinhalten (oder Rock it) wäre somit ab jetzt auch praktiziert. Nach der heutigen Massage auf dem Wege der Regeneration; Das Training mit Kamila Polak wird etwas mehr in Richtung Laufen gehen in der 2. Jahreshälfte. Attackieren wir mal die 01:30:00. Schwimmen und Radfahren bleiben fixe Trainingsbestandteile im Trainingsplan. Auch das begonnene Crossfit & Yoga Training wird regelmäßiger Bestandteil des Trainings werden. Besonders im Yoga sehe ich persönlich viel Potential. Sitzen wir doch 8 h aufwärts im Büro und ein Gegenpol dieser Art benötigt mein Körper. Im Yoga führt die Atmung die Bewegung nicht die Bewegung die Atmung aus. Meiner Beurteilung nach ein wesentlicher Bestandteil für allgemeines Wohlbefinden, optimale Sauerstoffversorgung des Organismus bis hin zur Mediation.

Maria:
Der Ironman 70.3 Zell am See ist heuer mein Saisonhöhepunkt, auf den ich einige Zeit und Energie gesteckt habe. Noch eine Woche zuvor überkam mich ein kränkliches Gefühl, dass mir womöglich meinen Saisonhöhepunkt versauen hätte können. Erinnerungen an Ironman 70.3 in St. Pölten kamen wieder hoch. Hier musste ich den Bewerb wegen einer Erkältung sausen lassen. Mit guten Tipps von Milli zur Abwehr und Immunstärkung, ging dieses Unwohlsein so schnell wieder vorbei wie es gekommen ist.

Anreise: Gestärkt mit drei guten Trainingseinheiten ging es am Samstag zeitig in der Früh Richtung Zell am See. Gepackt mit Mann und Kind erreichten wir kurz vor der Wettkampfbesprechung Zell. Schnell noch registrieren und schwups zur überfüllten Besprechung. Man merkte bereits, dass bedeutend mehr Starter teilnahmen als das Jahr davor.

Check In und Vorbereitungen: Durch meinen AWA-Status durfte ich bereits ab 12:30 meine Wechselzone einrichten. Dies ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Ohne Stress und Gedränge bereitete ich mein Rad und die Säcke vor. Gut gelaunt von dem tollen Radabstellplatz in der zweiten Reihe gleich hinter den Profirädern, genoss ich die Atmosphäre.

Im Hotelzimmer zurück stellte ich fest, dass mein Junior bereits seinen wohlverdienten Mittagsschlaf angetreten hat und mir dadurch noch schnell eine Schwimmrunde mit Gerhard verschaffte. Das Wasser im Zeller See betrug über 21 Grad…. Einfach herrlich. Somit konnte für den nächsten Tag nichts mehr schief gehen.

Die späte Startzeit – 11 Uhr – erlaubte ein langes Schlafen und gemütliches Frühstücken. Denkste, ich war bereits um 4 Uhr munter und ging ständig die einzelnen Schritte in der Wechselzone durch. Probierte meine Nervosität zu zügeln durch gute Gefühle von den letzten Trainingseinheiten.

Wechselzone: Die Zeit bis zum Start wollte einfach nicht vergehen. Selbst in der Wechselzone hatte ich genügend Zeit meinen Ablauf durchzuspielen und nebenbei die „geilen“ Räder von den Profis zu bewundern.

Start: Noch schnell am Dixi-Klo und ab ins Strandbad, wo bereits meine Familie auf mich wartete. Mama, Papa, Schwester mit Freund sowie meine zwei Michis halfen mir die restliche Zeit mit belanglosen Themen zu überbrücken. Und dann war es soweit. Einige Bussis und Glückwünsche später streifte ich mir den Neo schnell über, sprang noch in den Zeller See zum Einschwimmen und dann ab in den Startblock 30-35 min. Nur einige Minuten nach dem Startschuss ging ich ins Wasser.

Schwimmen: Gleich bei den ersten Metern hielt ich Ausschau nach mir passenden Füßen. Die, die mich kennen, wissen, dass ich gerne im Wasserschatten schwimme. Nach zwei, drei Versuchen, fand ich die passenden. Diesen Beinen konnte ich bis zum Schwimmausstieg folgen. Eigentlich wollte ich mich beim Besitzer der schnellen Beine in der Wechselzone bedanken, aber wie immer wurde ich durch die Anfeuerungsrufe meiner Familie motivierend abgelenkt. Ein Blick auf die Uhr zeigte (Yes), dass ich mit 34:28 aus dem Wasser gestiegen bin – über 1 min schneller als im Jahr davor. Ich war zufrieden.

Radfahren: Nach dem Wechsel aufs Rad ging so richtig die Post ab bis Kilometer 21. Ab diesen Punkt begann die Steigung und endet mit dem 2 km Anstieg auf den Filzensattel. Nach einer rasanten Abfahrt ging es zurück Richtung Zell am See, Kaprun und viele Ortschaften. Ein kurzer Check am Radcomputer versprach eine Bombenzeit für mich. Mit 2:58:51 unterbot ich meine Vorjahreszeit um 10 min.

Laufen: Nach einem kurzen Abstecher am Dixi-Klo ging es motiviert auf die Laufstrecke. Leider konnte ich meine Anfangspace nicht halten. Irgendwie wollten meine Beine heute nicht ins Rollen kommen. Selbst die Anfeuerungen meiner Familie auf der Laufstrecke, wurde ich von km zu km langsamer.

Selbst Cola half mir nicht. Umso schöner war die Freude im Ziel als ich meine Zeit erfassen konnte: 5:38:47! Yes.

Fazit: Schwimmen und Radfahren TOP, dafür Laufen ein FLOP. Selbst im Ziel wurde mir zum ersten Mal richtig schlecht. Erst nachdem ich mich an einem Baum erleichterte, beruhigte sich mein Magen. Lag es vielleicht an meiner Ernährung, warum das Laufen nicht so lief wie ich es mir erwartet hatte? Hmmm… Trotzdem bin ich auf meinen 17. Rang in der starken Altersklasse hoch erfreut.

 

Martin:
70.3 in Zell am See, mein bisher schnellstes DNF

Die Startzeit zu Mittag ist genau meines. Ausschlafen, frühstücken und dann racen, ein perfekter Tag.
Schwimmen: Perfekte Wassertemperatur im Zeller See. Ich startete als einer der letzten „Rotkappler“ um den Schlägereien auszuweichen. Das hat gut funktioniert, zumal mir die hinter uns gestarteten Staffeln den Weg freikämpften. Über eine Minute schneller als letztes Jahr, passt.

1. Wechsel: Schwamm drüber

Radfahren: Nach ca. 60 km merkte ich, dass ich deutlich zu schnell unterwegs bin. Ich wollte ja auch noch Laufen. Also, Tempo runter in den Wohlfühlbereich und Körner sparen fürs Laufen. So langsam wiegt die Erfahrung mangelndes Talent auf. Trotz 30 km Wohlfühltempo sechs Minuten schneller als letztes Jahr, passt.

2. Wechsel: siehe erster Wechsel

Laufen: Ich wollte eigentlich meinen Vorsprung verwalten, nicht zu viel riskieren, sonst kommt der Mann mit dem Hammer. Aber es war mehr drinnen.

Die erste Runde lief gut. Die zweite Runde war dann schon ein wenig verkrampfter. Egal, das Durchbeißen hat gut funktioniert. Dann kamen das Gewitter und der Regen, der Boden wurde zwar ziemlich aufgeweicht, aber sonst störte mich das Wetter eigentlich nicht - bis zur letzten Labe. Dort wurde das Rennen unterbrochen. Die Versorgung war gut, aber wer will so kurz vor dem Ziel noch versorgt werden? Nach einer gefühlten Ewigkeit hatten wir das Warten im Regen satt und liefen ins Ziel. In einer Gruppe von ca. 100 Athleten hatte das eher den Charakter einer Demonstration. Wir erreichten den bis dahin evakuierten, gesperrten Zielbereich und bekamen unsere Medaillen, aber keine Wettkampfzeit. Später erfuhr ich, das Rennen war zu diesem Zeitpunkt bereits durch die Sicherheitskräfte abgebrochen worden. Sicherheit geht vor. Handgestoppt, also irgendwann, war ich vier Minuten schneller als letztes Jahr.

In Summe passt die Formkurve also in allen drei Disziplinen, deswegen schicke ich meine Medaille auch nicht zurück. Allerdings muss ich dafür die vierte Disziplin verstärkt trainieren.

Claudia:
Die Medaille - der Beweis: Ich bin ein Finisher, obwohl die Zeiten nicht komplett online aufscheinen-). Das Rennen musste nämlich beim Lauf für ca. 10 min wegen starken Gewitters unterbrochen werden.

Dann ging es eh weiter. Fazit: super organisiert. Schwimmen ging gut. Radfahren mega-gut. Dienten und der Filzensattel - null Problem für mich (Hadersfeld sei dank). Laufen war auch ok. Die ersten 3km etwas zäh.

Bin jetzt happy und entspannt.

  

Gerhard Fellner:                      0:35:55/2:52:22/1:57:10 / 5:34:39
Maria Lang-Weissmann:         0:34:28/2:28:52/1:56:40 / 5:38:47
Martin Froböse                        0:40:06/3:10:09/… Keine Zielzeit aufgrund Unwetter
Claudia Granit:                         0:54:58/3:39:31/… Keine Zielzeit aufgrund Unwetter
Markus Bolte:                          0:34:54/3:48:58/… Keine Zielzeit aufgrund Unwetter

 

  

Ladies Tri / 27.08.17 (0,5/20/4)

Sylvia:
Als Trainingswettkampf bin ich für eine erkrankte Freundin eingesprungen. Das Ummelden auf meine Daten war kein Problem. Die Bitte in die erste Startwelle umgelegt zu werden, wurde offensichtlich nicht erfüllt, da ich die Badehaube für die zweite bekam. Naja, ist ja nicht unbedingt ein Nachteil: Dann kann ich gleich aus der ersten Reihe starten und muss mich nicht um meinen Platz raufen bei dem ohnedies nur 250m langen Schwimmkurs, der zweimal zu absolvieren ist. Schon bald habe ich schwarze Badekappen aus der ersten Startwelle überholt und konnte einiges an Zeit gutmachen – dachte ich. Meine Uhr zeigte eine Schwimmzeit von 9:36.

Am Rad ging es perfekt, ich konnte von Anfang an Plätze gutmachen  und die rund 20km waren somit bald runtergespult.

Das Laufen blieb leider hinter meinen Erwartungen. Die Temperatur hat wieder mal zugeschlagen. Dem Radfahren schreibe ich die schlechte Laufzeit nicht zu. Auch gut, war ja nur ein Trainingslauf.

Insgesamt der erste Platz in meiner AK – kein Grund zum Meckern und gesamt an 19. Stelle!

Bei genauerer Durchsicht der Ergebnisliste fiel ich fast in Ohnmacht! Meine Schwimmzeit war mit 11:27 angegeben. Offensichtlich hatte mich die Zeitnehmung doch in der ersten Startwelle erfasst, ich war aber artig nichtwissend mit meiner pinken Kappe 2 Min. später in der zweiten Startwelle gestartet.

Manchmal ist es doch besser, man lässt alles beim Alten und startet einfach inkognito!

 

Angelika:
Einer meiner ersten Triathlons 2009 war der Ladies Tri in Breitenbrunn am Neusiedlersee. Nachdem ich heuer für die Halbdistanz in Podersdorf keinen Startplatz mehr bekommen habe, habe ich mich als Alternative bei der Olympischen Distanz beim Gerasdorf Triathlon angemeldet und mich für einen Start beim Ladies Tri entschieden.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten heute ca. 200 Frauen über 500m Schwimmen, 20k Radfahren, 4km Laufen.

Pünktlich um 11 Uhr wurden wir in 2 Wellen in die Schlammschlacht, eh Neusiedlersee losgelassen. Mit Vollgas absolvierte ich die erste der 2 Runden und konnte beim Landgang feststellen, dass ich schon einen kleinen Vorsprung erschwimmen konnte. Auch auf der 2ten Runde kämpfte ich mich durch das braune Wasser und lief flott in die Wechselzone. Auf jeden Fall habe ich gemerkt, dass auch ich wieder einmal das Aufsteigen auf das Rad mit den Radschuhen üben sollte. Wechseltraining sollte man nicht vernachlässigen. Von dort ging es auf einen 5km Pendelkurs, das heißt insgesamt 4 Runden. Robert Pscheidl düste vor mir mit dem Moped und hielt mir so gut es ging die Spur frei, denn ab der 2ten Runde herrschte reger Verkehr. Von Runde zu Runde konnte ich noch Zeit gut machen und wurde enthusiastisch angefeuert.

Ich stieg mit über 3min Vorsprung vom Rad und hüpfte in die Laufschuhe. Mit reichlich Wasser von der Labe beschüttet ging es auf die 2 Runden. Mein angepeiltes Tempo von 4min/km konnte ich leider aufgrund der extremen Hitze nicht halten, aber ich holte bis ins Ziel einen Vorsprung von über 6min auf die 2te Dame heraus. Und aufgrund des großen Vorsprunges bremste ich vor dem Ziel noch etwas ab und lief gemeinsam Hand in Hand mit meiner Tochter durch den Zielbogen.

Es war wieder einmal ein toll organisierter, familiärer Triathlon.

Angelika Artner         08:19/36:56/17:37 / 1:04:04    Gesamt Damen 1.; AK 1.
Sylvia Steindl             11:27/41:16/21:15  / 1:15:43   AK 1.
Pamela Kurz              09:24/43:59/24:41 / 1:20:00
Andrea Wagenhofer 11:35/47:46/29:34 / 1:32:09

Ergebnisse:          http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13093

Ausee Triathlon / 15.08.17 (0,75/20/5,1)

Mathias:
Seit 3 Jahren wollte ich am Auseetriathlon teilnehmen aber Krankheiten und wichtigere Termine haben einen Start in den letzten Jahren verhindert.
Leider konnte ich in der Nacht vor dem Bewerb gerade mal 4 Stunden schlafen..... schon im Auto hab ich gespürt, dass die Beine sich nicht gut anfühlen und ich habe Angst gehabt, ich könnte die anspruchsvollen 20km am Rad nicht wirklich nach Plan bewältigen. Umso mehr wollte ich mich auf schwimmen und laufen konzentrieren. Zu meiner Überraschung kam ich dann doch deutlich besser in Schwung und konnte sogar eine gute Rad- und Schwimmzeit hinlegen. Laufen war dann leider etwas unter meinem Niveau, aber die Endzeit von 1:14:23 passt absolut.

Das beste zum Schluss: Durch meinen 2. Platz in der AK MU23 habe ich mich für die Sprint-EM 2018 qualifiziert! :)
Im Großen und Ganzen ein erfolgreiches und sehr lustiges Event.

Mathias Fida             13:13/38:19/21:06 / 1:14:23    AK 2., Qualifikation EM 2108

Ergebnisse:         

 

Marchfeldtriathlon / 13.08.17

Olympisch (1,5/40/10)

Angelika Artner         0:20:57/1:05:52/0:44:00 / 2:12:32         Gesamt Damen 1.; AK 1.
Sylvia Steindl             0:25:06/1:15:44/0:52:43 / 2:37:07

 

Sprint (0,5/20/5)

Gerd Gröbminger     07:09/32:45/25:24 / 1:06:59    AK 3.
Klaus Sauer                10:33/33:17/21:58 / 1:08:09
Zuzana Halasova       11:04/36:53/26:40 / 1:16:39
Yvonne Haller            11:24/36:13/30:42 / 1:20:25
Pamela Kurz              08:34/39:38/30:06 / 1:21:04
Andrea Wagenhofer 11:27/41:54/37:19 / 1:34:18

Ergebnisse:        

BERICHTE:

Olympisch (1,5/40/10)

Sylvia:
Nach einer intensiven Trainingswoche als I-Tüpfelchen – oder wie Trainer es so nett umschreiben „Einen Reiz setzen“ war Ziel dieses Bewerbs.
Es ist geglückt und ich bin froh auch mit entsprechender Vorbelastung doch eine passable Zeit geschafft zu haben. Aufgrund einer abgetriebenen Boje ist die Schwimmzeit etwas zu optimistisch und wird wohl nicht mit denen einer korrekt vermessenen Strecke vergleichbar sein.

Sprint (0,5/20/5)

Yvonne:
Sprintdistanz beim Gerasdorf Triathlon - obwohl ich heute beim Laufen unglaublich gelitten habe, konnte ich meine Gesamtzeit zum Vorjahr um 13 Minuten verbessern. Leider hab ich meine Wunschzeit um 2 Minuten verpasst, insgesamt bin ich aber trotzdem zufrieden. Vielen Dank an alle die mich heute so toll angefeuert oder an mich gedacht haben!!!

Pamela:
Ich habe mich am Samstag entschieden, mich für den Marchfeld Tri nachzunennen, weil einige Vereinskollegen angemeldet waren und es eh gleich ums Eck ist. Obwohl ich ja nicht für Triathlons trainiere, ist es wirklich gut gegangen, hatte auf eine Endzeit unter 1:30 gehofft, daher bin ich mit 1:21:04 mehr als zufrieden. Radfahren war sehr witzig, weil ich aufgrund meiner recht guten Schwimmzeit andauernd überholt wurde...bei km15 war ich mir sicher, dass niemand mehr mit Zeitfahr- oder Rennrad hinter mir ist, aber ich wurde eines Besseren belehrt und es sind noch immer vereinzelt andere Teilnehmer an mir vorbei gefahren ;-). Aber, Spaß hat's gemacht, und das ist die Hauptsache! 

Klaus:
Obwohl etwas windig, doch brauchbares Wetter – mal sehen, was der Tag noch bringt!
Es sind sehr viele Athleten am Start, kurz vor 14:00…… jetzt bin ich doch etwas nervös….. besser angespannt…… eine Hupe ertönt, was von den meisten meiner Mitstreiter fälschlicher Weise als Startsignal gedeutet wird. Der Großteil der Meute schwimmt los, Robert steht gestikulierend und die Hände über dem Kopf zusammenschlagend am Ufer…… So sollte das wohl nicht laufen! Chaos beim Start und ich mittendrin……. in einer Gruppe, die nicht weiß, wie ihr geschieht! Auch schwimmen oder weiter abwarten? – Keiner weiß das so genau…… letztendlich startet auch der Rest, gefühlte 30 Sekunden später….. typisch ich, schon Rückstand vor dem Start!?
Zieht man die „verlorenen Sekunden“ von meiner Schwimmzeit ab, war die gar nicht mal so schlecht! ……. obwohl  –  Gerd hat mir alleine im Wasser über 3 Minuten abgenommen, hier ist auf jeden Fall noch Verbesserungspotential vorhanden! Keine Ahnung, was ich beim ersten Wechsel wieder gemacht habe, dauerte wieder ewig!
Am Rad fühlte ich mich eigentlich von Beginn an wohl, konnte von Beginn an Druck und in Folge dann doch einige Ränge gut machen. Zurück in der Wechselzone – ein Déjà vu – da steh‘ ich wieder, mit meinem Rad und finde meinen Platz nicht……. für den nächsten Bewerb werde ich eine Drehleuchte beantragen……!
Endlich in den Laufschuhen…. jetzt geht’s aber los! Von Anfang an konnte ich ordentlich Tempo machen. Auch, wenn es unter Strich dann doch nur ein 4:23-er Schnitt war – konnte ich auch hier einige Plätze wett machen.
Es hat leider nicht gereicht, um Gerd noch einzuholen – an dieser Stelle Gratulation zu AK-Rang 3 – doch bin ich mit 1:08:09, gleichbedeutend AK-Rang 5 (meine bisher beste Platzierung) zufrieden!

Danke an alle Anfeuernden – hat die Motivation und den Spaßfaktor noch um einiges angehoben!

 

Waldviertler Eisenman, 12.08.2017

Sprint (0,5/28/6)

Thomas:
Waldviertler Eisenmann, das Pflichtevent des Jahres! Diesmal mit bestem Ergebnis und viele Freunde und Familie war auch da.

 

Gerhard:
Bis zur ersten Boje war das Schwimmen eher zach, aber die 500 m waren dann schnell vorbei.
Auf der Radstrecke war im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Wind und das Trainingspensum als Vorbereitung für Zell war sehr knackig Intervallen. Jeden Anstieg im Vergleich zum Vorjahr empfand ich härter. Ich konnte speziell bergab nicht voll attackieren. Somit im Vergleich zum Vorjahr selbige Zeit.

Beim Laufen lief es top. Ich konnte voll attackieren und konnte voll durchstarten.
In Summe: Beim Schwimmen und Laufen solide Verbesserung. Der Pump in den Oberschenkeln fehlte etwas.

Für Zell am See sehe ich mich top vorbereitet in allen Disziplinen.

Thomas Gugler          09:55/52:04/26:19 / 1:30:36    AK 2.
Gerhard Fellner         10:04/56:29/27:06 / 1:35:46

 

Classic (2,3/84/21)

Kamila Polak              0:32:22/2:39:54/1:42:21 / 4:56:48         Gesamt Damen 2.; AK 1.

Ergebnisse:

Classic Open Water Cup 2017, 06.08.2017

Pamela:
Am 6. August fand der Abschlussbewerb des Classic Open Water Cups am Lipno Stausee in Tschechien statt.
Der Cup bestand aus 6 Bewerben, von denen 4 gewertet wurden: Stubenbergsee 3,8k, Vienna Open Water 3,8k, Mörbisch 3,5k Brünn 5k, Backwaterman 7k und Lipno 5k. Ich bin bei allen Bewerben außer am Stubenbergsee am Start gewesen und konnte so wertvolle Punkte sammeln. Endergebnis: 1. Platz AK und 2. Dame overall.
Durch die persönliche Betreuung von Organisator Andreas Sachs hatte der Cup eher Vereins- als Wettkampfcharakter. Ich freue mich auf die Neuauflage 2018.

Ergebnisse:

Kremstriathlon / 30.07.17 (1,5/40/10)

Maria Lang-Weissmann    0:29:25/1:15:37/0:54:32 / 02:04:01            

Ergebnisse:          http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13151

zahlreiche Landesmeisterschaftsplätze bei der Olympischen Distanz in Wallsee
16 Jul

Mostiman Olympische Distanz: ÖSM, ÖM & LM

Mostiman / 16.07.17 - 1,5/38/

Robert Harb                    0:27:46/1:03:44/0:41:55 / 2:15:55
Angelika Artner               0:23:03/1:08:46/0:42:13 / 2:16:13    AK 3., ÖM AK 3., LM AK1.
Mathias Fida                   0:26:07/1:09:27/0:42:47 / 2:21:26    LM AK2.
Gerhard Fellner               0:27:37/1:10:30/0:46:44 / 2:27:29
Alexandra Ranefeld        0:28:19/1:12:34/0:50:11 / 2:34:12    LM AK 3.
Maria Lang-Weissmann 0:27:24/1:16:37/0:47:59 / 2:34:48
Michael Wagenhofer      0:25:23/1:14:22/0:53:07 / 2:37:11
Yvonne Haller                  0:31:34/1:20:01/0:57:47 / 2:53:23

Angelika:

MOSTIMAN Triathlon Olympische Distanz, Austragung der NÖ Landesmeisterschaft, Österreichische Meisterschaft:

Gleich vorweg muss ich mich bei einigen Leuten bedanken. Da ich vor 2 Wochen von Gerhard Fellner einen Startplatz bekommen habe, befand ich mich heute überhaupt am Start, danke! Dann an Christoph Fellner, der mir seine Polar V800 Uhr geborgt hat, da meine den Geist aufgegeben hat. Und an meine Mama, die mich heute mit meiner Maus begleitet und unterstützt hat!

Ich habe mir vorweg nicht viel erwartet, da das Rennen sehr stark besetzt war. Aber gerade das hatte auch seinen Reiz, um zu sehen, wie man sich bei größerer Konkurrenz behaupten kann.

Beim Schwimmen nützte ich anfangs den Wasserschatten von Sylvia Gehnböck und kam lange Zeit gut mit, leider kam ich dann etwas rechts vom Kurs ab und musste sie ziehen lassen, bin mit meiner Schwimmzeit von 23:03 aber mehr als zufrieden.

Der Wechsel aufs Rad verlief reibungslos und gleich am ersten Anstieg konnte ich 2 Athletinnen überholen. Die 2 Runden machten das Rennen sehr kurzweilig und es wurde sehr fair gefahren. Leider musste auch ich mich von 2 Damen überholen lassen. Ganz komme ich momentan nicht auf Zug, liegt wohl aber auch am fehlenden Radtraining, da ich die letzten 2 Wochen genau 2mal 1,5h Stunden am Rad gesessen bin. Dafür muss ich wohl zufrieden sein.

Beim Laufen hatte ich dann mit der Uhr zu kämpfen, da ich nicht die richtige Einstellung für mich hatte und lief die ersten 2km dadurch zu verhalten an, aber ab der 2ten von 3 Runden konnte ich das Tempo etwas forcieren und es fühlte sich ganz gut an. Da ich leider die vor mir liegende Dame nicht mehr einholen konnte und ich nach hinten abgesichert war, genoss ich dieses Mal den Zieleinlauf in vollen Zügen und Annabella ging gemeinsam mit mir durchs Ziel. Schöner hätte es nicht sein können.

Und zu guter Letzt schaffte ich es noch auf den 10.Gesamtrang, Platz 3 in der AK-30-34, 3ter Platz in der AK 30-34 bei der ÖSTERREICHISCHEN MEISTERSCHAFT und 1. Platz AK 30-34 NÖ.LANDESMEISTERSCHAFT!

Ich würde sagen, ein durchaus erfolgreicher Wettkampf.

Vielen Dank an alle, die mich entlang der Strecke angefeuert haben!

 

Yvonne:

Beim Mostiman in Wallsee habe ich meine erste olympische Distanz geschafft. Mein Ziel war es ursprünglich "zu überleben" und Spaß zu haben. Dann hatte ich mir doch eine Zeit von etwa 3:00 vorgenommen. Schlussendlich habe ich es in 2:53 geschafft, worüber ich mich total freue, vor allem wenn ich daran denke wie langsam ich letztes Jahr bei der Sprintdistanz "dahingeschlichen" bin. Auch der Spaßfaktor war riesengroß. Als ich zum 2. Mal den Hügel in Wallsee rauffahren musste, habe ich schon von weitem meine Mädels gehört, die mich lautstark angefeuert haben und es wurde „Narcotic“ gespielt (eines meiner Lieblingslieder, welches ich natürlich lautstark mitsingen musste, während ich zum Überholen angesetzt habe).

Auch mit meiner Laufleistung war ich eigentlich zufrieden, weil ich gesehen habe, was sich seit letztem Jahr getan hat. Alles in allem war es ein toller Tag für mich.

Vielen Dank an meine Supportfrau und Anfeuerqueen Nadine Hüttner, die Anfeuermeisterin und Bergauf-Antreiberin Maggy Stiedl (grad das sie nicht mit der Peitsche hinter mir her war :-D ) und vor allem auch an Angelika Artner, die es geschafft hat meine Trainingspläne so zu schreiben, dass ich mich trotz Arbeit, FH und Umzug auch noch sportlich zum Vorjahr deutlich verbessern konnte.

 

Mathias:

Jope: Es war ein wunderbarer Saisonabschluss für mich. Ich bin mit dem Vorsatz: ,,Heut geh ich‘s locker an und drück dann beim Laufen aufs Gas." nach Wallsee gefahren, aber das Rennen hat einen GANZ anderen Verlauf genommen: Ich habe meine Bestzeiten in JEDER Disziplin gebrochen!! Das obwohl ich im Schongang schwimmen und radeln wollte. Ich konnte es gar nicht glauben, als ich die Zeiten vom Schwimmen und Radeln gesehen habe. Gesamtzeit 2:21:26 - meine Bestzeit vom Vorjahr (Podersdorf) um fast 9' unterboten!! :) (obwohl die Strecke beim Mostiman VIEL anspruchsvoller war).

Zum krönenden Abschluss habe ich nachträglich noch erfahren, dass es für den 2. Platz bei der NÖ-Landesmeisterschaft gereicht hat.

Ich bin extrem happy und bisschen traurig, dass die Saison für mich zu Ende ist, freue mich aber umso mehr auf die kommende!!!

 

Gerhard:

Ich bin ohne Neo angereist, weil: „Wasser is eh zu warm!“ Schwimmen mit Neo war dann erlaubt und ich bin doch mit Neo gestartet - Mach4 - 0,5 mm dick. Fühlt sich an wie ‘ne 2 Haut. Ich dachte: „Das kann was (nix) werden.“

1. Runde schwimmen eher zäh, weil Brille angelaufen, Ausstieg nicht gesehen; 2. Runde lief top, kam mit 27 min aus dem Wasser - wenn das ehrliche 1.500 m waren, bin ich top zufrieden. Die Meinungen gehen da leider stark auseinander ( GPS Messung von Freunden). Fazit: Immer Neo einpacken oder halt im Internet Info checken, jetzt hab ich die Qual der Wahl was für ‘nen Neo kauf ich mir,...

 

Radfahren und Laufen war voll ok. Es war ein Trainingswettkampf mit gutem Finish unter 2:30 h

 

Maria:

Erstes Rennen in meiner Saison, entsprechend nervös war ich. Um 11 Uhr war es endlich soweit. Das Schwimmen war ein Gedränge. Versuchte immer an den Hinterbeinen von der Vorderfrau zu bleiben. Jedoch drängten sich immer wieder Männer von der Staffel dazwischen. Naja nach zwei Runden hatte ich es geschafft. Beim Wechsel ist mir schon aufgefallen, dass sich bereits viele auf der Radstrecke befanden, weil die Frauen wieder einmal als letzter gestartet sind. Daher war kaum eine Gruppe in meiner Sichtweite. Nur ganz vereinzelt waren Radfahrer zu sehen.  Fazit: war einsam und etwas demotiviert auf dem Rad.

Erst beim Laufen spürte ich wieder, wie mein Kampfgeist "Hallo" sagte. Meinetwegen hätte der Lauf ruhig länger sein können. Somit konnte ich wenigstens einige Plätze wieder gut machen. Alles im allem wurde der erste Grundstein gesetzt. Jetzt heißt es noch mehr Wettkampfluft zu schnuppern vor Zell, um in Fahrt zu kommen.

 

 

 

Ergebnisse:        

...und Fotos wie immer auf unserer Facebookseite 

Women’s Duathon / 09.07.17

 

All Women – 2,5km/15km/2km

Yvonne Haller            13:04/28:30/11:08 / 0:55:10    AK 1.
Heidi Dochnal            13:01/30:02/11:31 / 0:57:18    AK 3.

 

Power Women – 7,6km/30km/5,2km

Martina Albrecht      34:59/56:26/27:47 / 2:01:41    AK 2.
Sylvia Steindl            38:04/56:46/29:04 / 2:06:11    AK 2.

Ergebnisse:   

 

Backwaterman 7km/ 08.07.17

Pamela Kurz              2:03:42          AK 1.
Robert Harb               2:17:30

Ergebnisse:    

 

...das war IRONMAN Austria 2017
02 Jul

Ironman Austria Kärnten

Kamila: es war meine sechste Langdistanz. Man sagt ja, keine Langdistanz gleicht der anderen. Und so war es auch am 2.7... mein Bericht darüber

Thomas:
Heute war‘s extra hart und sub10 mal wieder nicht, aber dennoch fühlt sich das heute perfekt an! Schwimmen war gut, Rad war top, beim Laufen gelitten und genossen. 10:06 passt für den heutigen Zag! 

Danke an Team-Millisports fürs Anfeuern - besonders meinem Schatz!

Petra:
Am Donnerstag, 29. Juni 2017 ging es auf nach Klagenfurt. In Klagenfurt angekommen, als erstes  gleich mal zu Registrierung. Dann ging es laut Trainingsplan noch 1:30 aufs Rad. Danach im Hotel eingecheckt und zum Abendessen gefahren. Freitag in der Früh gemütlich aufgestanden, gefrühstückt und dann laut Trainingsplan gelaufen und geschwommen. Dann ging es ins Bad zum Relaxen. Abends gemütlich auf der Terrasse Abend gegessen. Samstag gefrühstückt und dann laut Trainingsplan aufs Rad und schwimmen. Danach alle Sachen für morgen hergerichtet und dann zum Bike Check in. Auf der Terrasse dann wieder Abend gegessen und der Plan war eigentlich relaxen und zeitig ins Bett. Leider hat sich die Monatsabrechnung von der Firma auf 21:00 Uhr verschoben und somit kam ich nicht vor 23:00 Uhr ins Bett. Am Sonntag dann auch noch verschlafen. Um viertel fünf ging es zum Frühstück und ich war doch schon sehr nervös. Um 5:00 Uhr ging es dann zur Wechselzone um alles noch zu checken. Die Entscheidung fiel dann doch, dass mit Neopren geschwommen werden darf.

Um ca. 07:00 Uhr machte ich mich auf den Weg in meinen Startblock. Bald ging es mit dem Schwimmen los. Der Wörthersee war sehr wellig, trotzdem fand ich einen guten Rhythmus. Im Lendkanal war es dann kurzfristig vorbei mit dem gemütlichen Schwimmen und man musste echt vor den Schlägen aufpassen. Raus aus dem Wasser, Neopren aus und rauf aufs Rad.

Los ging es am Rad. Leider gingen die ersten Kilometer mit den Oberschenkeln nicht so gut und in der 1. Runde machte sich doch meine Müdigkeit bemerkbar. Zu Beginn war es doch noch etwas kühl. Ich hatte das Gefühl, es ging am Rad dann doch sehr gut. Leider musste ich in St. Jakob dann den Hubschrauber landen sehen und sah dann, dass ein Athlet am Boden lag! War echt kein schönes Gefühl. Aber weiter ging es dann. Es gab ja schließlich noch eine Runde zu bewältigen. Leider spürte ich dann doch wieder meinen Rücken. Die Stimmung auf der Radstrecke war echt toll. Wie ich dann vom Rad in die Wechselzone kam, war ich doch ein wenig enttäuscht wegen der Zeit. Ich dürfte bei den Bergen doch einiges an Zeit verloren haben. Radschuhe aus und Laufschuhe an.

Auf ging es auf die Laufstrecke. Das Weglaufen ging dann echt gut und ich versuchte nicht zu schnell zu sein. Ich hatte dieses Mal gottseidank keine Magenprobleme. Leider fing das Knie von Linz wieder an weh zu tun und gottseidank hatte ich die kleine Bandage eingesteckt. Rauf aufs Knie und ich versuchte weiterzulaufen. Dann kamen leider auch meine Brandblasen dazu, welche auch meinten, unbedingt wehzutun. Somit habe ich beim Laufen dann leider Geschwindigkeit hinausgenommen, weil ich nicht unbedingt riskieren wollte, dass die Knieschmerzen so stark wie in Linz werden. Jetzt ging es mir nur darum, mich durchzukämpfen und zu finishen. Es war echt toll immer wieder wem auf der Strecke zu sehen und ich habe mich sehr über das gesamte Millisports-Team gefreut, welche mich mit lautem Krawall angefeuert haben.

Was soll ich sagen, über die Zeit von meinen 2. Ironman bin ich nicht wirklich zufrieden. Leider haben mich aber einige Probleme in der Vorbereitung beim Training ein wenig zurückgeworfen! Aber ich bin happy, dass ich trotz der Schmerzen gefinisht habe. Zumindest war ich 3 Minuten schneller als bei meinen 1. Ironman.

Kamila Polak              0:59:47/5:18:22/3:30:44 / 9:55:33         6. Dame Pro
Thomas Gugler          1:11:35/5:13:01/3:35:30 / 10:06:45
Petra Travocska        1:19:39/7:18:10/5:55:10 / 14:49:06

Ergebnisse:    

1/8-man, 1/10-man, EM Düsseldorf und Schwimmfestival Neusiedlersee

Weinviertler 1/8 Man / 25.06.17

Angelika:

Gesamtsieg beim 1/8Man in Schönkirchen in einer neuen Bestzeit für mich, was mich am Meisten freut.

In der Wechselzone mit meiner Maus war auch eine neue Erfahrung, da heute Andi und ich am Start waren. Nachdem ich nach dem Schwimmen gehört habe, dass eine Zeit von 1:04 zu unterbieten war, hieß es am Rad: Alles was geht, denn bisher konnte ich in Schönkirchen noch nie unter 1:06 finishen.

Nach dem Rad hatte ich 2 Minuten Vorsprung, leider büßte ich beim Lauf etwas, da spürte ich das harte Radfahren, aber ich konnte meinen Vorsprung ins Ziel bringen und erstmals mit einer 1:03-er Zeit finishen. Danke an alle, die mich so kräftig angefeuert haben. Und nicht zu vergessen: Der gemütliche Ausklang mit den vielen Millisportlern.

Gerhard:

Start lief Top mit Startsprung, ca. 5 Längen ein Brustschwimmer mit ordentlichen Bewegungsradius. Der Typ war auch schnell und das Überholmanöver zog sich etwas. Dann war ich dran wurde von ‚ner Dame überholt und Gabi Power (Vereinskollegin) mit 60 Sekunden Zeitabstand gestartet, war noch unterwegs hinter mir. In der letzten Länge tauchte dann der rote Torpedo auf und ich kam sprichwörtlich ins Schwimmen. Der Showdown dann beim Ausstieg - Wer first? Mein letzter Trumpf ich war rechts somit näher am Ausstieg und der männliche Wettkampfknigge wurde außer Dienst gestellt.

Wechsel Rad lief top, kam auch wieder schneller in die Schuhe und konnte guten konstanten Druck aufbauen.  

Zurück in der Wechselzone, rein in die Laufschuhe. Gott Sei Dank 1 Tag vorher ohne Socken gelaufen. Der Test ergab entweder Socken (kostet Zeit) oder Alternative aber welche? Lösung  Compeed Pflaster drauf, somit war das Reiben an der Ferse unterbunden. Die ersten 500 m war wie ein gefühlter Stillstand, ab km 1 war Pace 4:20 und konnte Schnitt konstant halten.

Der Plan war beim Radfahren alles geben und schauen was beim Laufen noch drinnen ist. Der übliche Zielsprint war dann nicht mehr drinnen, somit bin ich mit Platz 44 voll zufrieden. Die richtigen 44 Lebensjahre reiße ich ab nächster Woche an. Netter Zufall!

 

Klaus:

Mein dritter Triathlon – mal sehen, ob der Bub schon was gelernt hat.

Schon im Vorfeld war des Öfteren von befürchteten Problemen mit der Schwimmbrille zu hören. Falls man die Sprungversion des Starts wählt, könnte sie runterrutschen! Nach etwas längerer Wartezeit bin ich nun dran, meine Konzentration gilt der Brille. Anlauf, Sprung, im Wasser, Brille hält.......aber ich wäre nicht ich, würde ich nicht etwas anderes finden, dass nicht ganz rund läuft! Noch immer auf die Brille konzentriert, merke ich, wie meine Hose die Hüfte verlässt – ich glaub's nicht......habe vergessen, sie zuzubinden! Zum Glück habe ich sie noch erwischt, bevor es peinlich werden konnte.....:-)

Der Schwimmpart hätte, wie immer, besser sein können, bin aber dennoch zufrieden!

Die erste Wechselzone dauert ewig lange, auch da geht noch was! Rauf aufs Rad und pedaliert, so gut es ging. Auf den ersten acht Kilometern gefühlt doch etwas Gegenwind, geht’s am Rückweg schon besser dahin. Der Radsplit war etwas schneller, als im Vorjahr, aber auch hier ist sicher noch Luft nach oben!

Wechselzone zwei war zeitlich nicht mehr ganz so intensiv.

Dass es auf der Laufstrecke heiß werden wird, war schon klar, um so genialer fand ich hinten raus die Anrainer mit den Gartenschläuchen – denen müsste man einen Orden verleihen! Obwohl ich hier im Vorjahr schneller war, bin ich angesichts der Temperaturen aber zufrieden!

Die Gesamtzeit von 1:12:05 bringt schon das Ziel für 2018 mit sich......

Unterm Strich ein genialer Tag mit einem netten und auch wahnsinnig erfolgreichen Haufen!
An dieser Stelle Danke dafür!

 

Yvonne:

Mein erstee Sprint-Triathlon 2017: Ich hatte das Gefühl, dass seit Samstagabend wirklich ALLES schief läuft....Radschuh gebrochen, erster Platter (Vorderreifen) noch in der Wohnung, Problem mit dem hinteren Reifen kurz vorm Bewerb (die Jungs von Sport Vollmann haben das gleich behoben), dann nach der Wettkampfbesprechung am Weg zum Start die dritte Panne mit dem Rad: Reifenplatzer (wieder war‘s der Vorderreifen). Also schnell in die Wechselzone, Rad geschnappt, zu den netten Jungs von Sport Vollmann gebracht (Mittlerweile fast die Nerven geschmissen - Danke Martin fürs beistehen!) und dann wieder zurück mit dem Bike in die Wechselzone. Dann wieder schnell zurück zum Start, kurz noch mit Angelika geplaudert, eingeschwommen (was die Zeit halt noch hergab) und dann ging es los.

Im Wasser war ich anfangs zu schnell dran, dann ist mir die Puste ausgegangen... danach auf zur Wechselzone, kurz gecheckt ob alles dran ist und nichts platt, dann ab auf die Radstrecke... die ersten 5-7 km waren furchtbar... irgendwas hat "vorne geruckelt" und ich hatte ständig Angst, dass irgendwas mit dem Reifen ist. Deswegen bin ich anfangs nicht am Aufleger gefahren und war ein wenig "schleichend" unterwegs. Dann dachte ich mir aber zum Glück irgendwann "Sch... drauf, was soll sein! Reiß dich z‘am und gib Gas!" Das hab ich dann auch getan und noch eine recht gute Zeit am Rad rausgeholt.

Auch das Laufen ging, für meine Verhältnisse, trotz der Hitze ganz gut.

Mit 1:21:18 kam ich dann ins Ziel. Bis auf die Hoppalas war‘s ein toller Bewerb. Ich hatte riesigen Spaß und konnte meine Zeiten im Vergleich zum Vorjahr verbessern.

Vielen Dank an alle Teammitglieder, die dabei waren, ohne euch wäre ich wahrscheinlich nicht "so ruhig" geblieben!

 

 

Angelika Artner         08:20/31:51/19:40 / 1:03:28,8 Gesamt 1., AK 1.
Gerhard Fellner         09:55/32:25/21:23 / 1:07:20,9
Gabi Pauer                 08:54/33:08/21:45 / 1:07:46,5 AK 1
Michi Wagenhofer       09:14/33:39/23:54 / 1:11:41,3
Klaus Sauer                10:47/33:59/22:12 / 1:12:05,9
Andreas Bartsch        09:45/34:36/24:54 / 1:14:09,0
Sylvia Steindl             09:34/35:47/24:47 / 1:14:55,2 AK 2.
Wolfgang Kren           10:08/35:12/25:31 / 1:15:46,0
Yvonne Haller            11:31/36:26/27:41 / 1:21:18,5
Alexandra Bartsch      10:52/37:40/30:14 / 1:24:12,8
Andrea Wagenhofer    11:40/43:22/35:55 / 1:38:39,6

Staffel:
Waltraud Ondiege/Heidi Dochnal/Duncan Ondiege  11:06/36:39/20:33 / 1:12:46

Ergebnisse:       

 

1/10 Man Vösendorf / 25.06.17 - (380m/18km/4,2km)

Markus Bolte             7:50/35:02/22:46 / 1:08:31
Alexandra Ranefeld   8:05/37:09/20:50 / 1:08:57

Ergebnisse:     

-

Triathlon EM Düsseldorf / 25.06.17

Bruno Larcher            12:58/34:36/19:49 / 1:13:02
Mathias Fida             14:54/39:33/21:05 / 1:22:20

Ergebnisse:          

 

 -

Schwimmfestival Neusiedler See 23.-25.06.17

 

Pamela Kurz:

Das 5. Schwimmfestival Neusiedler See fand vom 23.-26. Juni in Mörbisch statt. Ich bin an allen 3 Tagen bei Wettkämpfen gestartet. Der See hatte 25 (Freitag) - 27 Grad (Sonntag), ergo Neoprenverbot bei allen Bewerben.


Am Freitag fand der Muskel Charity Aquathlon statt. Ich habe mich für den Fun Bewerb über (ca) 500 m Schwimmen und 3 km Laufen entschieden. Schwimmen ging sehr gut, ich konnte einige Teilnehmer überholen und kam als erste Dame Einzel aus dem Wasser. Aufgrund des sehr überschaubaren Starterfeldes war das Laufen zu Beginn sehr einsam, ich hatte einen sehr komfortablen Vorsprung von ca. 800m auf die 2. Dame  und konnte diesen bis ins Ziel sogar noch ein wenig ausbauen.
Fazit: Mit einer Zeit von 27:13 (10:033/16:39) 1. Dame; 1/2 min schneller als im Vorjahr. Sehr nett war die Siegerehrung, die während einer Schifffahrt stattgefunden hat, inklusive Abendessen und Live-Ausschnitten von der Operette in Mörbisch.

Am Samstag gab es die Neuauflage des Seecerossings inkl. Europäischer Meisterschaften im Open Water. Wir wurden mit der Fähre zum Strandbad Illmitz gebracht. Es war absolut windstill, die Streckenführung mit der Strömung versprach Bestzeiten...so auch für mich: 57:37 auf 3,5 km - 3. Platz AK

Am Sonntag startete ich bei der Inselumrundung über 5 km. Ich war natürlich von der Zeit des Vortags hochmotiviert, bin sogar in der 2. Reihe weggeschwommen. Bis zum Grenzstein bei km 2.5 war ich super in der Zeit, dann ging es in den Schilfgürtel, wo das Wasser extrem seicht war und ich nur schwer Kraulzüge machen konnte. Mein Plan, auf Delphinsprünge zu wechseln war leider auch nicht möglich, weil ich bis über die Knie im Schlamm versunken bin - also weiter mit flachen Zügen bis zur nächsten Boje, wo zwar das Wasser wieder etwas tiefer war, dafür eine ziemlich arge Gegenströmung. Ich hatte zeitweise das Gefühl, trotz Bemühungen rückwärts zu schwimmen. Die Strömung hielt bis zum Ziel an, letztendlich erreichte ich eine Zeit von 1:39:44. Ich war momentan sehr enttäuscht, aber der Vergleich mit den anderen Athleten und der 2. Platz AK hat dann doch bestätigt, dass meine Leistung ganz ok war.

Muskel Chariy Aquatlon Fun – 500m/3km – 23.05.17     10:33/16:39 / 0:27:13
Seequerung Illmitz-Mörich – 3,5km - 24.06.17                 0:57:37
Rund um die Insel – 5km – 25.06.17                                  1:39:44

Ergebnisse:              

zusammenfassend die Ergebnisse unserer Team Mitglieder bei der AK-EM in Kitzbühel

ETU Triathlon Agegrouper EM Kitzbühel - 17.-18.06.17

Bruno Larcher               0:21:31/1:14:16/0:43:20 / 2:21:05
Heinz Travnicek            0:21:18/1:15:35/0:47:02 / 2:26:42
Angelika Artner            0:22:34/1:18:30/0:46:27 / 2:29:51   
Gabi Pauer                    0:23:57/1:22:49/0:50:14 / 2:39:46
Mathias Fida                0:28:28/1:25:05/0:47:48 / 2:43:54
Martina Albrecht         0:25:50/1:26:51/0:52:20 / 2:47:26

 

Ergebnisse:  http://www.triathlon.org/results/result/2017_kitzbuehel_etu_triathlon_european_championships

Und das berichten unsere Mitglieder über das Rennen in Kitzbühel: 

Angelika:

Es gibt leider auch Tage, da läuft es nicht so gut. Mein Fazit zum Triathlon in Kitzbühel.

Der Morgen startete für mich schon mit einer unverständlichen Entscheidung, Neo erlaubt, obwohl der See echt warm war. Jedoch freute ich mich auf meine Lieblingsdisziplin.

Der Schwimmstart entpuppte sich für mich leider als purer Horror, noch nie hatte ich solche Schlägereien. Bei den Engländern geht es wohl um einiges härter zu. Der erste Schlag ins Gesicht, Schmerz, aufgeschlagene Lippe, nächster Schlag in den Nacken, dass ich mich am Tag danach noch nicht g‘scheit drehen kann und einmal untertauchen bitte. Das war zu viel für mich. Kurz dachte ich ans Aufhören, hatte das erste Mal das Gefühl, im Neo keine Luft zu bekommen. Einige Brustzüge am Rand, dann entschieden weiter zu machen, wenn wir schon so weit gefahren sind. Den Rest bin ich bis kurz vor dem Schwimmausstieg alleine geschwommen und konnte wieder einige einholen und meinen Rhythmus finden.

Mit Tränen in den Augen vor Schmerzen im Gesicht ab aufs Rad. Immer wieder attackierte ich, um wieder im Pulk von 2 Engländerinnen in Teamarbeit überholt zu werden. Gott sei Dank gab es 3mal den Astberg zu bewältigen, da teilte sich das Feld etwas. Aber ich war noch immer schlecht gelaunt. Als ich Martina Albrecht am Berg überholte, feuerte sie mich an, dass stimmte mich wieder positiv. Schnell waren die 3 Runden vorbei und es ging auf die hügelige Laufstrecke, die erste Runde etwas zurückhaltend, dann schaltete sich jedoch der Turbo ein und ich fand wieder Spaß am Rennen und wäre am liebsten noch eine 3te Runde gelaufen.

Leider knapp die Top Ten verpasst. Tja, es gibt halt auch nicht so gute Tage, aber wieder um Erfahrungen reicher und stolz gefinisht zu haben und meine Maus in den Armen zu halten. Danke an die Schwiegermama und meinen Andreas Artner und allen Millisportlern fürs Anfeuern!

Aber es war ein schöner Triathlon bei toller Kulisse. Tirol ist immer ein Urlaub wert.

 

Heinz:

ETU EM in Kitzbühel, was für ein geiles Rennen. Vorweg, ausgerechnet habe ich mir davor nichts, dafür war die Topographie sowohl der Rad- als auch der Laufstrecke nichts für mich Schwergewicht. Abgesehen davon, dass sehr viele der besten Triathleten Europas meiner AK am Start waren.

Nun, meine Lieblingsdisziplin, Schwimmen, ging auch sehr gut. Es wurde mit Neo geschwommen, da die Außentemperatur 12 Grad zum Zeitpunkt des Startes betrug. Ohne großartige Schlägerei konnte ich mich in einer zweiten schnellen Gruppe behaupten und nach 21:35 das Wasser verlassen bei allerdings nur 1400m.

Wechsel aufs Rad mit kleinem Hoppala, mein aufgeklebtes Gel verloren, zurück und aufheben. Die Beine waren gut am Rad, konnte ordentlich drücken. Meine Befürchtung, dass ich bei Runde 3 dann beim steilen Anstieg Probleme mit meiner 39/25-Übersetzung bekommen werde, haben sich nicht bewahrheitet. Leider konnte ich mein volles Potenzial (88kg) in den Abfahren nicht in die Waagschale werfen, da zu viel Verkehr war.

Wechsel in die Laufschuhe ohne Hoppala, konnte nach 400m gleich einen Mitstreiter meiner AK überholen. Mit erster Laufrunde dachte ich mir aber: Alter Schwede wird das noch zäh, das Laufen mit den Höhenmetern! Habe mich aber Ende erster Runde erholt und konnte zweite Runde sogar gefühlt zusetzen und es sogar genießen. 400-500m vorm Ziel setzte ein Italiener meiner AK, Typ Läufer, zum Überholen an. Ich zieh kurz das Tempo an, er lässt sich wieder hinter mich fallen. Ah, ein schlauer, lässt sich von mir schleppen, um mich dann am Teppich zu überholen vor der Zuschauern. Nicht mit mir! 100m vorm Ziel ging ich in einen Steigerungslauf mit den letzten 50m im Sprint. Er konnte nicht mit. Schließlich Platz 26 in meiner AK von 75, mehr ist da nicht drinnen bei den Topleuten. Bin happy! Danke an Sebastian und Alexandra fürs anfeuern und den Fotos.

 

Mathias:

Es war ein besonderes Rennen, weil ich beim Schwimmen steh‘n geblieben bin und mir ein paar Sinnesfragen gestellt habe (Warum mache ich das? Was bringt mir Triathlon? Warum hör ich nicht einfach aus?....). Dann habe ich beschlossen, dass Triathlon DOCH meine Leidenschaft ist. Da ich zu diesem Zeitpunkt der mit Abstand letzte war, habe ich beschlossen, das Rennen zu genießen ohne dabei an Zeit/Platzierung zu denken.

Ein Hoppala beim Schwimmen: Weil ich keinen ITU-tauglichen Neo habe – ich trug nämlich einen zum Surfen - wollte mich ein Technical Official 2 Min. vorm Startschuss nicht starten lassen. Aber ein anderer Typ hat‘s mir dann doch erlaubt. Shame on me!

Und eine weiteres in der Wechselzone: In der WZ1  habe ich eine Wasserspur für die Bodenmarkierung gehalten und wollte noch in der WZ zu früh aufs Rad steigen, woraufhin mich alle extrem zurückgeschrien haben. Zum Glück hab ich dafür keine Strafe kassiert.

Danach ging’s wieder ohne Komplikationen: Radeln war hart und laufen hat mir noch nie so einen Spaß gemacht. Die ,,Fans" haben einen großen Beitrag dazu geleistet.

Im Großen und Ganzen war‘s ein sehr tolles Rennen - seit diesem bin ich mir zu 100% sicher, dass ich mich Triathlet ,,schimpfen" darf. :)

 

 

 

Gabi:

Mit großer Freude, aber auch etwas Anspannung, starteten Peter und ich bereits am Mittwochnachmittag nach Kitzbühel. Es sollte gleichzeitig auch ein verlängertes Wochenende in den Kitzbühler Alpen sein. Peter wollte auf den Berg und ich erkundete am Donnerstag + Freitag noch die Rad-/Laufstrecke und den Schwarzsee.

Radstrecke: 3 Runden à 13 km mit 195 HM je Runde (mein Garmin zeigte jedoch auf den 42km dann insgesamt 477 HM an).

Laufstrecke: 2 Runden à 5km mit 61 HM je Runde (mein Garmin zeigte jedoch auf den 10,2 km dann 99 HM an).

Die Radstrecke und Laufstrecke waren also nicht die einfachsten, aber wunderschön. Beim Radfahren immer den Wilden Kaiser vor Augen und das Laufen sehr hügelig (erinnerte mich tw. sehr an Litschau) um den Schwarzsee.

Das Wetter zeigte sich am Donnerstag von der besten Seite, am Freitag schüttete es von der Früh bis Mittag, aber am Nachmittag kam dann wieder die Sonne heraus.

Die diversen Bewerbe gingen bereits am Freitag los; Ich kann nur sagen bei der Jugend + Elite geht ganz schön die Post ab !!!

Am Freitag wurde schon diskutiert mit Neo oder ohne. Der See hatte am Donnerstag schon 23°, somit war für mich eigentlich klar ohne Neo. Mir war es wurscht, weil es eh für alle gleich ist und ich muss sowieso mein Ding machen.

Am Samstag früh stand dann mit großem Erstaunen fest, dass doch mit Neo geschwommen wird, da die Außentemperatur zu kühl ist; wie viel das Wasser wirklich hatte keine Ahnung.

Start war für alle Damen und Herren ab AK 60 am Samstag ab 7:30 in Wellen. Meine Welle war um 7:40; die Startvorbereitungen + Start laufen bei der EM etwas anders ab, alles sehr streng und alles wird genau kontrolliert.

Die Anspannung war jedem ins Gesicht geschrieben, ich scherzte noch ein bisserl mit Martina, so verging wenigstens die Zeit und ich war abgelenkt.

Als realistisches Ziel hatte ich mir Top 10 vorgenommen. Ich wusste, dass diese Bewerbe immer sehr stark besetzt sind und man sich mit den AK-Athleten aus England, Deutschland, etc. ordentlich matchen kann; da geht tw. ordentlich die Post ab.

Schwimmen: um 7:40 erfolgte der Startschuss und ab ging die Post. Leider bekam ich nach einigen Zügen einen Tritt ins Gesicht, Brille ist bis zum Mund verrutscht, Wasser geschlempert, nach kurzem Richten versuchte ich so schnell wie möglich  meinen Rhythmus zu finden und mich anzuhängen, was echt gut gelang. (meine Gedanken: Na servas, das fängt ja schon gut an); mit dem Schwimmen bin ich wieder sehr happy; im Moment machen mir nicht einmal kleinere Schlägereien was aus – man gewöhnt sich daran!
Radfahren: Hat dieses Mal von Anfang an auch gut funktioniert; konnte ordentlich Druck machen und bin auch zufrieden mit meiner Leistung.
Laufen: Naja, da läuft‘s im Moment nicht ganz so wie ich mir das vorstelle bzw. glaube ich, dass ich mehr kann. Irgendwie streikt im Moment meine Muskulatur und zeigt mir Grenzen auf.

Zufrieden, aber irgendwie auch doch nicht ganz (wie immer bin ich kritisch mit mir selbst). Schlussendlich fehlten aber doch 4 Min. auf den 3. Platz, was in dieser Kategorie dann doch recht viel ist, weil die Luft immer dünner wird.

Jetzt heißt es kurz erholen und weiter trainieren, denn die 2 letzten Wochen mit Samorin (muskuläre Vernichtung, seitdem ständige Kreuzschmerzen), EZF und Kitzbühel waren schon recht heftig für mich.

Aber meine Osteopathin Anne wird’s hoffentlich wieder richten. Ich hoffte in den letzten 2 Wochen, dass es auch so wieder vergeht, aber leider wurde es in den letzten 2 Tagen schlimmer. Meine Vermutung ist, dass ich mich in Samorin im kalten Wasserbecken im Zielbereich etwas vernichtet hab; war zwar gut für die Muskulatur + die Krämpfe, nicht aber für mein Kreuz (in meinem Alter sollte man schon etwas schlauer sein).

Fazit:
Es war ein toller Bewerb in einer herrlichen Gegend.
Ich muss feststellen, dass mir diese internationalen Bewerbe immer mehr taugen; da sieht man nämlich dann wirklich, wo man steht und woran noch zu arbeiten ist!!! Ich werde versuchen auch in den nächsten Jahren öfters daran teilzunehmen !

Es war toll mit Mathias, Heinz, Bruno, Angie und Martina gemeinsam am Start zu stehen und uns gegenseitig zu pushen!!!

Martina:

Ich bin vollkommen zufrieden, habe alles gegeben. Es war ein wunderschönes Renne und ich habe mich gut gefühlt.

 

17 Jun

Olympischer Triathon Langau

Robert Harb siegt in seiner Altersklasse (M50-55) beim Triatlon in Langau. Stolz ist er auf seinen (sechstschnellsten) Radsplit ;-) 

Robert Harb                  0:32:16/1:05:46/0:45:29 / 2:25:08    1. AK         

Ergebnisse:  https://www.fitlike.at/fitlike/upload/results/17/langau-triathlon/kurz.pdf

Triathlonfestival am Neufeldersee - und wieder waren ganz viele Team Mitglieder fleißig unterwegs... Gratulation zu diesen tollen Ergebnissen!

Neufeld 09.-11.06.2017  

See-Crossing - 09.06.17

2km:

Markus Bolte:     0:36:36,9

Ich war beim Neufeldersee-Crossing über die 2km am Start. Zeit: 36:36,9 Platz 4.  Tolle Veranstaltung, bei schönem Wetter und guter Stimmung.

 

3,8km:

Heinz Travnicek: 1:00:28,6

Ergebnisse:          http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13270

 

Sprint 0,75/20/5km - 10.06.17:

Heidi Dochnal               0:25:15/0:39:19/0:28:57 / 1:37:05
Andrea Wagenhofer    0:16:45/0:47:18/0:37:27 / 1:47:01

Ergebnisse:          http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13095

 

Olympisch 1,5/40/10km – 11.06.17:

Claudia:
Ich nahm die Olympische Distanz in Angriff. Ich hatte davor nur wenige Stunden geschlafen, daher war ich mir nicht sicher, wie fit ich sein würde.

Schwimmen war etwas anstrengend für mich, vor allem die erste Runde (ich kämpfte auch die ganze Zeit mit meinen Ängsten). Mag ich doch Open Water Swimming nicht so gerne, vor allem, wenn das Wasser wie in Neufeld GLASKLAR ist und man alles sehen kann, was so unter einem ist, wie z.B. 2 Taucher, die für mich völlig überraschend unter mir vorbei geschwommen sind.

Ich war also wirklich froh, als das Schwimmen vorbei war und ich die Radstrecke in Angriff nehmen konnte.

Die Strecke fand ich o.k., nur die Abgase die ganze Zeit einzuatmen, das hätte ich nicht gebraucht. Die Strecke war nämlich nicht für Autos gesperrt.

Das Laufen ging gut, solide abgewickelt. Die Anrainer waren so nett und bespritzten uns Läufer mit kühlem Wasser. Das gab zusätzliche Energie.

Fazit: Ein sehr gut organisierter Event mit netten Leuten!

Super fand ich auch, dass mich Mitglieder von milliSports nett angefeuert hatten und auch “Beweis”-fotos gemacht hatten. Danke an die Fotografen.

 

Thomas:
Bestes Triathlonwetter in Neufeld auf der Olympischen Distanz bei 25 Grad, Sonne, ~20 Grad Wasser, zwar gefühlt dauernd leichtem Gegenwind am Rad... aber eben nur leichter und beim Laufen war der Wind angenehm kühlend bzw. "zurück" am See nach Süden als leichter Rückenwind zu spüren… was will man mehr :)

Das Schwimmen mit etwas Schlägerei, aber ohne große Probleme.

Die Zeit entsprechend meiner Erwartungen für unrhythmisches Schwimmen... gut..

T1 könnte etwas flotter werden, da geht mehr, aber lieber alles in Ruhe und dafür ohne Fehler und Stress ;)

Am Rad nur am Aufleger meist 250W, bergauf 300, tw. 350W. 

Wenn am Ende 240W (3W/kg) herauskommt, dann bin ich zufrieden.

Beim Laufen ging es endlich mal wieder richtig gut! In 4:00 gestartet, daraus wurden dann angenehme 4:10, und im Schnitt waren es dann 4:08 auf die 10,5km.

Klagenfurt kann kommen!

 

Gerhard:
M
ein Ziel war: In allen Disziplinen schneller zu sein als im Vorjahr und die Sub 02:30:00 Marke zu knacken. In allen drei Teildisziplinen ist mir das gelungen - beim Schwimmen hauchdünn. Was mich sehr motiviert hat, war das Laufen. Es lief einfach. Das Problem in St Pölten (Überbelastung Psoas rechts) ist im Griff, dieses wird durch koordiniertes Krafttraining und Ostheopathieübungen abgerundet. Der Tenor hier regelmäßig so wie das Ausdauertraining. Warum keine Sub 02:30:00? Es hat doch etwas im Kopf gearbeitet, wenn ich jetzt voll beim Radfahren draufhaue und dann Laufen gehe ich evt. ein. Wenn ich normalized Watt vergleiche: 211 Neufeld mit 204 Watt St Pölten – o.k. Bei der Temperatur hätte etwas mehr gehen sollen,...

Somit wählte ich doch eine leicht konservativere Variante. Die Tri-Schuhe gehören ausgetauscht; Bin da absolut nicht reingekommen. Da hab ich auch etwas liegen gelassen. Ich sag mal das Material war schuld :-).

Die ersten 5 km beim Lauf liefen super top voll andrücken - hab ich mich ehrlich nicht getraut. Die Hitze war nicht so intensiv, ein leichter Wind unterstützte.  Ab km 5 dann der erste kurze Anfall - Ziehen an der üblichen Stelle. Diesmal wirkte das mentale Programm top - weg mit dem negativen Gedankenkarussell und fest atmen. Ab km 9 beim Laufen dann noch angedrückt – ca. 4-er Schnitt und souverän ins Ziel geschafft. Der Gedanke nachgelagert:  Warum nicht früher angepaced :-)? Werde mich mit meinem Coach Milli beratschlagen. Ein Wettkampf im Juli muss her, wo mal min. 100% beim Rad und Laufen am Plan stehen: Die Grundform passt dafür.

Eine Nebenfront, die man nicht vergessen sollte. Vor ca. 5 Jahren habe ich in der Allergiesaison wenig bis kaum trainiert, da dies aus meiner Sicht, oder wie es von Ärzten geprädigt wird, ja belastet. Ich spüre diese sehr wohl in sehr abgemilderter Form. Die Auswirkungen einer Gräser- und Pollenallergie aber sind Vergangenheit!

  

Thomas Gugler             0:29:11/1:05:09/0:43:44 / 2:20:30
Gerhard Fellner            0:30:00/1:09:50/0:49:46 / 2:32:40
Michael Wagenhofer   0:28:01/1:12:38/0:59:26 / 2:44:13
Markus Bolte                0:29:05/1:15:44/1:18:29 / 3:08:23
Alexandra Bartsch        0:35:33/1:20:21/1:08:43 / 3:08:36
Claudia Granit              0:42:19/1:29:09/1:05:35 / 3:23:03

Ergebnisse:                   http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13096

Zahlreich vertreten ... beim Tulln Triathlon. Gesamtsieg und AK Podestplätze durch Team milliSPORTS
04 Jun

Tullntriathlon

Sprint 0,75/20/5km:

Klaus:

Mein zweiter Bewerb......es galt, die Fehler von Linz hier nicht unbedingt zu wiederholen! Vorab – ich hab's hinbekommen, dafür aber andere gemacht......

Wie schon vor einer Woche, war ich auch hier nicht wirklich nervös – eigentlich eher ungewöhnlich!?

Bei meiner mit Sicherheit schwächsten Disziplin, dem Schwimmen, kam ich recht gut weg. Natürlich bekam ich den einen oder anderen Schlag ab, habe aber (klarerweise ohne Absicht) auch ausgeteilt. Einige Schrecksekunden blieben mir allerdings nicht erspart! Kurz vor der ersten Boje schwamm ich auf einen Brustschwimmer auf, gleichbedeutend mit einem Tritt in die Brust-, Magengegend.......kurzes Unwohlsein, hatte zum Glück zeitig genug gefrühstückt!

Nach etwas mehr als 17 Minuten war der Schwimmteil Geschichte......

Grundsätzlich wollte ich diesen Bewerb ohne Socken absolvieren, aber in meiner unschlagbaren Schlauheit habe ich gestern erstmals ausprobiert, 30 Minuten eben ohne Socken zu laufen. Richtig – offene Blase rechts hinten.

Daher in der Wechselzone volles Programm. Nicht wissend, wie steil und lange der Anstieg sein wird, versuchte ich von Beginn an so richtig Stoff zu geben und konnte unmittelbar nach der Wechselzone die ersten Mitstreiter überholen.

Irgendwo in der Gegend vom ersten Kreisverkehr musste ich aufgrund eines der Streckenführung nicht kundigen Vordermannes fast eine Notbremsung hinlegen. Ich übersah dabei wohl eine Unebenheit, was dazu führte, dass sich meine Trinkflasche entschloss, sich selbst zu befreien.....aber  deswegen stehenbleiben – nöööööö!

Trotz des doch vorhandenen Windes lief es am Rad echt gut, nach knapp über 39 Minuten war ich wieder in der Wechselzone und bereit fürs nächste Lego! Völlig unkonzentriert lief ich an meinem Platz vorbei......es geht scheinbar  nicht ohne Patzer.

Auch mit dem Laufpart bin ich recht zufrieden, vor allem, da ich mit Fortdauer doch zulegen konnte!

Nach 1:23:24 war ich im Ziel – war kurzweilig und hat Spaß gemacht! Ich fand's cool, dass doch einige von uns hier am Start waren!

…....mein persönliches Highlight an dem Tag hat allerdings nicht direkt mit Sport zu tun!

Ich habe mir versehentlich eines von Sylvias Vereins T-Shirts angezogen.......ja, es war Größe XS und ja, ich war da wirklich drinnen :-))....

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal!

 

Sylvia:

Wieder ein Bewerb mit Neoverbot – also nicht unbedingt zu meinem Nachteil. Ich musste feststellen, dass 750m für mich einfach zu kurz sind um in einen runden Schwimmstil zu kommen. Erst nach der zweiten Boje hatte ich das Gefühl, einigermaßen gleichmäßig zu schwimmen. Da ging auch schon wieder die Rangelei um den Ausstieg los.

Auf die Radstrecke  über den Flachberg war ich schon sehr gespannt. Ein Abfahren mit dem Rad war zeitlich nicht unterzubringen und mit dem Auto nicht erlaubt. Naja, dann sehen wir uns das mal in Ruhe an! Der Aufstieg war zwar relativ lang und da unbekannt auch schlecht einzuschätzen, aber hat gut gepasst. Bergauf ist meist nicht das Thema, irgendwann kommt man schon oben an. Dafür habe ich die Abfahrt als eine meiner schlimmsten Abfahrten erlebt. Der starke, böige Seitenwind, die unbekannte (windstill sicher geniale kurvige) Strecke und die fehlende Routine am Zeitfahrer habe mein Nervenkostüm etwas beansprucht. Ich war danach froh, wieder in der Ebene zu sein und „nur“ Seiten- oder Gegenwind zu haben. Ach ja, gegen Schluss waren doch ein paar Kilometer Rückenwind dabei. Ich war froh, nur 20km zurücklegen zu müssen.

Beim Laufen hatte ich das Gefühl nicht recht in Schwung zu kommen, aber die Zeit ist passend. Die eine oder andere Koppeleinheit wird das Empfinden und Selbstvertrauen wohl bessern können.

Gesamt konnte ich mich über einen 3. Platz in meiner Altersklasse freuen und weiß nun noch genauer um meine Schwächen, an denen es zu arbeiten gilt.

 

 

Mathias Fida                0:14:42/0:39:13/0:20:51 / 1:18:54    AK 3., LM AK3.

Klaus Sauer                   0:17:19/0:39:10/0:22:12 / 1:23:24

Martina Albrecht         0:16:09/0:40:59/0:23:35 / 1:25:04    AK 2., LM AK 2.

Sylvia Steindl                0:15:05/0:42:31/0:25:03 / 1:27:18    AK 3., LM AK 3.

Markus Bolte                0:14:13/0:42:23/0:29:01 / 1:31:31

Alexandra Bartsch        0:18:01/0:44:47/0:30:07 / 1:37:47    AK LM 3.

Claudia Granit              0:19:55/0:48:56/0:29:46 / 1:45:01

Andrea Wagenhofer    0:18:21/0:57:36/0:38:01 / 2:01:35

                             

Olympisch 1,5/40/10km:

Heinz:

Tulln Triathlon über die olympische Distanz mit Alexandra Johanna. Was zuerst nach einer Hitzeschlacht ausgesehen hat, entpuppte sich dann als Sturmfahrt. Aber  der Reihe nach.

Der Schwimmstart schien mir nicht gelungen, reihte mich unter den ganz schnellen Jungs ein, da komme ich normal ganz gut weg. Diesmal lange Prügelei, wo ich dachte, ich komme ja gar nicht vorwärts. Wie sich herausstellen sollte, hab ich mich mit einer schnellen Gruppe geprügelt. Meine Schwimmzeit,  geile 26 Minuten und ein paar zerquetschte ohne Neo. Der rote Anzug scheint schnell zu sein, oder er macht es.

Radsplitt war vom starken Wind geprägt. Die Scheibenfahrer wurden gewarnt, meine 88kg drücken das Hinterrad aber schon ordentlich auf den Asphalt, hatte da kein Problem. Als ich nach 40km Rad an Rad mit der schnellste Frau, meiner Vereinschefin Kamila Milli Polak in die Wechselzone komme, dachte ich das erste Mal daran, dass ich recht gut unterwegs sein müsste. Kamila hat um einiges schneller gewechselt, sodass ich nicht wirklich dran bleiben konnte. Ich muss bei den Laufschuhen Socken anziehen, Kamila nicht.

Nach einer Laufzeit von 42:08 für die 10km konnte ich den zweiten Platz in meiner AK erreichen.

Bin sehr zufrieden, überhaupt als ich dann meine Daten vom Radsplitt ausgewertet habe. Endlich mal ordentlich hin gehalten am Rad. Danke Mentalcoach in Ausbildung Carina Prinz!

 

Kamila Polak                 0:25:43/1:14:39/0:41:11 / 2:24.50    Gesamtsieg Damen, AK 1.

Heinz Travnicek            0:26:43/1:13:17/0:42:08 / 2:26:02    AK 2.

Alexandra Ranefeld      0:33:17/1:24:11/0:50:07 / 2:48:32

Michael Wagenhofer   0:28:54/1:22:27/0:55:12 / 2:51:24

Andreas Bartsch           0:30:40/1:28:36/0:54:46 / 2:55:20

 

 Ergebnisse:      http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13106

Challenge WM Halbdistanz: Gabi erreicht einen sensationellen dritten AK-Platz
03 Jun

Challenge Šamorin

von Gabi:

Die Challenge WM Halbdistanz in Šamorin/SK sollte einer meiner Saisonhighlights 2017 sein. Nach meinem Gefühl doch schon sehr früh und somit eine große Unbekannte, da ich doch erst 2 Tri´s in der Vorbereitung in den Beinen hatte. Ich wusste schon im Vorfeld, dass es trotz der extrem flachen Radstrecke nicht einfach werden wird, denn auf der Radstrecke (1 Runde Wendestrecke nach 45km) heißt es 90km nur Speed und drücken, drücken, drücken und Drafting von 20m! Nachdem es mir auf Flachstrecken (Podersdorf, Clearwater) eigentlich immer sehr gut gegangen ist und ich super Zeiten in den Asphalt geknallt hatte, waren meine Erwartungen ziemlich hoch und ich wollte schauen wieder einen Split von ca. 2:30 zu fahren. 1 Runde Schwimmen in der Donau, 3 Runden Laufen im Eventgelände (tw. auf Trabrennbahn + Wiese)  und am Damm bei der Donau.

Es stellte sich sehr schnell heraus, dass das Eventgelände der Hammer ist: genügend Parkplätze, große/weitläufige Flächen, tolles X-Bionic Hotel (wo Startunterlagen, Racebriefung, Siegerehrung, etc. abgehalten wurden), WC-Anlagen, etc.

Irgendwie lief alles ab Freitag stressfrei und reibungslos über die Bühne. Am Freitag noch 15´in der Donau schwimmen, 30´Radfahren, kurz Laufen und dann die Beine hochlagern. Die Beine fühlten sich so super an und ich hoffte, dass das am Samstag auch so sein wird.

Meine Devise war wie immer: Alles zu geben und schauen was unter dem Strich rauskommt!!!

Schwimmen:
Der Start erfolgte in Wellen mit 10´ Abstand, der Start (Wasserstart) der W40+ war um 9.30; ein Rechteckkurs zuerst stromaufwärts und dann stromabwärts die Donau. Der Start folgte durch einen Kanonenschuss und ab ging die Post; ich konnte einen super Start hinlegen und fand nach kurzer Zeit gleich eine Athletin, mit der ich bis zum Schluss nebeneinander geschwommen bin (da musste ich mich öfters an das Freiwassertraining erinnern).  Ich fühlte mich echt super und es hat richtig Spaß gemacht. Als ich beim Ausstieg auf die Uhr geschaut habe – yuhu ein super Zeit für mich !

In die Wechselzone mussten wir einen relativ weiten Weg zurücklegen, im Wechselzonenzelt war überraschenderweise fast nix los, also dachte ich mir so weit hinten kann ich nicht sein.

Radfahren (20m-Drafting):
Nach den Trainingsleistungen erhoffte ich mir hier recht viel und versuchte gleich von Anfang an Druck machen. Durch Šamorin noch gut aufpassen, da hier die Straßen ziemlich schlecht sind und dann auf der Bundesstraße Kopf runter und treten. Leider fühlten sich die Beine nicht ganz so locker wie am Vortag an. Von Anfang an war ich allein auf weiter Flur, ab und zu kam eine jüngere Athletin von hinten, aber das war es auch schon; der 10´Abstand zwischen den Wellen hat hierzu sicherlich beigetragen; dies sollte auch so bis ca. km 60 sein; nur Brigitte Gfrei (gleiche AK) kam ca. bei km 50 daher gezischt und überholte mich; Ich wusste, dass Brigitte - der Tiroler Bergfuchs – besser mit dem Rad ist, ich aber die besser Läuferin. Somit war meine Devise nicht mit ihr mitfahren, sonst zerreißt es mich, sondern mein Tempo zu fahren und dann auf der Laufstrecke meine Stärke ausspielen. Auf den  letzten 30km kamen dann die Männer von hinten, da wurde es dann auch schon zäh für mich und leichter Gegenwind machte sich so wie am Damm bei der Donau bemerkbar. Schon bei der Hälfte wusste ich, dass ich die Zeit von Podersdorf nicht erreichen kann.

Endlich in Šamorin angekommen, hieß es dann eine höhere Frequenz zu treten um die Füße locker zu bekommen. Denn leider machten sich mein linker + rechter Vierköpfige Oberschenkelmuskel schon die längste Zeit bemerkbar.

Laufen:
Mein Plan war eine km-Pace von ca. 5´ - diese hatte ich im Training öfters auch auf längeren Strecken trainiert und ich wusste diese Pace kann ich auch nach 90km auf dem Rad noch laufen. Aber wie sage ich immer so schön: es ist kein Wunschkonzert und man kann nicht alles voraus planen; man muss immer einen Plan B bereit haben!

Kurz nach dem Rauslaufen aus der Wechselzone krampften sich plötzlich der linke + rechte Vierköpfige Oberschenkelmuskel zusammen, dass ich stehen bleiben musste. Meine Gedanken: Scheiße, ich muss ja noch 21,1 km laufen, ich muss den Krampf rausbekommen. Ich lief wieder los, schüttete mir kaltes Wasser drüber und ich sagte mir immer wieder vor: “locker lassen“. Und siehe da, auf einmal ging es. Ich konnte einen 5´-Schnitt oder sogar etwas schneller laufen. Peter rief mir zu, dass Brigitte ca. 3´vor mir ist, aber sonst hatten wir keine Ahnung an welcher Stelle ich bin.

Zu Hause fieberten Steffi und Kamila vor dem Laptop mit und gaben Infos an Peter. Einmal rief Peter Platz 6, dann Platz 3, dann Platz 2. Ich dachte mir nur: na bumm, so weit vorne sind Brigitte und ich; das löste natürlich noch einen größeren Motivationsschub bei mir aus. Brigitte konnte ich in der 1. Runde ca. bei km 5 überholen. Plötzlich kam eine Deutsche Athletin von hinten und wir liefen eine Weile hintereinander; anhand der Startnummer wusste ich, dass sie in meiner AK ist. Ich merkte, dass es auch ihr nicht so gut geht. Mein Oberschenkelmuskel fing auch wieder an zu krampfen, dann der Wadenmuskel; aber mittlerweile weiß ich ja wie ich laufen muss, dass der Krampf nicht voll einfährt und ich etwas langsamer laufen muss.  In der 3. Runde machte ich dann nur mehr mein Ding und ich gab mich mit dem 3. AK-Platz zufrieden. Ich wusste, dass ich mit meinen Beinen nicht schneller laufen kann und so nach Hause lief um nicht stehen bleiben zu müssen.

Schlussendlich fehlten mir über 3min. auf den 2. und 4min auf den 1. Platz.

Im Nachhinein betrachtet wäre viel mehr drinnen gewesen, wenn ich ohne Krämpfe hätte Laufen können. Nun heißt es die Ursachen herauszufinden und es das nächste Mal besser zu machen!

Gabi Pauer           0:32:58/2:43:10/1:54:09 / 5:18:29       AK 3.

Ergebnisse:        

Mitteldistanz Staatsmeisterschaften in Linz: top 3
27 May

Linztriathlon

Mitteldistanz: 

Heinz:
Halbdistanz LINZ -  Bin mit großen Erwartungen angereist, wie sich später herausstellten sollte, auch leicht überzogenen. Im Gegensatz zum 70.3 in St.Pölten herrliches Sommerwetter, da freut man sich richtig aufs Schwimmen. Das gelingt auch gut wie immer. Nach dem Startschuss aus einer Kanone, die der Veranstalter unserem Bundesheer geklaut haben muss, weil so groß, kann ich mich im vorderen Feld behaupten. Mit der, wie sich später in der Ergebnisliste ablesend, 3ten Schwimmzeit in meiner AK geht es aufs Rad.

Da mein Freund Paul Marouschek und ich ein paar Wochen davor die Strecke im Training 3-mal abgefahren sind, sollte ich keine Überraschung erleben. Nun, Training und Rennen sind 2 Paar Schuhe. Die 920 Höhenmeter auf 90km im Renntempo in der für mich 88kg Schwergewicht schlechtesten Variante, nämlich lange Anstiege mit kurzen, aber umso schnelleren Abfahrten und ohne flachen Drückerpassagen haben mir alles abverlangt. Noch dazu hat sich im letzten Drittel der Radstrecke ein Hungergefühl breit gemacht - ganz schlecht! Dafür sollte ich noch bezahlen.

Beim Laufen schnell einen Rhythmus gefunden, die ersten 10km immer so mit Schnitt 4:35-4:45. Dann kam der Mann mit dem Hammer. Der Schnitt fiel innerhalb von 2km auf 5:20, der Hunger am Rad holte mich ein. Denn wenn der mal da war. kann man es nie wieder kompensieren.  Nach elendslangen 5:12:45 schleppte ich mich als 15ter meiner AK und 8ter bei der ÖSTM ins Ziel. Ohne Mann mit dem Hammer hätte es aber eh nur für maximal Platz 4 gereicht bei der ÖSTM. Da gibt es einige sehr schnelle alte Herrn in meiner AK. Gratuliere Thomas Hackner zum 2ten Platz.

 

Petra:
Am Freitag, 26. Mai 2017 ging es Mittag nach Linz los. Im Hotel eingecheckt ging es zum Pleschinger See. Neo an und eine Runde in den See. Danach die Startunterlagen geholt und zur Pasta Party. Dort haben wir dann schon ein paar Mitglieder von Team getroffen. Wettkampfbesprechung angehört und zurück ins Hotel. Alle Sachen für morgen hergerichtet. Am Samstag Frühstücken, dann Rad eingecheckt und den Sprint angeschaut. Immer wieder wem vom Team getroffen. Um halb 12 Uhr haben wir uns alle getroffen und ein Gemeinschaftsfoto zu machen. Vorher kurz eingeschwommen und beim hinausgehen total schwindlig gewesen. Michi und Thomas noch getroffen. Um 12:00 Uhr ging es dann los. Schwimmen ging dann doch sehr gut. Raus aus dem Wasser, Neo aus und rauf aufs Rad. Ich habe die Radstrecke ein wenig unterschätzt. Leider hatte ich während des Radfahrens Kreuz und Knieschmerzen. Vom Rad hinunter war es mir leider nicht möglich in die Wechselzone zu laufen. Die Schmerzen im Knie waren echt stark und das Knie hat teilweise nachgegeben. Nichts desto trotz ging ich auf die Laufstrecke. Ich konnte somit leider nicht die Pace laufen, die ich geplant hatte! Ich war aber sehr froh trotz der Schmerzen die 21,1km geschafft zu haben. Bei den letzten 2 Kilometern bin ich dann noch mit einen jungen Mann gelaufen, der sich bei mir bedankt hat, dass ich ihn mitgezogen habe. Ich bin dann glücklich ins Ziel, zwar mit einer nicht ganz zufriedenen Zeit von 6:37:30. Habe mich auch sehr gefreut dass ich noch einige vom Team getroffen habe. Ist immer wieder eine große Freude für mich ein Mitglied dieses tollen Teams zu sein.

  

Kamila Polak        0:30:48/2:34:24/1:35:01 / 4:43:13       3. Gesamt, ÖSTM 3., AK 2.Heinz Travnicek   0:31:55/2:48:19/1:48:20 / 5:12:45
Thomas Gugler    0:36:47/2:41:04/1:52:08 / 5:13:28
Petra Tvarocska  0:40:35/3:21:25/2:27:40 / 6:37:30

 

Olympisch:

Klaus:Da ist er nun, der Tag.......ja was für ein Tag eigentlich?
Heute ist meine Triathlon-Premiere am Plan und ich habe keine Ahnung, warum, aber ich bin kein Stück nervös!?

Wir sind schon seit gestern vor Ort, die Radstrecke bin ich abgefahren.....beruhigt offenbar auch etwas!

Fast komplett wolkenloser Himmel, Luft ist heiß, aber Neo erlaubt! Pünktlicher Massenstart, komme grundsätzlich nicht so schlecht weg, leider geht’s nicht so weiter! Nach kurzem Schlagabtausch mit einem Leidensgenossen sollen die kommenden 400 Meter die „schrägsten“, bzw. „schiefsten“ meine noch kurzen Schwimmkarriere werden. Wollte mich an einen Mitschwimmer halten – schwerer Fehler – dessen Linksdrall war noch ausgeprägter, als meiner.... Gar nicht gut! Fand überhaupt keinen Rhythmus, mir wird heiß, musste immer wieder kühlendes Wasser in den Neo lassen.......jetzt, ja jetzt bin ich nervös und das nicht wenig!

Atmung wird anstrengend, irgendwie kommt keine Ruh rein. Zwischen den Bojen 3 und 4 geht’s dann, ab jetzt hatte ich das Gefühl, ich könnte ewig schwimmen......aber egal, den Part habe ich erstmal versaut! Ob's stimmt, weiß ich nicht, mein Sportwecker war der Meinung, ich habe ca. 160 Meter Umweg eingebaut......nach 20:53 Minuten bin ich am Weg in die Wechselzone........und da war ich nicht der Langsamste aus unserem Haufen :-)))......den kleinen Seitenhieb konnte ich mir nicht verkneifen – sorry!

Rauf auf's Rad, hier läuft es von Beginn an! Ist eine echt abwechslungsreiche und kurzweilige Strecke, alles gut markiert und abgesichert.......ich kann hier einige Plätze gut machen und schaffe die 45 Kilometer (ca. 450 Hm) in 1:26:38!

Noch mal kurz in der Wechselzone vorbeigeschaut, geht’s auf die Laufstrecke. Die neue Streckenführung kommt mir hier sicher zu Gute, da sie nun auch über schattige Abschnitte verfügt!

Nach gutem Beginn, musste ich nach ca. 7 Kilometer doch nachlassen und war nach 10,5 km und 55:40 Minuten im Ziel.......der Laufpart hätte schon schneller sein können, aber gut......!

Mein Plan für den Bewerb war es, unter 3 Stunden zu bleiben.......so bin ich mit 2:47:06 dann doch zufrieden!

Fazit: Geiles Wochenende mit vielen, netten Vereinskollegen! Sportlich habe ich auf jeden Fall noch Luft nach oben!

Notiz an mich selbst: Check dir einen Neo mit Navi ;-).....

 

Sylvia:
Zum dritten Mal in Linz olympisch gestartet. Das sollte doch keine Probleme machen. Die Radstrecke ist hinlänglich bekannt, die Laufstrecke in der prallen Sonne wird dafür in Kauf genommen.

Die Schwimmzeit ist konstant. Keine Kollision, nur anfangs bin ich etwas abgedriftet, aber irgendwann war auch ich mittendrinnen und dann ging‘s gut voran.

Rauf aus Rad und die schöne Strecke zum ersten Mal mit dem Zeitfahrer hinter mich bringen. Die Erfahrung, was ich mir mit diesem Rad zutrauen kann, fehlte mir, daher war ich sicher etwas zu verhalten unterwegs. Dennoch gegenüber dem Vorjahr kann ich fast 4 Minuten gutmachen. An einer Verbesserung wird gearbeitet.

Die Laufstrecke wurde zu meiner Freude etwas verlegt, sodass man nun ca. 2/3 im Schatten unter Bäumen laufen kann. Welch ein Segen für mich Kälteläuferin! So konnte ich auch hier meine Zeit um ca. 6 Min. verbessern.

Glücklich kam ich unter 3 Stunden ins Ziel. Ein Zeitziel hatte ich mir gar nicht gesetzt, da ich einfach nur das Rennen genießen wollte.

Ein Blick auf die Ergebnisliste: DSQ????? Was soll das? Ich bin mir keiner Schuld bewusst, war weder im Windschatten noch habe ich einem Läufer das Haxerl gestellt? Antwort des Chefschiedsrichter: Nichtaufsuchen der Penaltybox. WARUM?? Tja, nach kurzer Erklärung fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Die Linie nach der Wechselzone zeigt an, dass man danach auf das Rad steigen darf und NICHT DAVOR! Was bin ich für ein Idiot! Pfiffe hatte ich im Trubel nicht auf mich bezogen und daher nicht registriert, dass ich einen Regelverstoß begangen hatte und in die Penaltybox müsste. Wieder was dazugelernt!

Böse Zungen behaupten, ich bräuchte ein Rad mit Aufstieg- anstatt Einparksensoren.

Schwamm drüber – Die Leistung habe ich erbracht, eine Unachtsamkeit hat mich aus der Wertung geworfen. Nächsten Sonntag wird sich zeigen, ob ich mir gemerkt habe, wo ich aufsteigen darf.

 

Klaus Sauer          0:20:53/1:26:38/0:55:27 / 2:47:06
Sylvia Steindl       0:18:03/1:34:22/0:58:44 / 2:55:38       DSQ

  

Ergebnisse:          http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13144

              

Österreichische Staatsmeisterschaften auf der Halbdistanz - Linz
27 May

Linztriathlon

Halbdistanz:

Kamila Polak        0:30:48/2:34:24/1:35:01 / 4:43:13       3. Gesamt, ÖSTM 3., AK 2.
Heinz Travnicek   0:31:55/2:48:19/1:48:20 / 5:12:45
Thomas Gugler    0:36:47/2:41:04/1:52:08 / 5:13:28
Petra Tvarocska  0:40:35/3:21:25/2:27:40 / 6:37:30

 

Olympisch:

Klaus Sauer          0:20:53/1:26:38/0:55:27 / 2:47:06
Sylvia Steindl       0:18:03/1:34:22/0:58:44 / 2:55:38       DSQ

Ergebnisse:    

              

Top Leisutngen unserer Mitglieder beim kalten, nassen Ironman 70.3 in St.Pölten
21 May

Ironman 70.3 St. Pölten

Angelika:

19te Dame Gesamt, 3te AK 30-34

Was soll ich sagen? Ein für mich perfektes Rennen!
Aber fangen wir mal von vorne an:
Vor fast genau 10 Monaten hat unser Sonnenschein das Licht der Welt erblickt und macht uns seitdem zu den glücklichsten Menschen mit viel Schlafmangel ;-)
Mir war es immer wichtig, dass die Zeit mit meiner Tochter nicht Mangelware ist, deshalb richtet sich das Training nach ihr. Lauftechnisch wusste ich, dass ich wieder gut in Form bin, denn ich habe ja immer eine gute Trainerin mit, denn Laufen gibt es momentan fast nur mit Chariot und Annabella, denn da schläft sie zumindest.
Das Schwimmtraining beschränkt sich auf alle 14 Tage, wenn ich mich nach dem Schwimmtraining für das Team Millisports selbst ins Becken schmeiße. Da hatte ich in Obergrafendorf schon die Bestätigung, dass es wieder halbwegs geht, noch nicht so wie zu meinen Bestzeiten, aber ok für das Training.
Am meisten Bauchweh hatte ich vor dem Radfahren. Denn ich habe für mich beschlossen, dass ich auf der Straße nicht mit Radanhänger unterwegs sein möchte, weil es leider sehr viele verantwortungslose Autofahrer gibt. Somit schaffte ich 2 Radeinheiten mit 80km und 1 Radeinheit mit 90km als Vorbereitung und natürlich einige kürzere über meine neue Hausrunde den Buschberg.
Koppeleinheiten kann ich auch auf 1 Hand aufzählen, einmal zum Weinviertler Laufcup nach Matzen geradelt, 1mal Obergrafendorf Triathlon und 1 normale Koppeleinheit.
Soviel zu meiner Vorbereitung; ah ja und 1mal pro Woche habe ich auch noch den Frauenlauftreff in Mistelbach geleitet.

DAS RENNEN: Am Samstag war für mich schon um halb 5 Tagwache, Annabella meinte es ist Zeit zum Aufstehen.
Ein großes DANKE an die Omas, die am Samstag und Sonntag auf Annabella aufgepasst haben. So bin ich gleich in der Früh nach St.Pölten gedüst, Registrierung, kurz das Bike checken, Schwimmen-nein-viel zu kalt und windig, gleich als Erste das Bike eingeckt und die Wettkampfbesprechung auf Englisch um möglichst schnell wieder zu Hause zu sein. Ich war so ko, dass ich ein kurzes Powernap brauchte, danach kurzes Einlaufen, gutes Gefühl in den Beinen. Danach noch die Säcke für die Wechselzone herrichten, da aufgrund des Sturmes, die erst am Wettkampftag eingeckeckt werden konnten. Danach war ich eigentlich total ko.

Die Wettervorhersage hat es dieses Mal voll getroffen und pünktlich als wir um 4:45 in Ebendorf losgestartet sind, hat es zu schütten begonnen und sollte nicht mehr so schnell aufhören. Insgeheim freute ich mich, denn das ist genau mein Wetter. KALT-NASS-ANGIE-WETTKAMPF-WETTER! Das stimmte mich schon mal positiv, wobei ich mich im Auto schon gefragt habe, wieso ich mir das eigentlich antue,....
6:00 St.Pölten – Sollen wir wirklich aus dem Auto aussteigen?
Schnell in die WZ und alles herrichten, nicht viel überlegen. Dann ging es schon weiter zum Schwimmstart, wobei man schon fast hinschwimmen konnte, es war ein Spießrutenlauf um den größten Wasserlacken auszuweichen. Der Vorteil war für die Athleten, sie wurden im Wasser dann sowieso nass, aber die Zuschauer mussten echt tapfer sein. Es regnete und regnete.
7:17 ab ins Wasser- der Rolling Wave Start ist nicht meines, es fehlt die letzte Anspannung, der Startschuss. Schwimmen war ganz ok im ersten See, wobei ich leider nie richtig wen zum Mitschwimmen fand, raus in den 2ten See, auf der Brücke die Männer angespornt schneller zu laufen und schwupps war‘s das schon wieder. Im Nachhinein war das Gefühl besser als die Zeit, aber ok.
Ein extrem langer Weg in die WZ1 und ab aufs Rad, Andi noch schnell zugerufen, ob ich das Windgilet anlassen soll und auf ging‘s auf die 90km Runde. Schon in den ersten Kurven überall die Rettung mit gestürzten Athleten, somit stand für mich fest, nur wieder gesund vom Rad absteigen und bergab runter vom Gas. Kurze Zusammenfassung: es war nass, kalt und windig, meine Zehen waren leicht eingefroren, aber ich hatte trotzdem viel Spaß, weil es einfach mein Wettkampfwetter ist. Heuer hatte ich das Gefühl, dass echt viele Sheriffs unterwegs waren und ich ein faires Radfahren erlebt habe. Einmal bin ich im Pulk überholt worden und mittendrinnen eine Dame meiner AK, naja, als ich in die WZ kam, hab ich sie dann im Penalty Zelt sitzen gesehen, also manchmal siegt doch die Gerechtigkeit.
Dann war meine gefürchtete Disziplin auch schon vorbei und es ging ab auf die Laufstrecke, wobei anfangs mal die Zehen auftauen mussten und die ersten km waren eine gatschige Angelegenheit. Bewusst hielt ich mich in der ersten Runde etwas zurück, um später nicht büßen zu müssen. In der 2ten Runde rief mir Andi zu, dass eine Dame nur knapp vor mir liegt, diese holte ich noch vor dem Weg in die Stadt hinein ein und die letzten 7km schaltete sich bei mir noch der Turbo ein und so konnte ich mit einem tollen Zielsprint und einem breiten Grinsen das Rennen beenden. Noch nie habe ich ein Rennen so genossen! Noch nie habe ich mich danach so fit gefühlt! Im Ziel flossen dann mal die Tränen in Strömen und ich bin Andi überglücklich in die Arme gefallen!
Als ich meine Zeit gesehen habe, konnte ich es kaum glauben, nur 4min langsamer als vor 2 Jahren, als ich wirklich gut im Training war und 3te in der AK. Es hieß jedoch noch etwas zittern, da man mit dem Rolling Wave Start ja nicht wusste, wer wann gestartet ist, somit weiß man während des Rennens nicht wie man wirklich liegt, das finde ich etwas Schade!
NIE hätte ich mit dem Ergebnis gerechnet! Ich bin einfach überglücklich!
Ein großes DANKE an meinen Mann, der mich so gut es geht unterstützt und den Omas, ohne die das WE nicht möglich gewesen wäre!

 

Gerhard:
Im Nachhinein betrachtet waren Regen und Kälte nicht so schlimm wie befürchtet. Es gehen einem 100 Sachen durch den Kopf. Mein persönliches Fazit lieber etwas kühler als bei 30 Grad gebruzelt werden. Perfektes Triathlonwetter gibt es nicht, man kann im Kopf vieles einblenden. Das hemmt Performance, besser man blendet die belastenden Faktoren aus. Negativity destroys Performance!

Der Schwimmstart war etwas chaotisch die Startwelle 4 konnte ich nicht erkennen und schmiss mich dann in die Fluten und hatte doch einige Brustschwimmer vor mir, wie in der Stadthalle, die die Bahn blockieren. Nach dem Landgang war der Einstieg mit ca. 20 Schwimmern blockiert. Als ich dann kein Piep hörte dachte ich mir, (Oida) da läuft doch die Zeit weiter. Hätte ich das gewusst, hätte ich mich wo durchgeschummelt.
In der Wechselzone angekommen spürte ich ein alte Problemstelle Psoas rechts. Da kam die mentale Löschtaste - Weg damit. Das Anlegen von Ärmlingen etc. gehört auch nass geübt. Da hab ich Zeit liegen lassen.
Am Rad lief alles perfekt - guter Druck, die Kälte störte mich nicht. Ich fuhr schon bewusst dezent, vor allem enge Straßen bergab. Doch in der Kurve kam Vorderrad am Kanaldeckel kurz ins Rutschen nix passiert. Jeder Kanäudeckel wurde speziell im letzen Drittel gemieden.

Perfektes Lauffeeling! Von Beginn an lief wie geschmiert. Mein angepeiltes Ziel 01:45:00 lag zum Greifen nahe, bis km 6 lag der Schnitt bei 4:54. Dann meldete sich die Verkrampfung Psoas, die vor 3 Jahren bereits eliminiert war. Das Fazit: Der Schnitt wurde deutlich reduziert: 5:20. Damit kann ich leben bis zum Ziel. Gearbeitet habe ich mit allen mentalen Tricks & Dehnen & bewusstes Atmen, kurze Stopps - keine Besserung in Sicht. Hatte kurzfristig nette Begleitung - Danke an Petra Dörr für die kurze Begleitung. Ebenfalls Danke an Maria fürs kurze Mittlaufen ab km 19 (heast du schaust ned guat aus J) .War zeitweilig mit DNF-Gedanken beschäftigt. Hab die gekübelt und zur Not gehe ich halt ins Ziel. Der Laufstil wurde in der 2. Hälfte immer gebackener. Das kann man in St. Pölten bei der Spiegelung in den Auslagen gut erkennen.

Nach dem Zieleinlauf und dem 1. Einwurf von Iso Getränk und Essen war ich noch kurz mit der Fehleranalyse beschäftigt, aber wie man im Weinviertel sagt „Tausend Rosen“ .Kurz danach Resümee: Die Form passt; Das Problem mit Psoas wird wie vor 3 Jahren behoben. Danke an meinen Masseur im Voraus. 

Weiters doch mehr regelmäßiges Dehnen & Krafttraining vor allem Beine und was sonst noch dazugehört. Sehr gefreut habe ich mich über die Finisher Pics, die den erleichterten Ausdruck in meinem Gesicht widerspiegeln. Triathlon ist ein Auf und Ab. In Zell am See weiß ich jetzt schon, dass ich beim Laufen meine gesetzten Ziele erreichen werde.

 

Martin:
Ironman StP 70.3 2017 – Für die einen war es ein Triathlon, für die anderen die längste Schwimmstrecke der Welt
Die Checkliste „Was kann ich bei einem Triathlon alles verkehrt machen“ habe ich nahezu vollständig abgearbeitet. Unzureichende Vorbereitung auf Grund der eigenen Gesundheit – check. Widrigstes Wetter – check. Naja das Gute ist, es hat nicht gehagelt. Schwimmstart für Anfänger – check. Und dann beschlägt auch noch die Brille. Ok, dafür kenne ich jetzt jede Stelle im See ziemlich genau. Aber auch bei unfähigster Navigation hat jeder See mal ein Ende.

Ab in den nächsten See. Problem: Pulkbildung beim Einstieg, aber ein wenig Pause kann eh nicht schaden. Zumindest ist der Neo nicht wieder geschmolzen.
Ab auf die Radstrecke. Dank der Änderungen bei der Sitzposition bin ich sofort in meinem Wohnzimmer angekommen. Hier hat Hannes wirklich hervorragende Arbeit geleistet. So konnte ich, trotz einer sehr moderaten Belastung, eine für mich zufriedenstellende Zeit erreichen. Gegenwind und Regen haben daraus allerdings kein Vergnügen gemacht. Wichtige Zeit konnte ich dadurch einsparen, dass ich nicht trinken brauchte. Wasser konnte bei der Atmung genügend aufgenommen werden. Es war eher wie ein zweites Schwimmen. Aber zum Ende der Strecke ließ der Regen nach und ich musste mich nicht mehr ganz so häufig im Toilettenhäuschen verstecken.

 

Auf das Laufen habe ich mich sehr gefreut. Die letzten Monate habe ich einige Fortschritte gemacht. Ein Halbmarathon wird jetzt auch mal aus Vergnügen im Training gelaufen. Also locker loslaufen. Autsch. Fußgewölbe will heute nicht. Die Leiden des jungen M – check. Trotz zahlreicher Gehpausen wäre ich mit meiner Laufzeit von ein paar Monaten noch happy gewesen. Ja, vor ein paar Monaten!

Nach dem Finishen überwiegen allerdings die positiven Aspekte: ich wurde optimal und sehr fürsorglich durch mein persönliches Betreuerteam versorgt. Mein Ziel für das Rennen habe ich auch erreicht. Und die Heimfahrt war auch nicht ganz so materialintensiv wie letztes Jahr.

 

Markus:
Schon im Oktober 2016 fiel die Entscheidung. St. Pölten wurde als erstes Highlight der Saison gemeldet. Das Ziel war von Anfang an klar:" Spaß haben und auch beim Laufen noch wohlfühlen". Also wurde mehr oder weniger fleißig trainiert und versucht die entsprechenden Grundlagen zu schaffen. Es verlief nach Plan, jedoch eine Woche vor St. Pölten spielte das Knie verrückt.... Diagnose Überlastung. Ok, also eine Woche keinen Sport, ein Besuch beim Physiotherapeuten und ein gutes Kinesiologie-Tape kaufen war nun angesagt.

Endlich Samstag, Wettkampfbesprechung, Einchecken und die besondere Atmosphäre gemeinsam mit Martin genossen. Die Nervosität und Vorfreude stiegen. Nach wenigen Stunden Schlaf war es dann soweit. Abfahrt um 4:00 Uhr mit Ziel St. Pölten. 5:00 Uhr Ankunft bei strömendem Regen... egal.... Rad richten, Rad- und Laufsack abgeben und auf Wetterbesserung hoffen, standen nun auf der Agenda.

7:00 Uhr Neo angezogen und bei anhaltendem Regen zum Start gegangen. 7:42 Uhr ab ins Wasser. Es ging zügig dahin. Ein schneller Lauf über die Brücke und dann ein Stau beim Einstieg in den Ratzersdorfer See. Rutschgefahr durch den stark aufgeweichten Boden - Sicherheit geht vor! Nach dem Wechsel ging es auf die Radstrecke.... immer noch leichter Regen. Die 90 km wurden wie geplant kräftesparend heruntergespult. 
Ein weiterer Wechsel und ab ging es auf die gefürchtete Laufstrecke. Es lief (für meine Verhältnisse) gut. Gehpausen nur bei den Verpflegungsstationen, einigen Steigungen und Gefälle. Das Knie hielt.
Ziel erreicht! Einen 70.3 gefinisht, Spaß gehabt (trotz Schlechtwetter) und happy.
Abschließend noch ein großes Dankeschön an Kamila für die Vorbereitung, Betreuung und die wertvollen Tipps vor dem Rennen.

Bruno Larcher      0:34:24/2:44:32/1:35:17 / 5:02:42
Angelika Artner   0:34:50/2:50:25/1:35:30 / 5:09:52       AK 3.
Gerhard Fellner   0:40:34/2:54:53/2:00:12 / 5:48:50
Martin Froböse   0:48:17/3:13:56/2:22:41 / 6:49:00
Markus Bolte       0:41:46/3:41:11/2:43:12 / 7:33:08

Ergebnisse   


Beim VeloRun in Baden lief sowohl Andrea als auch Thomas eine neue persönliche Bestzeit über 10km!

15 May

Klosterneuburg Triathlon

Gabi:

Kurzfristig habe ich mich doch entschlossen beim 1. Klosterneuburger Triathlon teilzunehmen; es liegt ja vor der Haustüre und ist mit wenig Aufwand verbunden. Außerdem für mich die letzte Möglichkeit vor der Challenge WM in Šamorin am 3.6. nochmals an den Start zu gehen.

Meine Devise war von Anfang an klar: VOLLGAS

Schwimmen: Das Wasser erwies sich doch kälter als angenommen; die 16,5° vom Veranstalter stimmten meines Erachtens nicht; Ich würde sagen etwas wärmer als in Obergrafendorf und kälter als die Alte Donau. Der Start gelang mir sehr gut und ich konnte immer den Sog von jemandem ausnutzen. Die WZ1 verlief dieses Mal ohne großes Hoppala; Obwohl: Das muss noch schneller gehen!!!

Radfahren: eine tolle Speedstrecke mit einigen Schupfern und einem knackigen Anstieg vor der Wende; ich konnte für meine Verhältnisse wieder ordentlich Druck machen und die Wattleistung war wieder o.k.

Laufen: Ich lief gemeinsam mit Marisa aus der Wechselzone und wir duellierten uns auf dem 1.km; dann konnte ich mich aber absetzen und halbwegs gleichmäßige 5km laufen, obwohl sich die Beine in der 2. Runde schon sehr schwer anfühlten.

Eine sehr gelungene Veranstaltung, die ich sehr empfehlen kann: Super Eventgelände, genügend Parkplätze, alles sehr zentral !

Ein großes DANKE für das tolle Anfeuern! Ich glaube, wir haben uns zu einem tollen Team entwickelt und es macht mir immer sehr großen Spaß für das „Team milliSports“ am Start zu stehen.

Martina:
Ich war nicht einschwimmen, weil das Wasser mit 16 Grad für meine Bedürfnisse viel zu kalt war – also ging ich erst  kurz vor dem Start ins Wasser. Mir war so kalt, dass ich nicht mal meine Uhr starten konnte - nach ca. 100 m fühlte sich das Wasser dann nicht mehr so kalt an -  Ich bin mit meiner Schwimmzeit sehr zufrieden.

Das Radfahren war ganz  O.K. – AABBEERR -> ein Schaltfehler bei der Wende am Berg (KETTE RAUS)  - der Spaß hat mir 2:34 Minuten gekostet.

Mit Wut im Bauch lief es beim Laufen richtig spitze.
Eine nette und gut organisierte Veranstaltung – werde es 2018 wieder ins Auge fassen.  Sehr viel Freude hatte ich, als mich viele  Millisports-Teammitglieder bei jeder Runde angefeuert haben  – Danke Ihr seid SPITZE :-))))))

 

Petra:
Sonntag, 14. Mai 2017; Start in der neuen Saison mit dem Sprint in Klosterneuburg. Um 8:00 Uhr war ich vor Ort und habe die Startunterlagen geholt und das Rad eingecheckt. Dann habe ich mir den Schwimmstart und Ausstieg angeschaut. Um 9:20 Uhr war die Wettkampfbesprechung und dann ging es zum Schwimmen. Nachdem ich heuer noch nie im Freiwasser mit Neo geschwommen bin, habe ich es gewagt und bin ins Wasser gegangen. Im ersten Moment ist mir gleich die Luft weggeblieben und das Wasser war echt urkalt. Beim Einschwimmen konnte ich nicht mal g‘scheit graulen. Mein erster Gedanke: Na das kann was werden mit den 750 Meter. Um 10:10 Uhr ging es dann zum Start ins Wasser. Der Startschuss und los ging es mit dem Schwimmen. Schwimmen ging gottseidank echt gut. Dann raus aus dem Wasser und zur Wechselzone. Rasch umgezogen ging es weiter aufs Rad. Die Strecke war sehr schön, nur leider habe ich noch meine Oberschenkel gespürt von meinem letzten Trainingswochenende. Die Radrunden vergingen echt schnell und schon war ich wieder in der Wechselzone und es ging weiter zum Laufen. Laufen ging auch echt gut und ich hatte das Gefühl ich bin voll langsam war und war dann sehr überrascht dass ich doch in 5:37 unterwegs war. Nach 1:28:58 habe ich das Ziel erreicht und war total happy.

Kamila Polak        0:10:43/0:34:40/0:19:53/ 1:09:08.60           2. Gesamtrang, AK 1.
Gabi Pauer           0:12:20/0:36:40/0:22:15 / 1:15:56.30          AK 1.
Martina Albrecht 0:12:42/0:39:36/0:22:00 / 1:19:12.50          AK 2.
Petra Tvarocska  0:13:28/0:42:13/0:26:51 / 1:28:58.90

 

Ergebnisse:     

Thomas startete beim Schwarztaler Triathlon:

Schwarzataler Triathlon 500m/20km/5km

0:09:58/0:33:26/0:22:06/1:07:56,9

30 Apr

CHIN MIN Triathlon Obergrafendorf

Angelika:

Obwohl ich schon viele Triathlons bestritten habe, hat dieser einen besonderen Stellenwert für mich.

Es war der Erste nach  9 ½ Monaten Babypause. Ich konnte nicht einschätzen wie es mir geht und war nervös wie beim ersten Mal.

Am Freitag davor durfte ich ausnahmsweise beim Millisports Schwimmtraining mitschwimmen, da habe ich gemerkt, dass das Schwimmen ganz gut geht. Denn mein Schwimmtraining beschränkt sich auf alle 14 Tage. Glücklicherweise habe ich auch den Neo im Freibecken bei 13 Grad getestet, ob er mir noch passt.

Bis zur Wettkampfbesprechung wurde am Sonntag gezittert, ob wir Schwimmen oder nicht, da der See erfrischende 12,7-13 Grad hatte. Schließlich wurde auf  ca. 500m verkürzt.

Erstaunlicherweise war das Schwimmen dann nicht so schlimm wie befürchtet, nur schnell hinter sich bringen.

Der Wechsel aufs Rad dauerte etwas, weil ich mir zur Sicherzeit etwas drüber angezogen habe. Und schon ging es auf die erste von 4 Radrunden. Da wurden wir schnell trocken, denn es wehte heftiger Wind.

Leider habe ich mich in der ersten Runde verfahren, was mir schlussendlich 1 Platz gekostet hat.

Und schon war das Radfahren wieder vorbei. Ich wechselte in meine Laufschuhe, puhhh ganz schön anstrengend. Es galt 3 Runden zu absolvieren und es wurde für mich von Runde zu Runde besser und ich konnte die Pace steigern. Dann freute ich mich schon mit meiner kleinen Maus ins Ziel zu laufen, die mich kräftig angefeuert hat. Das kostete mich den Zielsprint, sonst wäre es der 4te Gesamtrang geworden.

Aber ich bin mit Platz 5 und dem 2.AK Platz mehr als zufrieden, angesichts meiner wenigen Radkilometer.

Weiters habe ich mich dadurch für die Age Group EM in Kitzbühel qualifiziert.


Gabi:

Wie schon viele Jahre zuvor die Saisoneröffnung wieder in Obergrafendorf gewählt um zu schauen, wo man nach der Wintervorbereitung und 2 Wochen Trainingslager steht.

Aufgrund von Magen-/Darmproblemen am Trainingslager war ich doch etwas verunsichert, weil ich kräfte-/gewichtsmäßig einiges verloren hatte und ich in der letzten Woche erst wieder am Kräftesammeln war.

Die Schwimmstrecke wurde aufgrund der zuletzt kalten Temperaturen auf 500m verkürzt; Wassertemperatur: 12,7 Grad; obwohl ich ziemlich kälteresistent bin; musste ich beim Einschwimmen feststellen, dass diese Temperatur auch für mich sehr grenzwertig ist.

Als ich den Kopf ins Wasser gehalten habe, dachte ich: Ich steck den Kopf in einen Eiskübel.

Schwimmen: Am Anfang konnte ich mit der Damenspitzengruppe noch kurz mitschwimmen, aber dann führte ich die 2. Gruppe alleine bis zum Ausstieg an.

WZ1: war aufgrund meiner kalten Hände nur eine einzige Wurschtlerei; aus dem Neo nicht g‘scheid rausgekommen, mit den Ärmlingen und Radtrikot anziehen nur gekämpft; von der Jugend wurde ich gefragt, ob ich in der WZ einen Espresso getrunken habe.

Martina hat leider alles bildlich festgehalten!

Radfahren: aufgrund der tollen WZ1 und meinem Ärger musste ich dann entsprechend beim Radfahren Gas geben, was mir sehr gut gelungen ist. Ich konnte von Anfang an trotz des sehr starken Windes auf allen 4 Runden g#scheid Druck machen und bin mit meiner Wattleistung sehr zufrieden.

WZ2: verlief dann ganz normal und ohne Hoppala

Laufen: trotz des druckvollen Radfahrens fühlten sich meine Beine eigentlich von Anfang an recht gut an und ich konnte 3 gleichmäßige Runden abspulen.
Alles in allem ein zufriedenstellender Wettkampf, wie immer gut organisiert, super Zielbuffet und sehr zu empfehlen.

Qualifikation für die ETU Age Group EM in Kitzbühel OD

Robert Harb         0:07:50/1:07:29/0:42:13 / 2:01:16.50
Angelika Artner   0:06:33/1:15:26/0:44:38 / 2:09:07.20          AK 2.
Gabi Pauer           0:07:17/1:14:26/0:46:10 / 2:12:23.40          AK 1
Mathias Fida       0:07:33/1:18:32/0:44:08 / 2:12:32.20

Ergebnisse

29 Apr

Run LE. 12 Stunden, 3 Stunden und Halbmarathon

6 Stunden-Lauf

Klaus:

Es ist so weit, wieder mal ein Heimspiel......

Schon vor Ewigkeiten dafür angemeldet, überkam mich in der letzten Woche vor dem Lauf erstmals der Gedanke, dass es auch eine „Kopfg'schicht“ werden könnte!? 6 Stunden rund um einen See zu laufen – wer macht so was freiwillig? Aber egal, da muss er jetzt durch......

Mein Minimalziel war auf jeden Fall weiter zu kommen als 2016. Da ich es im Vorjahr auf lediglich 53,2 Kilometer brachte, sollte dies kein großes Problem darstellen! Das eigentliche Ziel sollten aber dann doch mindestens 60 Kilometer sein......insgeheim dachte ich schon an deutlich mehr.......aber in 6 Stunden kann auch viel passieren!

Am Tag des Bewerbs: bestes Laufwetter und ich fühle mich trotz kurzem „Nichtgesundsein“ vor ca. einer Woche eigentlich recht gut. Kohlenhydrate sind gebunkert und diesmal habe ich sogar einen „Fressplan“ für während der Veranstaltung, es kann also losgehen!

Start pünktlich um 14:00 Uhr, lasset das Martyrium beginnen :-).....

Es läuft von Anfang an recht gut, ich drehe Runde um Runde, versuche die Nahrungsaufnahme nicht zu vergessen.....so habe ich bei Halbzeit schon 34 Kilometer hinter mich gebracht......weit über  Plansoll........und es geht mir nicht mal schlecht.

Nach ca. 3 Stunden 42 Minuten habe ich den Marathon in der Tasche, liege zu dem Zeitpunkt sogar auf Rang 3........hatte ich bisher noch nie! Leider machten sich in der Zwischenzeit muskuläre Probleme bemerkbar und mir war sofort klar, dass ich die nicht mehr los werde – 2,5 Stunden Kampf mit dem Krampf sollen da noch auf mich zukommen..........Schuhe wechseln – die Sinnfrage befällt meine Gehirnzellen, aber wie heißt es so schön „DNF IS NOT AN OPTION!“ In Folge habe ich einige Geh- und Dehnphasen, schmerzende Oberschenkel (vorne, wie hinten) sind ab jetzt ständige Begleiter, aber unterm Strich ist mein Garmin der Meinung, dass ich von 6 Stunden immerhin 5 Stunden und 50 Minuten in Bewegung war – da kann man nicht meckern!

Angefeuert von unserem Präsidentenpaar, Freunden und Sylvia ( nahm am 3 Stunden-Lauf teil ), ging es weiter im Text....mir fehlen ja schließlich noch 18 Kilometer......

Irgendwann in der letzten Stunde begann ich dann zu rechnen, wie langsam meine Kilometerzeiten werden dürfen, um den geplanten 60er doch noch zu erreichen........zu dem Zeitpunkt fehlten mir noch 7-8 Kilometer........das sollte sogar mit Gehen machbar sein! Um auf Nummer sicher zu gehen, wollte ich aber doch langsam weiterlaufen und siehe da, es funktioniert! Mit einer Pace von 6:30 – 7:10 schleppte ich mich dem Ende entgegen........auf regelmäßige Nahrungszufuhr habe ich schon bei Stunde 4 vergessen. Feste Nahrung hätte ich sowieso nicht mehr rein bekommen – habe schon ein Riegeltrauma!

Dank der Radbegleitung eines Bekannten auf den letzten 3-4 Runden hatte ich teilweise wieder eine Pace unter 6:30.......als der Lauf dann ca. 5 Stunden und 50 Minuten alt war, hatte ich mein Plansoll erfüllt. Ganz kurz dachte ich „Sch...... drauf, ich hör' auf.“! An dieser Stelle hat dann wohl mein Ego meine Gedanken überstimmt und ich lief noch 2 Runden, was am Ende dann 61776 gelaufene Meter bedeutete!

Obwohl ich nach der Marathondistanz von Rang 3 auf Rang 7 durchgereicht wurde, bin ich schon zufrieden, zumal ich ja auch nicht gezielt darauf hingearbeitet habe......

66 Runden=61,776km / 6:04:08,3

 

3 Stunden-Lauf:

Sylvia:

Schon länger ist mir im Kopf herumgespukt, dass ich bei diesem Lauf beim Einzelbewerb in Hinblick auf ein Herantasten an Marathon mitmachen will. In einer 12h-Staffel kenne ich das ganze Im-Kreis-Laufen schon sehr gut. Damals gab’s immer eine Runde Vollgas. Alleine wird sich das anders gestalten.

Mit guter Vorbereitung hoffte ich 30 km zu schaffen, was einer Pace von 6:00 entspricht. Die Vorbereitung lief leider nicht wie geplant – kaum wurden die Laufumfänge allmählich angehoben, hatte ich wieder einen Infekt und konnte wieder nicht trainieren. Das Trainingslager in Mallorca hatte ich Großteils hustend und schnupfend im Liegestuhl verbracht. Kurzum: Ich ging an den Start und wusste nicht, wie es ausgeht und wie lange mein Körper mitspielt.

Zu meiner Überraschung lief es super. Das ständige Rundenlaufen, das ich mir im Vorfeld sehr anstrengend vorgestellt habe, hat sich für mich als absolut unproblematisch, eigentlich als angenehm, erwiesen – Frau kann jeden Kilometer entscheiden, ob sie nun ein Gel nehmen mag, ob sie zu trinken braucht, ob sie aufs Töpfchen muss. Das war tatsächlich sehr entspannend.

So bin ich locker vor mich hingetrabt und getrabt und getrabt und zog Runde um Runde. Als ich knapp vor 2 Stunden den Halbmarathon abgelaufen war, war für mich klar, dass jede weitere Runde Bonus für mich ist und ich es wahrlich genießen kann, schmerzfrei zu laufen so lange es geht. Und es ging 34 Runden.

Zwischendurch nette Zurufe von Martin und Martina: "Jetzt kannst nicht aufhören! Du führst!“ motivierten mich weiter. Mit 2 Runden Vorsprung konnte ich die Frauenwertung für mich entscheiden.

34 Runden = 31,824km / 3:01:57,5

Ergebnisse:   http://my6.raceresult.com/65537/results?lang=de

21,5km

Martin:

Erstes Nicht-DNS im zweiten Anlauf. Der kurzfristig überarbeitete Trainingsplan sagte: einfach einen Halbmarathon aus dem Training mit 10 schnelleren km. Gesagt, getan. Was mich früher noch für Wochen lahm gelegt hätte, funktioniert mittlerweile recht gut. Nebenbei meinen schnellsten HM gelaufen. Einfach aus dem Training. Formaufbau für St. Pölten passt.

War ein tolles Sportwochenende in LE. Wir haben mit einigen Athleten unsere Farben hochgehalten, trotz zahlreicher Terminkollisionen. Vielleicht sind es ja nächstes Jahr noch ein paar mehr.

Kamila Polak        1:33:38,8             1. Platz weiblich
Hannes Polak      1:33:38,8             1. Platz männlich
Martin Froböse   2:00:06,8

17,2km

Martina Froböse 1:36:07,8

Ergebnisse:          http://my6.raceresult.com/65388/?lang=de

 

Martina gibt Gas und zeigt bei Duathlons auf!

Pannonia Man Sprint Duathlon / 08.04.17 – 6km/20km/3km

Martina Albrecht:

Zum Saison auf Takt ein erster Platz in der AK unter Team Millisport beim  5. Pannonia Man Sprint Duathlon – hat großen Spaß und viel Freude gemacht

Martina Albrecht               0:27:13 / 0:42:15 / 0:15:09 / 1:25:49            AK 1.

Ergebnisse:                        http://my5.raceresult.com/64804/?lang=de

 

Rohrbacher Duathlon / 22.04.17 – 8,8km/39km/4,4km

Martina Albrecht:

Am 22.4.2017 fanden bei kühlen Temperaturen und tiefen Boden (gatsch) die Österreichischen Masterschaften im Duathlon in Rohrbach an der Gölsen statt. 8,8 km Laufen, 39,5 km Rad und 4,4 km Lauf mussten absolviert werden. Es war keine einfache Strecke. Sowohl die Lauf- als auch die Radstrecke wiesen einige Höhenmeter auf. Ich konnte in der AK 50 den 3. Platz erringen. Danke an den Herr Präsidenten Martin der mir sein Vereins Leiberl für die Siegerehrungen borgt bis ich meins bekomme

Martina Albrecht:              0:42:44/1:33:1/0:25:23/ 2:43:31    Österr. Meister AK 3.¸ Landesmeister AK 1.

Ergebnisse:                         http://my5.raceresult.com/61217/?lang=de

  

Maissauer 2/4 Duathlon / 29.04.17 – 5km/23km/2,5km

Martina Albrecht:

Nö Landesmeisterschaften Maissau über die Duathlon Sprintdistanz 1. Platz AK und damit auch 1. bei den NÖ Meisterschaften

Martina Albrecht:              0:23:05/0;:46:56/0:11:55 / 1:23:59              Landesmeister AK 1. 

Ergebnisse:                         http://www.fitlike.at/fitlike/events/results_show_more.php?EventNr=21296&BewerbNr=12959

 

 

diverse Zeitfahrrennen am ersten Mai-Wochenende

Wienerwald Cup Gainfarn / 28.04.17 / 9,5km

Heinz:
Zeitfahren in Gainfarn, neue Erfahrung, 10km bergauf mit Gegensturm, Wind war das keiner mehr. Besonders warm war es auch nicht, so 5 Grad. Zum Gewinnen gab es in meiner AK nichts, die Jungs sind ganz schön fit.  301 Watt Schnitt über 26 Minuten reichten nur zu Platz 7 von 11 in meiner AK. Hat trotz allem Spaß gemacht.

Heinz  Travnicek              0:26:18,0

Ergebnisse: http://www.radclub-moedling.at/wp-content/uploads/2017/04/Ergebnis_Zeitfahren-1.pdf

Mörbisch Einzelzeitfahren / 29.04.17 / 25km

Kamilla Polak     0:35.02,4

Ergebnisse:         http://www.racetime.pro/?p=3098#1460016311221-6734b4b0-e4ba

Einzelzeitfahren Mistelbach / 01.05.17 / 19km

Wolfgang:
Ich habe am 1.Mai am Einzelzeitfahren in Mistelbach (Teil des „Weinviertel Radcup“) teilgenommen. Es handelt sich dabei um eine kleine Veranstaltung mit 59 Startern (m/w) am Stadtrand von Mistelbach. Die Strecke war während des gesamten Bewerbs für den Verkehr gesperrt, 19 km lang mit Umkehrpunkt und es waren ca. 200 hm zu bewältigen. Pünktlich zum Start war blauer Himmel. Nur der Wind war etwas störend, aber die Bedingungen waren trotzdem beinahe perfekt und für alle Teilnehmer gleich. Das Rennen wurde um 10:00 Uhr gestartet und die einzelnen Teilnehmer im 30 sek.-Takt abgelassen. Kurz vor dem Start habe ich noch die Angelika Artner getroffen, die den Lauf nur als Training gesehen hat und bei den Damen den 5.Platz errungen hat. Ich selber bin bei den Erwachsenen (m50) Vierter geworden - mit doch recht großem Abstand auf den Sieger in der Altersklasse (2:40 min).

Angelika Artner   0:37:00,0
Wolfgang Kern    0:35:46,7

 

Ergebnisse:          http://www.weinviertler-radcup.at/Ergebnisse/2017/02_mistelbach_ergebnis.pdf

Wiener Halbmarathon - die Performance passt: Klausi mit neuer Bestzeit und Gabi mit AK Sieg
26 Mar

Wiener Halbmarathon

Klaus:
Ich muss zugeben, dass ich im Vorfeld so meine Bedenken hatte, was den heutigen Bewerb betrifft. Es ist mein dritter Halbmarathon im März....mute ich mir zu viel zu.....ist das too much.....macht das überhaupt Sinn......hält mein alter Körper das aus  :-) !?

Mit Sandra, als quasi kurzfristig eingesprungene „Ernährungsbeauftragte“, habe ich es in den vergangenen Wochen geschafft, doch das eine oder andere Grämmchen zu verlieren. Resultat eines gemeinsamen Gesprächs ein paar Tage vor dem Lauf war, dass ich's doch mal mit Carboloading probieren könnte. Naiv, ahnungslos und keinen blassen Schimmer, was das für mich bedeutet, willigte ich ein - „Na kloar, des moch' ma!“

Zweieinhalb Tage futtern war angesagt......und das Ärgste – es standen auch Gummibärlis am Speiseplan, wie geil ist das bitte!? Ich musste bald feststellen, dass Kohlenhydrate bunkern (abgesehen von den Gummibärlis) echte Arbeit ist....nach jeder Mahlzeit war ich gefühlte 3 Kilo schwerer, aber egal, da muss ich jetzt durch! Am Abend vor dem Start noch eine extra Portion Nudeln – danke Maria, für's erinnern ;-).......Bauchi voll – Kopfi müde, trotzdem schlafe ich schlechter, als die Tage zuvor!?

Sonntag Früh – super, verpennt auch noch -  rolle ich aus dem Bett, unausgeschlafen und mit offenbar 90 Kilo Körpergewicht....und ich soll heute laufen? Wie werde ich bis zum Start in 3 Stunden die 20 Kilo wieder los? Nie wieder Carboloading, so viel steht fest!

Treffpunkt 09:30 Uhr zum üblichen Foto, umziehen, einlaufen.......ich bin verwundert, geht gar nicht mal schlecht.......fühlt sich sogar gut an!! Und es kommt, wie es kommen musste, wieder knapp zum Start gekommen, war eigentlich klar. Wie meistens, starte ich von hinten – ab jetzt gibt’s nur ein Gas! Der erste Kilometer geht in 4:10, viel zu schnell......am Zweiten beginnt es in meinem Verdauungsapparat zu rumoren – was genau passiert da gerade? Scheinbar sind die ganzen kleinen Kohlenhydrate in meinem Körper beleidigt, weil sie durchgeschüttelt werden und beginnen sich aufzublasen. Druckaufbau im Bauch, bei Kilometer 3 dachte ich schon ans – t'schuldigung – Kotzen! Wie soll das weitergehen? Doch dann, ein ziemlich rustikales Bäuerchen (und ich bin in dieser Hinsicht einiges gewöhnt) von sehr weit unten machte dem Ganzen ein Ende. Mitläufer in meiner unmittelbaren Umgebung haben sich sicher so einiges gedacht, aber mir is' wurscht, do kennt mi eh kana! Ab jetzt war verdauungstechnisch alles easy und es läuft super, irgendwie scheine ich nicht müder zu werden und komme aus ersten Runde mit einem 4:15er Schnitt, kann dieses Tempo sogar bis ungefähr Kilometer 11 halten.....sieht gut aus.

Die zweite Runde war gerade mal 10 Sekunden langsamer, ich beginne zu rechnen – do geht irgendwos ned vü über 1 ½ Stunden, wäre der Wahnsinn! Der doch teilweise vorhandene Gegenwind macht mir in Runde 3 dann aber doch etwas zu schaffen und ich muss nachlassen. Trotzdem gelingt es mir, den einen oder anderen Mitstreiter zu überholen und auch hinter mir zu lassen. Noch ca. zwei Kilometer, noch einer.......noch einmal unter der U-Bahn durch – Gegenwind – noch zwei Mal um's Eck, einmal die Kehrtwende und ab ins Ziel.

Der Blick auf die Uhr und irgendwie kann ich's eigentlich nicht glauben, die steht bei 1:31:06!!!Meine bisherige Bestzeit auf dieser Distanz um 2 Minuten 13 Sekunden unterboten.....der Hammer!So nebenbei auch Bestzeiten auf 10 und 14 Kilometer – was soll ich sagen – es dürfte laufen!

…....ach so, ja......ähm Carbloading funktioniert – die Arbeit zahlt sich aus :-)....

Vielen Dank an Kamila und Sandra......freue mich schon auf die Dinge, die da noch so kommen, bzw. passieren!!

 

Gabi:
Der Halbmarathon in Kagran sollte als Standortbestimmung meiner Laufform und letzter WK vor dem Trainingslager sein. Ich hatte mir eine Zeit unter 1:37 in den Kopf gesetzt, die ich unbedingt erreichen wollte. Die Wetterbedingungen in der Früh waren optimal, strahlend blauer Himmel, sehr kühl und windig (aber für Kagraner Verhältnisse nicht zu stark). Mein Plan war nicht zu schnell weg zu düsen, sondern eher dosierter und dann schauen was passiert. Ich kam etwas zu spät zum Startblock, sodass sie mich vorne nicht mehr hineinließen; Beim 3. Anlauf schaffte ich es dann aber doch über das Gitter und ich platzierte mich eher etwas weiter hinten. Vielleicht kein Nachteil, dann lauf ich wenigstens nicht zu schnell weg. Die 1. Runde lief von den Beinen nicht so ganz nach meinen Vorstellungen und ich dachte mir schon, na das wird heute was werden. Überraschenderweise war die 2. Runde dann genial; ich spulte meine km-Zeiten zwischen 4:30 – 4:34 super runter und ich fing im Kopf schon zu rechnen an. Die 3. Runde ging dann leider nicht mehr so locker flockig von den Beinen, aber nach meinen Berechnungen muss sich eine Zeit unter 1:37 ausgehen. Auf dem letzten km begleitete mich dann noch Peter, der mir dann noch einen Windschatten  machte. Im Ziel bin ich happy mit einer Zeit von 1:36:38 angekommen.

Ergebnisse:        

21,1km

Klaus Sauer:       1:31:06
Gabi Pauer:        1:36:38 AK 1.

und weitere senstationelle Leistungen - diesmal beim Eisbärlauf
19 Mar

3. LCC Eisbärlauf

Heinz und Thomas:

Thomas und ich haben gestern die grünen Fahnen im Prater hoch gehalten.  Während die meisten von euch beim Blick aus dem Fester wahrscheinlich die Bettdecke noch ein Stück höher gezogen haben, trotzten Tommy und ich den widrigen Verhältnissen.  So schlimm war es dann zum Start um 10 Uhr nicht mehr, aber 5-6 Grad mit leichten Nieselregen war nichts für Weicheier, wenn man im Race-Outfit starten wollte anstatt im warmen Trainingsanzug mit Pudelmütze, Puff und Schihandschuhen. Tommy meinte vorm Start, ob wir ein bisschen gemeinsam laufen.  Der Lustige! Rennt die 28km in 2:02:06, Schnitt 4:22 am km. Da wäre ich schon vor meiner Verletzung die ganze Zeit im roten Bereich gelaufen. Gratuliere zu dieser geilen Zeit.

Zu meinem Lauf: HM in 1:34:41 muss ich zufrieden sein in Anbetracht meiner Knie-Op und 165 Laufkilometer seither. Zum Vergleich Mitte Februar: Die 14km Schnitt 4:38 jetzt die 21,1 in 4:30 ohne Intervalltraining und bei doch kühlen Temperaturen.

Ergebnisse:                       

21,1km
Heinz Travnicek                 1:34:41
Petra Tvarocska                 2:08:32

28km
Thomas Gugler                  2:02:06

Beim 10km Lauf in Mistelbach läuft Angelika eine neue persönliche Bestzeit: 41:08!

da sprudelte es vor Bestleistungen beim letzten VCM Lauf in Wiener Prater....
20 Nov

3. VCM-Winterlauf

Ganz tolle Leistungen haben unsere Mitglieder beim letzten VCM Lauf erbracht. Die Vorbereitungen auf die Triathlonsaison passen!  

7 km

Thomas Gugler                  0:26:21 AK 2.
Andrea Wagenhofer          0:48:45
Martina Froböse                0:36:57 AK 2.

14km

Pamela Kurz                       1:23:14

21,1km

Gerhard Fellner                  1:33:46
Maria Lang-Weissmann        1:39:31 AK 2.
Klaus Sauer                         1:39:32
Gabi Pauer                          1:39:33 AK 1.
Sylvia Steindl                      1:48:58 AK 3.
Michael Wagenhofer            1:54:21

 

Gerhard:
Das Ziel: Sub 1:35:00. Der erste Split war top! 7 km in 4:21 mit gutem Gefühl, der 2 Split war gespürt schwieriger, dauernd haben mich Leute überholt bzw. das Keuchen hinter mir war hörbar, und wurde öfters überholt; Nette Pacemakerinnen waren plötzlich weg; Rückfall fck 4:34. Im Kopf locker bleiben. Ich hab ca.1 min Vorsprung aufs Ziel und der Zielsprint ging bis jetzt immer.  Hab mich deutlich auf Atmung konzentriert und positiv motiviert, um die leichte Überbelastung wegzuatmen, (danke Milli für den Tipp im Zuge Halbdistanz Obertrum). Letzte Labestation voll aufmagaziniert, Gel, 2 Becher Wasser und es lief sich locker. 2 km vor dem Ziel auf ca. 4:10, kurz vor dem Ziel der übliche Zielsprint, hab ‘nen Typen voll geschnupft. Dem hat das scheinbar auch nicht getaugt hat, und für die letzen 5 m hat der Typ noch voll angepaced und mich abgeschossen. Ok damit kann ich leben :-) 3. Split 4:24. Im Ziel angekommen, sichtlich gepeckt vom Zielsprint, zum Auto gehirscht, Handy geholt und noch ein paar tolle Zielphotos für meine Vereinskollegen geschossen.

Ziel deutlich outperformt (1:33:46). Es ist erst März und ab Malle gibt‘s den Feinschliff von Milli& Hannes für die Wettkampfsaison 2017, Hooyah!

 

Gabi:
Nach 4 schwierigen Wochen durch den Tod meiner Mama war ich etwas verunsichert und mir nicht sicher was heute geht. Mein heimliches Ziel war unter 1:38 zu laufen.

Es lief überraschenderweise von Anfang an recht gut, ich konnte 3 ziemlich konstante Runden laufen und wie ich gesehen habe, mein Ziel geht sich aus, konnte ich auf den letzten 2 km noch was rausdrücken.

Beim Zieleinlauf passierte mir dann der vertrottelste Fehler, was vielleicht nur einem Anfänger passieren kann:

Anstatt 100m weiter zu laufen, wo der eigentliche HM-Zieleinlauf war, blieb ich nach dem Zielbogen (7km, 14km, 28km) überglücklich stehen, weil ich mein Ziel mit 1:37:31 erreicht hatte. Dann ging ich zu Peter und Andrea und freute mich über meine Zeit, tratschte, dann sah ich Maria + Klausi einen Zielsprint hinlegen und wunderte mich: Warum laufen die an mir mit Vollgas vorbei? Bis ich geschnallte hatte, dass ich 100m zu wenig gelaufen bin. Mit ca. 2 Min. Verspätung lief ich dann wirklich ins Ziel. Heute kann ich über diesen Fehler schon lachen, gestern im Ziel war mir nicht danach.

In 2 Wochen beim Wien Energie-HM peile ich eine weitere Verbesserung an.

Vielleicht komme ich heuer noch annähernd an meine HM-Bestzeit heran, wird nicht leicht, aber nicht unmöglich.

Maria:
Der letzte Teil der Winterlaufserie soll zu meinem Show Down meiner Wette mit einem Arbeitskollegen führen.

Das Einlaufen: Nach einem kurzen Vereinsbildchen ging es zum Einlaufen gemeinsam mit Klaus, der wieder als mein Pacemaker und Windschatten fungierte. Anmerkung: Die Woche davor ist Klaus einen HM um 1:35 gelaufen. Daher sind meine Ziele für ihn keine Herausforderung ;-). Schon das Einlaufen mit ein paar eingebauten Steigerern lockte die Schweißtropfen aus den Poren. Ein kleiner Striptease musste her. Nach der Entledigung einiger Hüllen fühlte sich gleich alles viel lockerer an.

Das Rennen: Diese Lockerheit spürten wir auf die ersten KM. Angefeuert von Hannes und Lukas auf seinem Rad ging es mit einer ungewollten Pace von 4:29 – 4:43 in die erste Runde. Mit einem typisch österreichischen „Schauen wir mal“ ließen wir uns vom bunten Treiben auf der Hauptallee leiten. Amüsiert und gut gelaunt führte Klaus nette Unterhaltungen um das Schnaufen auf meiner Seite etwas zu übertönen.

Die zweite Runde war um nichts zu übertreffen. Klaus grüßte ständig Teilnehmer, die er kannte. Unglaublich wie viele Freunde und Laufkollegen dieser Typ hat.  Weiterhin mit einer Pace von 4:40 – 4:51 spulten wir die zweite Runde ab. Plötzlich erfasste ich nach der Wende meinen Konkurrenten. Etwas blass um die Nase hatte er einen Rückstand von nicht einmal 10 min. L (mind. 15 Minuten müssen es für einen Gewinn schon sein).

Anfang der dritten Runde reichte mir Klaus (diesen Mann sollte man sich als Pacemaker merken ;-)) ein Getränk, um nicht in die Versuchung eines kurzen Stopps zu kommen. Mit den Worten „Die letzte Runde schaffen wir auch noch unter 4:45“ lief der Motor weiter. Nur bei km 19 habe ich auf der Uhr einen 5 min-Schnitt gesehen, ansonsten schafften wir tatsächlich die angekündigte Pace. Nach der Wende auf die letzten 2 km suchte ich gespannt nach meinen Konkurrent. Nach km 20 erblickte ich ihn. Leider lief er noch immer L und zwar mit einem Abstand von 12 Minuten auf uns.

Der Zielsprint: Jetzt musste noch ein Zielsprint auf den letzten km her. Mit 4:34 holte ich alles heraus – dachte ich- bis mich 200 Meter vor dem Ziel plötzlich eine Dame versuchte zu überholen. Grrrr…. Mit einem Schnitt von 3:28 hängte ich die Dame ab. Selbst IHR Pacemaker versuchte sie noch zu einem Gegensprint anzufeuern. Aber sinnlos J. Mit einer für mich unglaublichen Zeit von 1:39:31 wurde die Laufuhr abgedrückt. Jawohl erste Zielsetzung (unter 1:40) auf der Liste erledigt.

Die Wette: Trotzdem habe ich meine Wette verloren. Mit 1:53:23 hat mein Konkurrent seinen ersten HM beendet.

Sylvia:
Mit diesem Lauf hatte ich nicht gerechnet! Der erste Halbmarathon seit meinem Einbruch beim Laufen Hilft-Opening vor einem Jahr. Jener Lauf ist mir noch sehr lebhaft, äußerst schmerzhaft in Erinnerung. In der Zwischenzeit - nach viel Körperarbeit, Kräftigungstraining, Physiotherapie und mentalem Training – zeigt sich das Bild wieder anders. Der erste schmerzfreie Lauf seit beinahe zwei Jahren und das über 21,1km. Welch eine Freude!

Meine Hoffnung war es den Lauf auch ohne lange Trainingsläufe in 1:50 zu beenden bzw. einen Schnitt von 5:10 zu halten. Die ersten 14km war ich sogar geringfügig schneller als beim 2. VCM-Lauf vor einem Monat. Dass ich in der dritten Runde das Tempo nicht halten kann, war mir von Anfang an klar, da die entsprechenden Trainingseinheiten fehlten. Umso glücklicher bin ich, dass ich mein heutiges Ziel erreichen konnte, mich trotzdem problemlos bewegen kann und freue mich schon auf die weiteren Herausforderungen, die heuer noch auf mich warten.

 

Ergebnisse:      

Fotos:                

 

20 Nov

Laufen hilft Laufopening

5 km
Martina Albrecht               0:22:07 (AK 1.)

10km
Pamela Kurz                       0:55:07

21,1km
Klaus Sauer                         1:38:07
Martina Froböse                2:03:55

 

Martina Albrecht:

Ich habe mich die ganze Woche bereits gut gefühlt, und mich auf das Rennen bereits gefreut.  Nach dem Einlaufen und dem Fototermin, noch ein kurzer Plausch mit den Anwesenden vom MilliSports-Team .

 Bei herrlichen Wetter und tollen Voraussetzungen rannte ich los, und hatte  nur noch das Ziel vor Augen (5 km). So kurze Strecken laufe ich selten, umso mehr freute ich mich, dass ich heute meine persönliche Bestzeit seit der Fuß OP vor 4 Jahren unterboten hatte. Gratulation an alle Miillisportler, die heute dabei waren oder anderswertig aktiv waren.

 

Klaus:

Ich war schon echt gespannt, was das heute wohl werden wird.....fühlte mich nach dem Aufstehen so was von überhaupt nicht spritzig, aber da steht ja noch die Vorgabe von 1:35:00 im Raum......

Vor dem Lauf das schon übliche Gruppenfoto, dann einlaufen und........wie immer, zu spät am Start.

Ich starte, wie schon des öfteren, von ziemlich weit hinten, nur diesmal stecke ich so richtig im Verkehr.....der „Kanal“ ist eng und es sind doch viel mehr Läufer am Start, als bei anderen Läufen.

Es dauert einige Zeit, bis ich so halbwegs ins Laufen komme – es ist einiges los hier. Die neue Strecke führt uns an bereits geöffneten Schanigärten und Lokalitäten vorbei, Duft von Fritterfett und Zigarettenqualm machen sich breit.....noch stört's mich weniger, jetzt weiß ich, dass sich das in der 3. Runde ändert.

Zurück aus der ersten Runde – an dieser Stelle mein Dank an Bruno fürs Anfeuern -  läuft es eigentlich gar nicht so schlecht, auch wenn mir Pace 4:30 schon mal leichter gefallen ist. Ab jetzt wird’s spannend, denn meiner Meinung nach haben die Verantwortlichen hier ganz schön ins Klo gegriffen! Die Zusatzschleife für den HM ist zu lange, ab jetzt passen die aufgestellten Kilometerschilder, die gelaufene Distanz auf meiner Uhr und meine Pace nicht mehr zusammen – Hirntschechern setzt ein - „Wie bin ich unterwegs?“ - „Was stimmt hier nicht?“ - „Liegt's an mir?“.......

Zu Beginn von Runde 2 zurück auf der längsten Geraden der Strecke kommt plötzlich – eh kloar – Gegenwind auf. Und was muss ich feststellen? I hob 2 Saugerl im G'nack, oba ned mit mir!

Freundlich, wie ich bin, nehm' ich sie halt in meinem Windschatten mit, bis wir wieder Richtung

Fritterfett und Zigarettenqualm einbiegen. Die beiden haben mich so motiviert, dass es mir gelingt, sie auf dem nächsten Kilometer etwas abzuschütteln – Zeit fürs erste Gel! Nach Zusatzschleife Nummer 2 werden die Unstimmigkeiten zwischen Strecke, Uhr und Pace immer eklatanter.....i kenn' mi nimma aus!?

Runde 3 beginnt, meine Beine werden schon müde......zurück auf der Geraden mit Gegenwind höre ich hinter mir erneut Schritte.....meine Beifahrer sind wieder da – solche Säcke! Ich versuche, das Tempo etwas anzuheben, werde die aber nicht los. Als wir zum dritten Mal abbiegen, riskiere ich einen Blick zurück – jetzt sind's schon drei......und es kommt, wie es kommen musste. Ich rieche Fritterfett und Tschick – die kurze Anstrengung beim Versuch, das Tempo zu erhöhen – tja, was soll ich sagen, dass Gel wollte wieder raus aus meinem Körper. Musste kurz nachlassen, was meine 3 Saugerln natürlich eiskalt ausnutzten, um mich zu überholen! Habe hier kurzfristig mein Pace verloren, aber besagtes Gel blieb mir erhalten! Einer von den Dreien setzte sich ziemlich schnell ab, die anderen beiden konnte ich halbwegs halten. Auf geht’s in die letzte Runde!

Letzte Schleife, letztes Gel, letztes Mal die Gerade mit Gegenwind! Meine zwei Freunde direkt vor mir, ein Gedanke - „Jetzt gilt's!“ Irgendwie schießt's aus meinem Kopf in meine Beine, ich kann nochmals etwas „andrücken“ und überhole die beiden......bekannte Kurve Richtung Fett und Qualm, gute Stelle für einen weiteren Blick zurück – die können nicht mit – innerlich lachend denke ich mir: „Siechst, klane Sochn mocht er glei!“......mit diesem zusätzlichen Motivationsschub geht’s auf die letzten 2,5 – 3 Kilometer! Aber es sollte mich noch ein kleiner Schock ereilen! Als ich zum letzten Mal unter der U-Bahn durchlaufe, ist mir entgangen, dass sich Familie Albrecht mit dem Auto auf dem Heimweg befindet......auf meiner Höhe, Fenster runter und ermunternde Worte rausgeplärrt!

Grundsätzlich vielen Dank dafür, aber mich hat's so g'rissen, i hob g'laubt, jetzt haut's ma die Federn aus'm Brustgurt!!

Ca. 200 Meter nach der „Unterführung“ wären laut meiner Uhr jetzt eigentlich 21,1 Kilometer erledigt – 1:34:53 – fast eine Punktlandung, allerdings ist es noch ewig weit in Ziel.....jetzt ist es amtlich, hier läuft was falsch!

Laut Pentek waren es 1:38:07 – laut meinem Wecker 21,75 km. Die Wahrheit werden wir wohl nie erfahren!?

….ahja, das für mich fast Wichtigste hätte ich fast vergessen! Die zwei übriggebliebenen „Windschattenlooser“ konnte ich auf den letzten Kilometern doch noch um über eine Minute distanzieren. Das lässt hoffen......

Martina Froböse alias Sylvia:

Kurzer Hand ist Martina Froböse für mich eingesprungen. Leider hat ein kurzer Infekt meinen Start verhindert bzw. wollte ich nicht riskieren, dass die Genesung länger dauert. So ging es Martina locker an und nutze den Lauf für eine lange Trainingseinheit.

 

Ergebnisse:                         

 

TOP Zeiten beim 2. VCM Winterlauf
20 Nov

2. Lauf VCM-Winterlaufserie

Klaus:
…...ursprünglich als Halbmarathon mit Maria angedacht, habe ich kurzfristig auf 14 km runtergeschraubt, da Maria leider erkrankt ist. „Get well, aber schnell!“ - auch an dieser Stelle!

Da sich die Hauptallee heute etwas windiger präsentierte, war mir während des Einlaufens schnell klar, zu wenig am Kopf – huschi auf den Ohrlis! Zurück zum Auto, Stirnband ausfassen – siehe da, Stirnband nicht mitgekommen. Auch gut, muss es halt ohne gehen.....weiter einlaufen Richtung Praterstern.....irgendwann dämmert mir, dass ich hier eigentlich ziemlich alleine herumlauf'!?

Also umdrehen und zurück.....die Stimme aus dem Mikro: „Noch 12 Sekunden bis zum Start!“

Ok, aus der ersten Reihe laufe ich auch diesmal nicht weg!

Von ziemlich weit - aber immerhin nicht ganz - hinten nehme ich das Rennen in Angriff....und es läuft vom Start weg außergewöhnlich gut......hatte ich nach dem Befinden der letzten Tage so nicht erwartet; War immer etwas müde! Hier nochmals vielen Dank an Kamila, die offenbar genau weiß, was und/oder wie viel sie mir zumuten kann!

Ein km-Taferl nach dem anderen lasse ich hinter mir, auch der  wenn auch nicht sonderlich starke, aber doch vorhandene Wind tangiert mich heute nicht sonderlich! Halbzeit nach 30:12 – ned schlecht für 7 km....es läuft noch immer. Mein Hirn meldet, dass eine neue persönliche Bestzeit über 10 km im Bereich des Möglichen liegt......3 Kilometer später, leider nein – bin um 2-3 Sekunden daran vorbeigeschrammt, kann man nix machen – is' halt so......weiter im Text!

Noch knapp 2 km mit luftiger Unterstützung von hinten bis zur Wende, dann nur noch 2 km gegen den Wind bis ins Ziel.....schaut gut aus, kann auf den letzten 1,5 km sogar noch zulegen und „lästige“ Mitläufer loswerden.....

…...über die Ziellinie mit einer (für mich) Hammerzeit von 1:00:47 – 1 Minute und 52 Sekunden schneller als vor ziemlich genau einem Jahr!

So kann's weitergehen ;-).....

 

Gerhard:
Heute hat einfach alles gepasst, Bedingungen waren nicht einfach, konnte es gut laufen lassen und zum Schluss war noch ein spritziger Zielsprint drinnen; freue mich schon auf den nächsten Trainingswettkampf Halbmarathon in 4 Wochen im Visier 01:35:00. Gehe somit top motiviert in die Wettkampfsaison 2017 und mein Motivationssong lautet My boots are made for running :-)!

 

Gabi:
Der 2. VCM Lauf sollte als weitere Formbestimmung und Trainings-/Tempolauf dienen. Meine Plan war unter 1:05 zu laufen und schneller als 2016 sein. Ziel klar erreicht und zufrieden mit dem Ergebnis. Die Richtung passt und stimmt mich zuversichtlich für die Saison 2017.

 

Sylvia:
Da ich mich in letzter Zeit sehr wohl gefühlt habe beim Laufen, war das Ziel die Zeit vom 7-er im 1. VCM-Lauf mitzunehmen. Das ist mir haargenau gelungen. Die Pace stimmt mich zuversichtlich.

Nächste Hürde: Halbmarathon Anfang März in ansprechender Zeit.

Ergebnisse:                      

 

7 km
Andrea Wagenhofer          00:51:37

 

14km

Klaus Sauer                         1:00:47

Gerhard Fellner                  1:02:51

Robert Harb                       1:02:59

Gabi Pauer                          1:03:49 (AK 1.)

Martina Albrecht               1:05:50 (AK 2.)

Sylvia Steindl                      1:11:40

Pamela Kurz                       1:19:17 (AK 2.)

14 Jan

1. Lauf VCM-Winterlaufserie

Gabi:

Die Motivation in der Früh war im Keller, meine alten Glieder fühlten sich vom Training nicht besonders spritzig an und irgendwie tat mir alles weh; meine Gedanken: Das wird heut was werden.

Aber es sollte ja auch nur ein Trainingslauf/Tempotraining von 7 km sein.

Schon beim Einlaufen fühlten sich die Füße aber gar nicht so schlecht an und an der Startlinie war ich wieder auf Wettkampfmodus. Ich wollte eine halbwegs passable Zeit wie beim Silvesterlauf laufen. Gegen den Wind war es eine recht zähe Angelegenheit und ich konnte den Speed nicht halten, aber sonst gelang es mir wieder sehr gut.

 

Sylvia:

Ein Trainingslauf um zu wissen wo meine Form momentan ist. Das weiß ich jetzt! Es liegt noch einige Arbeit vor mir, um wieder auf Tempo zu kommen.

 

Martina F.:

1 Wochenende - 2 Läufe, die unterschiedlicher nicht sein konnten.

Samstag gemeinsam mit Teamkollegin Pamela am 1. Winter Trail, organisiert vom Wien-Rundumadum-Team, teilgenommen. Also wenn die Veranstalter sagen, aufpassen es ist rutschig und glatt und eisig, dann kann man das durchaus sehr ernst nehmen... Pamela und ich trotzen den Bedingungen aber und haben die 12 km Strecke mit 375hm gemeinsam mit teils dichtem Schneefall bewältigt. Eine Veranstaltung mit gewissem Fun Faktor

 

Sonntag, mit vielen anderen TeamkollegInnen, 1. VCM Winterlauf 7km. Mal sehen was die Beine sagen nach dem gestrigen Tag. Aber, erstaunlich gut. Klar zwickt und zwackt es immer, bei wem nicht, aber ich bin ganz zufrieden. Bin es nicht (wie gewöhnlich) zu schnell angegangen, sondern jeden km konstant gelaufen. Schön nach dem Laufen mit der Einen oder dem Anderen noch bei heißem Tee gequatscht zu haben.

 

Maria:

Die Wette

Die meisten Läufer stellen sich einem Wettkampf aus reiner Selbstmotivation. Zu dieser Gattung gehöre ich definitiv nicht ;-). Meine Motivation hole ich mir meist aus Wetten mit netten Kollegen. Meine aktuelle Errungenschaft mit einem Kollegen – er ist ein Halbmarathondebütant. Meine schnellste Halbmarathonzeit von der VCM Winterlaufserie plus 15 Minuten muss mein Kollege innerhalb der VCM Winterlaufserie oder LCC Eisbärserie unterbieten. Zu den Fakten: Er ist gleichalt wie ich, ist schlank und trainiert 2x die Woche - ein durchschnittlicher Bürotyp eben.

Der Pacemacker

Am Sonntag, den 15. Jänner startete ich den ersten Versuch. Generell liegt meine Bestzeit auf der Halbmarathonstrecke bei 1:43:09 vom letzten Jahr März. Diese muss ich definitiv unterbieten um der Wette einen spannenden Charakter zu verleihen. Aus Selbstschutz vor einer frühzeitigen Resignation suchte ich mir im Verein einen netten fähigen Kollegen, der mit mir gemeinsam diesen Weg bestreitet – sprich: Ich brauchte dringend einen Pacemacker! 

So kam Klaus ins Spiel J. Dieser Mann kann aus dem Stand locker einen Halbmarathon mit einem Durchschnittspace von unter 5min/km bestreiten, ohne dass ihm die Luft für motivierende Worte oder nette Geschichten ausgeht.

Der erste Versuch

Der besagte erste Wettkampftag der VCM Winterlaufserie begann mit einer Anreise bei einer Temperatur von minus 1-2 Grad und leichtem Schneefall. Je näher man Wien kam, desto eher ließ sich die Sonne zeigen. Bei mittlerer Windstärke aus dem Westen startet der Wettkampf pünktlich. Davor noch schnell ein Foto mit den Vereinskollegen und schwub, ging es auf die ersten Km von den 21. Neben mir ein gut gelaunter Klaus in kurzer Hose und Sonnenbrillen.

Ziel für heute war ein Halbmarathon zwischen 1:40 und 1:45 zu erlaufen. Bereits die ersten 7 km legte Klaus konstante 4:50 Schnitt auf den kalten Asphalt. Bis km 14 konnte ich dieses Tempo mit viel Geschnaufe mithalten. In der letzten Runde von dreien konnte selbst der Windschatten von Klaus – dessen Motor weiterhin konstant weiterlief – nicht mitziehen. Klaus rettete mich noch mit einer Endzeit von 1:43:03 ins Ziel. Puhh…. Gerade noch meine alte Bestzeit unterboten J


Ergebnisse:                        http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13108

 

7 km

Gabi Pauer                          00:31:06

Martina Albrecht               00:32:00

Andreas Bartsch                00:34:22

Sylvia Steindl                      00:35:54

Martina Froböse                00:37:04

Pamela Kurz                       00:39:51

Alexandra Bartsch             00:46:29

Andrea Wagenhofer          00:49:45

 

14km

Kamila Polak                      00:57:37

 

21,1km

Klaus Sauer                         01:43:06

Maria Lang-Weissmann    01:43:06

Michael Wagenhofer         02:00:45

20 Nov

100x100m Schwimmentraining Südstadt

Bericht von Gabi:

Am Sonntag haben sich Pamela Kurz, Andrea Zelenka, Mario Ramoser und ich zum Trainingsschwimmen, organisiert von den Three Giants, einer neuen Schwimm-Herausforderung gestellt: 100 x 100m in der Südstadt

Maria hat uns leider im Stich gelassen, sie musste verkühlt das Bett hüten.

Pam, Andrea und ich wählten den 2:15 Start, 5“ Abstand, nach 25x, 50x und 75x jeweils 5´ Pause;

wir 3 Girls schwammen mit noch zwei anderen und einem Mann auf der gleichen Bahn.

Mario war bei der schnelleren Truppe mit jeweils 2:00 Start.

Wie immer haben wir meines Erachtens zu schnell begonnen: 1:35 auf 100m – ich wusste: Das ist sicherlich zu schnell für mich (100x halte ich das nie und nimma aus). Aber es hat sich dann bei ca. 1:40 eingependelt und wir schwommen es wie ein Uhrwerk herunter.

Ab 7 km wurden meine Flügerl doch immer schwerer und die Schultern schmerzten, aber es ging allen gleich.

Da merkt man wieder einmal, was Gruppendynamik alles ausmacht.

Nach 4 Stunden stiegen wir zufrieden, stolz, verrunzelt, müde und um eine Erfahrung reicher aus dem Wasser:

Wir haben es geschafft!!!

Das Schwimmen war von den Three Giants sehr gut organisiert. Verpflegt wurden wir zwischendurch und nachher mit Kuchen, Bananen, Elektrolyten + BCAA, Wasser, etc.

Klausi berichtet über den ersten Movemberlauf
26 Nov

1. Movemberlauf

von Klaus:

Ein Freund aus dem Club - ja, auch Harleyfahrer machen manchmal sinnvolle Dinge - unterstützt seit Jahren diese "Movemberg‘schicht", hierbei geht es um Männergesundheit.

Heuer fand erstmals ein "Movemberlauf" in Österreich statt und ich habe mich kurzerhand entschlossen, da mitzulaufen....ist ja nur ein 5er!

Veranstaltungsort war "Neu Marx", gleich neben der Tangente..... Als ich ankam, war noch nichts los......alles relativ überschaubar! Erster Bewerb ist der 2,5er inkl. Walkern.... die Teilnehmer werden mehr, darunter auch viele weibliche Starter mit aufgeklebtem oder aufgemaltem Schnurbart.... Irgendwie witzig! Zugegeben, streckentechnisch kann der Lauf eigentlich gar nix, hat aber trotzdem etwas..... das Ganze kann / soll ja noch wachsen!

 Als zum Start des 5ers gerufen wird, machen sich an die 140 Läufer und -innen bereit, es geht los durch Betonwüste und Hochbauten..... nicht gerade motivierend, aber irgendetwas "passiert" in mir..... es läuft und ich komme nach knappen 9:30 Minuten aus der ersten Runde zurück...... gibt's des, ich laufe unter einem Viererschnitt?...... oder ist die Uhr planlos!? Egal, ich versuche halt mal, das Tempo so lange es mir möglich ist, zu halten, überhole noch 2-3 Mitstreiter, bevor ich kurz vor dem Ziel meinerseits von 2 Anfangzwanzigern läuferisch übertrumpft werde..... was mir aber ziemlich am Allerwertesten vorbei geht, da ich doch tatsächlich nach 19:17 Minuten durchs Ziel rausche!??!?! Das würde einen 3:52er Schnitt bedeuten......kann das überhaupt sein.....??

Zu Hause angekommen, den Garmin ausgewertet, hatte ich schon die Erklärung, die Strecke war ca. 150 Meter zu kurz.... aber sei's, wie's is' - auch 150 Meter mehr hätten trotzdem für eine sensationelle persönliche Bestzeit gereicht!

 

So gesehen ist einer sehr zufrieden J

Ergebnisse:       

6-Stunden-Schwimmen Graz und 24-Stunden-Schwimmen Bad Radkersburg

6h-Schwimmen Graz/ 13.11.16

Pamela:

Am Sonntag, 13. November 2016 fand zum 3. Mal das 6-Stunden-Schwimmen im Auster Sportbad in Graz statt. Das Starterfeld der Einzelschwimmer war diesmal mit 12 Teilnehmern sehr überschaubar. Ich bin in der langsamen Bahn geschwommen, wo auch einige langsame Staffeln am Start waren. Der erste Schock ließ nicht lange auf sich warten: Zirka die Hälfte der Mitstreiter waren Brustschwimmer. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass das überhaupt kein Problem darstellt. Im Gegensatz zu anderen Bewerben dieser Art herrschte eine sehr entspannte Atmosphäre und es wurde sehr viel Rücksicht aufeinander genommen.

Mir ging es überraschend gut, obwohl ich in der Woche vor dem Wettkampf mit einem Magen-Darm- Virus zu kämpfen hatte. Ich habe versucht, mich nicht von Anfang an auszupowern, weil ich nicht sicher war, ob ich die 6 Stunden schwimmen kann. Bis auf eine längere Pause von ca. 20 min war ich durchgehend im Wasser, konnte mein Tempo durchschwimmen und gegen Ende sogar etwas erhöhen.

Mit 15,3 km war ich zwar von meinem Ziel - mind. 16 km zu schwimmen - weit entfernt, dennoch war ich mit meiner Leistung und vor allem mit der Platzierung - 1. Dame - zufrieden.

Ein großes Lob gilt dem Veranstalter: Sri Chinmoy Marathon Team. Der Bewerb war top-organisiert, die Helfer sehr hilfsbereit und freundlich, die Labe sehr liebevoll aufgebaut, jeder Teilnehmer bekommt eine Urkunde und ein Geschenk, und die Stimmung ist sehr entspannt.

Ergebnisse       

24h-Schwimmen Bad Radkersburg/ 6.11.16

Bericht über eine Staffel-Zusammenarbeit mit milliSPORTler


Dem kann ich nur hinzufügen, dass der Bewerb nach wie vor top organisiert und wie erwähnt das Thermenpersonal extrem freundlich ist - ein grosses Manko ist leider nach wie vor die Zeitnehmung: alle 100 m mit beiden Armen aus dem Becken greifen zu müssen ist nicht optimal

tolle Leistungen beim Wien-Rundumadum...
29 Oct

Ultralauf: 64km Wien Rundumadum

Thomas:

Nach einigen nicht nach Plan laufenden Wettkämpfen im 2. Teil der Saison war es noch Zeit für einen versöhnlichen Abschluss.
Die Vorzeichen waren aber nicht gerade berauschend ... noch wenige Tage davor schwere Beine und hoher Puls bei einem Trainingslauf.

Aber es sollte doch anders kommen ;)
Gut gefühlt, locker weggelaufen ... Der Plan war 5:00 zu laufen, was eigentlich normalerweise echt locker sein sollte.
Gleich eine nette Gruppe zum Plaudern und gemeinsamen Laufen gefunden, die langsam aber stetig immer kleiner wurde.
Beim 1. Halbmarathon am Ende der Donauinsel nur mehr zu dritt ging es aber immer noch fein im 5:00 Lauftempo dahin.
Bei der 2.Labe dann nur mehr zu 2. mit der schnellsten Dame gelaufen.
Bis zum Marathon alles kein Problem, dann haben sich die Fußsohle und die Zehe bemerkbar gemacht,.. aber da muss man durch.
Auch das Laufen wurde nun nicht einfacher, und der Bisamberg bäumte sich auf...ein kurzes echt steiles Stück gegangen, oben aber wieder gelaufen und das Bergablaufen war schon etwas Quälerei,
und die letzten 4km waren nur mehr laufen mit dem Kopf als mit den Beinen.


Sehr, sehr happy mit dem Ergebnis: 4. Mann Gesamt, meist 5:00 gelaufen (langsamer Schnitt nur wegen dem Bisamberg und den 4 Pausen  bei den Labestationen)

Und fast immer Spaß dabei gehabt!

 

Klaus:

Sooooo, nun ist er da, der Tag des Jahres.....

Gleich mal vorab nochmals vielen Dank an „meinen Begleit-Präsi“ (ich finde, jeder sollte einen haben), ohne ihn wären meine Steh- und Gehphasen sicher zahlreicher und länger ausgefallen!

Irgendwie nervöser als sonst wartete ich auf den Start......

Was wird nach km 42 passieren? Hab' ich alles mit? Hab' ich eigentlich einen Plan, eine Strategie?

Start erfolgt, die Meute setzt sich in Bewegung.......wenn ihr meine früheren Berichte gelesen habt, wisst ihr, was jetzt kommt.......richtig, vom Start weg viel zu schnell unterwegs, Pläne und Strategien werden überbewertet!

Marchfeldkanal, Donauinsel, „Einstieg“ in die Lobau und ich kann Thomas noch immer sehen. Logischerweise von hinten, aber ich sehe ihn......das heißt, bis jetzt knapper 5er-Schnitt.....fühle mich super, doch wie lange wird das gut gehen? Aber egal, „wos ma hom, des homma!“.....oder doch nicht? Ab ca. Km 32 beginnen die hinteren Oberschenkel zu rebellieren, wenig später gesellen sich auch die Waden dazu.....Geh- und Stehpausen beginnen, die Pace klettert ordentlich nach oben!

An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich doch den einen oder anderen Plan hatte. Irgendwo träumte ich von einer Zeit um die 6 Stunden, wenn mir auch klar war, dass dies nicht wirklich ganz realistisch ist.....ok, ich nehme auch 6 Stunden 30 Minuten.....7 Stunden waren so meine Schmerzgrenze, obwohl ich in mir drinnen wusste „Des geht goar ned!“

…...gehen, stehen, rechnen, dehnen, Laufen imitieren, Schuhe wechseln, überholt werden, mich von Motivations-Martin voll quasseln lassen (Danke nochmals dafür, war schon sehr wichtig!) – soviel zu meinen Tätigkeiten auf den nächsten 8 – 10 Kilometern! Bei ca. km 42 ein offenbar entscheidender Augenblick: Staffel-Tom (oder doch Rudi?) war zu uns aufgelaufen, hat mich quasi mitgenommen – besten Dank auch dafür! Von hier an konnte ich (warum auch immer) wieder ohne nennenswerte Unterbrechungen laufen!

Nächster Stopp Labestation bei km 47 - Gerasdorfer Bahnhof.....nach kurzer Tratschpause habe ich meinem Dank in Richtung Tom Ausdruck verliehen, indem ich mich schon mal verabschiedete und weiterlief. Er würde mich ja sowieso wieder einholen! In dem Moment beginnt sich der Schranken zu schließen, ich komme durch, Tom und Martin müssen warten......sorry dafür, war echt keine Absicht! Ich hatte jetzt echt ein schlechtes Gewissen, aber wenn ich nochmal stehen bleibe, wird’s wieder mühsam. Scheinbar von eben dem schlechten Gewissen getrieben werde ich immer schneller, kann einige Läufer ein- und überholen, man könnte es fast „stehen lassen“ nennen!

Weg vom Marchfeldkanal, die Steigungen beginnen. Bis rauf zur Brünnerstraße geht’s gut, über die Straße rüber geht’s noch besser. Irgendwie bekomme ich gerade die gefühlt siebenundzwanzigste Luft.... bergauf und es stört mich nicht wirklich?! Martin sagt mir km 55 an, endlich sub 10 – das pusht nochmals.....die etwas steilere Steigung zum Herrenholz hinauf gehe ich aber trotzdem, überhole hier noch einen Mitstreiter.

Oben angekommen, innerer Jubel, von nun an geht’s bergab......schwer unterschätzt, die Senderstraße runter brennt es ordentlich in den Oberschenkeln, Kellergasse geht wieder. Die letzten 3 – 4 km schaffe ich wieder mit einem 5:30er Schnitt.....begreife gerade, dass ich es bald geschafft habe. So etwas wie Genuss kommt auf, fliege förmlich.....also im Rahmen meiner Möglichkeiten zumindest :-)....

Letzte Ecke, letzte Kurve, rein ins Schulgelände, durch die Türe.......nach 6:27:42 – MISSION ACOMPLISHED!

Tja, jetzt stehe ich da......froh darüber, nicht aufgegeben zu haben, aber irgendwie doch mit gemischten Gefühlen...obwohl ich eigentlich nicht weiß, warum!? Vielleicht findet sich die Antwort in den kommenden Tagen.

P.S.: Sollte ich vielleicht mal probieren, nicht permanent viel zu schnell zu starten?

Sylvia:

Als unsere Freundin Gerda erzählte, dass ihr Mann Tom gerne mit ihr gemeinsam an der Halben G’schicht teilnehmen würde, war für mich klar, dass ich diesen Plan so gut als möglich unterstützen will. Als „Rudis Harem“ starteten wir los.

Um rechtzeitig wieder bereit zu sein, wenn Klaus eintrifft, habe ich die erste Etappe bis zur Lobau übernommen. Der Weg war einfach: Von Ella Lingens Gymnasium am Marchfeldkanal über die Donauinsel bis zur Lobau. Sicherlich der lockerste Teil des ganzen Laufes, denn er führt hauptsächlich über Asphalt und hat keine nennenswerten Steigungen. Beim Naturparkhaus übergab ich an Martina.

Martina:

Als 2. Staffelläuferin vom Rudis Harem hatte ich die Lobau zu laufen. Irritiert von keinem GPS Empfang und zahllosen "Geräuschen" im Wald lief ich wohl diese 13km etwas schneller als veranschlagt. Raus aus der Lobau - anstellen zum Checkpoint zwecks Zeit eintragen, schnell noch ein ISO geschnappt und weiter bis zur Ostbahnbegleitstrasse, wo ich an unseren Hahn im Korb übergeben habe. Es war mir eine Ehre und Freude in der Staffel mitgelaufen zu sein!

Tom (=Rudi) lief ab km35 sein Teilstück, holte Klaus ein und konnte ihn bis zum Bahnhof Gerasdorf begleiten. Höhere Gewalt in Form geschlossener Bahnschranken bremsten kurzfristig in seinem Lauf. Beim Gerasdorfer Badeteich übernahm Gerda für den letzten Abschnitt mit den knackigen Ansteigen am Bisamberg. Sie wollte noch vor der einbrechenden Dunkelheit im Ziel ankommen, was ihr nach 6:36 problemlos gelungen ist.

Es war ein logistisch etwas fordernder Tag - um alle zur richtigen Zeit am richtigen Übergabeort zu haben - aber gemeinsam haben wir das problemlos lösen können. Es war ein schönes Erlebnis! Und kann gerne wiederholt werden.

Thomas Gugler           5:33:00
Klaus Sauer                 6:27:00
Rudis Harem               6:36:00

Ergebnisse               

Fotos

Piestingtallauf, Gabis Hawaii und Kamilas Halbdistanz in Peguera....
16 Oct

Piestingtallauf - Halbmarathon

Klaus Sauer                   1:34:33
Sylvia Steindl                1:57:34
Markus Bolte                2:09:44

Ergebnisse

 

15 Oct

Top 10 für Kamila bei der Challenge Halbdistanz in Peguera - Mallorca

Nachdem ich heuer nicht so richtig in Fahrt gekommen bin (Off Season bis Ende März, Trainingsbeginn im Mai), haben wir entschieden, noch einen späten Bewerb anzuvisieren... weiterlesen

Gabi milliSPORTS
08 Oct

Gabis Bericht über die AK- Weltmeisterschaft auf Hawaii

Am 28.09.2016 begann meine heiß ersehnte Reise nach Hawaii. Nach 24 Stunden Anreise sind wir sprichwörtlich im Paradies angekommen. Bereits nach dem 1. Tag wusste ich, warum jeder von Hawaii so schwärmt.

Wir reisten bereits 1,5 Wochen vor der WM an, um meinen Körper länger akklimatisieren zu können, die Zeitumstellung von 12 Stunden besser zu verkraften und die Strecke etc. kennenzulernen.

Nach meinem Gefühl klappte die Umstellung besser als erwartet und die ersten Trainingseinheiten liefen sehr gut. Das Schwimmen im großen Aquarium war herrlich und ich fühlte mich ab dem 1. Tag pudelwohl. Die 1. Radeinheit auf der Coffee-Road war hervorragend und auch die ersten Laufeinheiten liefen gut, wobei man da schon so richtig die Hitze zu spüren bekam.

Am 01.10. nahm ich am Ho´ala Swim teil, wo auf der Originalstrecke die 3,8 km geschwommen wurden; der Plan war die Strecke im IM-Tempo zu schwimmen, was mir mit einer passablen Zeit von 01:10:57 gelungen ist, nur 5´ langsamer als in Kärnten (mit Neo).

Von Tag zu Tag wurden die Athleten immer mehr und Kona und der Pier füllten sich.

In der Wettkampfwoche standen einige Termine am Programm:

Nationenparade, Welcome-Banquet, Wettkampfbesprechung, Underwear-Run, etc.

Die Spannung/Nervosität stieg von Tag zu Tag. Wie immer kamen Zweifel, Bedenken, etc. auf und jeder Athlet ersehnte den großen Tag herbei.

Ab Mitte der Woche wurde es von Tag zu Tag heißer und somit machte ich mich schon auf einen Backofen gefasst. Angeblich war der 8.10. der heißeste Tag dieser Woche, am nächsten Tag war es dann auch ziemlich bewölkt und fast kein Wind, zumindest in Kona J

Am Wettkampftag war für mich bereits um 3:45 Tagwache, Bodypainting stand noch am Programm, sogar unser Gewicht wurde abgewogen J, nochmals in die Wechselzone, die Getränke und die Verpflegung verstauen. Es

knisterte an jeder Ecke. Ich wurde dann um 6:30 noch hektisch, da ich Peter und Steffi nicht sah und ich nicht mehr dort aus der Wechselzone rauskam, wo es ausgemacht war. Irgendwie habe ich sie dann doch noch erspäht und ich konnte mich noch von ihnen verabschieden -> Das muss immer sein!!!

Nun war ich auf mich alleine gestellt und ich konnte mich voll und ganz auf mich konzentrieren.

Start war für uns Damen um 7:10.

Der Wasserstart ist im Meer, somit konnte ich nach einem kurzen Einschwimmen nochmals den Körper locker machen und zur Startlinie schwimmen. Pünktlich um 7:10 erfolgte der Kanonenschuss und ab ging die Post. Ich habe auf den gesamten 3,8 km immer eine Gruppe gehabt, mit der ich mitschwimmen konnte und ich stieg eigentlich recht entspannt und locker mit einer Zeit von 01:10:37 aus dem Wasser. In der Wechselzone braucht man sich um nichts zu kümmern; Ein Volunteer nimmt dein Wechselzonensackerl, geht mit dir ins Zelt und man kann sich voll und ganz auf sich konzentrieren.

 Nun begann der längste Teil dieses Tages die 180 km -> 90 km über den Highway nach Hawi und wieder retour.

Die ersten Kilometer fährt man am Ali Drive und dann über das Zentrum von Kona auf den einsamen Highway hinaus. Durch die grandiose Stimmung in Kona war mein Adrenalin so in der Höhe, dass ich die ersten Kilometer gar nicht so richtig mitbekommen habe J. Das Team von Hannes Hawaii-Tours machte mächtig Stimmung und Peter und Steffi fuhren mit dem Team Hannes dann auf die Radstrecke.

 

Die Sonne knallte erbarmungslos vom Himmel und leider wurde der Gegenwind/Seitenwind immer stärker. In Richtung Hawi geht es sehr viel bergauf und dann noch der Wind - Das war echt heavy.

Ab ca. 120 km merkte ich auf einmal, dass mein Körper nicht mehr so richtig konnte. Der Kopf sagte ja, aber der Körper nein. Zu diesem Zeitpunkt war ich echt ratlos und ich schaute auch nicht mehr auf meinen Garmin, denn dadurch wurde ich noch mehr deprimiert. Ich schrie mich an, begann zu heulen, aber nix nutzte. Ich begann dann so früh wie nie zuvor schon auf dem Bike Cola zu trinken, aber ich hatte das Gefühl, dass die Batterien leer waren!

 

In der T2 angekommen, dachte ich mir, jetzt nur mehr den Marathon irgendwie ins Ziel bringen.

Am Anfang lief es am Ali Drive noch recht gut, aber auf einmal hatte ich total verschlagene Ohren, als wenn ich einen Tinnitus hätte, was mich beunruhigte – das ging die ganzen 42km nicht mehr weg.

Immer wieder legte ich durch meine Leere Gehpausen ein. Gott sei Dank gab es bei jeder Meile eine Verpflegungsstelle, wo ich Cola + Wasser zu mir nahm. Die Volunteers bei den Verpflegungsstellen waren erbarmungslos gut drauf, sodass ich mich auf jede Labestelle freute.

Am Highway durfte ich einen schönen Sonnenuntergang miterleben und dann ging es über den einsamen Highway zur Energy Lab und wieder retour. Ich lief langsam, aber ich legte zumindest fast keine Gehpausen mehr ein.

In der Finsternis zu laufen war für mich eine neue Erfahrung, aber es hat einen Vorteil: Man sieht die Steigungen nicht und fühlt sie nicht so. Ein einsamer Kampf gegen mich und die Finsternis!!!

 

Ca. 6km vor dem Ziel taucht auf einmal Steffi am Highway in der Finsternis mit ihren Flip Flops auf, lief in einem größeren Abstand zu mir mit und motivierte mich nochmals (wir schauten immer, dass ja kein Marshall kam, denn da waren sie echt streng). Sie schrie mir immer wieder zu: Nicht gehen! Lauf immer langsam weiter! Schön langsam sah man dann auch schon in der Ferne die Lichter von Kona immer näher kommen.

Endlich kam die Kurve, wo man vom Highway in die Richtung City läuft und da bekam ich plötzlich wieder Flügel – zumindest hat es sich so angefühlt. J Steffi gab mir noch die Österreich-Fahne und jetzt hieß es die letzten 2km nur noch genießen. Wenn ich daran denke, bekomme ich gleich wieder Gänsehaut und dieses Gefühl kann man mit Worten nicht beschreiben, ist einzigartig und werde ich in meinem Leben nie vergessen.

 

Wie sich am nächsten Tag dann herausstellte, dürfte ich schon eine Verkühlung in mir gehabt haben, denn ab Sonntag hatte ich dann starke Halsschmerzen, Probleme mit den Ohren, Nase.

 

Fazit: Es war kein zufriedenstellender Wettkampf mit einer Zeit von 13:34:15; Diesen Tag hab ich mir anders vorgestellt und unter normalen Umständen wäre mehr drinnen gewesen. Aber Hawaii ist kein Wunschkonzert und hat andere Gesetze. Ich habe im Vorfeld immer gesagt: Der Körper ist keine Maschine, der auf Knopfdruck funktioniert. Aber: Man will es halt nicht wahrhaben.

Ich werde wohl noch einige Zeit brauchen bis ich mich damit abgefunden und mit dem 08.10.2016 abgeschlossen habe.

Somit steht für mich fest: Ich werde es in der nächsten AK (dazu ist aber noch 3 Jahre Zeit) nochmals probieren und habe mit Hawaii eine Rechnung offen.

Trotzdem war der 08.10.2016 ein einzigartiges Erlebnis, ein lehrreicher WK, eine weitere Erfahrung in meinem Leben. Ich bin stolz es bis nach Hawaii geschafft zu haben und das Ding gefinisht zu haben (es gab aber auch keine andere Option für mich) J

Die Spannung ist bei jedem großen WK groß, aber dieser Event übertraf alles, was ich jemals erlebt habe.

Die Stimmung, die Organisation, 5000 Volunteers für die Athleten, das ganze Rundherum, etc. sind einzigartig.

Ein großes DANKE an alle vom Team MilliSports fürs Mitfiebern zu Hause. Ihr habt mir anscheinend doch genügend Energie geschickt, dass ich es ins Ziel geschafft habe!!!

Es tut mir Leid, dass ich euch am 19.10. durch unsere Verspätung die Überraschung vermiest habe; Diese wäre euch wirklich gelungen, denn mit so einem Empfang hätte ich nie und nimma gerechnet !!!

IHR SEID DIE BESTEN!!!

 

Gabi Pauer       1:10:37 / 6:49:23 / 5:20:45 / 13:34:15

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